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20.05.2010
 

Folgen der Erderwärmung

Eisschmelze lässt Grönland aufsteigen

Eisfjord hinter der Stadt Ilulissat: Landmassen Grönlands heben sichZur Großansicht
ddp

Eisfjord hinter der Stadt Ilulissat: Landmassen Grönlands heben sich

Grönlands Festland wird größer: Weil die Eismassen schwinden, verringert sich ihr Druck auf den darunter liegenden Fels. Das Land taucht auf - und zwar deutlich messbar. Das Phänomen hat Folgen für den Meeresspiegel.

Es gibt neue Spuren der globalen Erderwärmung: Sie lässt nicht nur den Meeresspiegel ansteigen. Weil das Eisschild schmilzt, hebt sich die Landmasse Grönlands - und zwar um etwa zweieinhalb Zentimeter pro Jahr. Wissenschaftler um Yan Jiang von der University of Miami leiten aus ihren Ergebnissen düstere Prognosen ab: Bis zum Jahr 2025 könnte sich der jährliche Anstieg sogar noch verdoppeln und um weitere fünf Zentimeter aus dem Erdmantel heben, berichten sie im Fachblatt "Nature Geoscience".

Ebenso konnten die Forscher vorherige Daten bestätigen, wonach sich das Abschmelzen des Eises beschleunigt. Sollte die Entwicklung sich in dieser Form fortsetzen, könnte Grönland in naher Zukunft erheblich zum weltweiten Anstieg des Meeresspiegels beitragen, schreiben die Forscher.

Grönland liegt im Atlantischen Ozean östlich von Kanada, der nördlichste Punkt der Insel ist 740 Kilometer vom Nordpol entfernt. Die größte Insel der Welt, die zu Dänemark gehört - ist für ihre atemberaubende Natur bekannt. Eine bis zu drei Kilometer dicke Eisschicht bedeckt weite Teile des Landes, ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Das Gewicht dieser gewaltigen Eismassen drückt die ganze Insel in den Erdmantel hinein.


Doch durch das Schmelzen des Eisschilds verringert sich der Druck auf die Landmassen und lässt sie wieder nach oben steigen. Mit welcher Geschwindigkeit diese seit Jahrzehnten stattfindenden Veränderungen auf Grönland voranschreiten, haben Yan Jiang und seine Kollegen nun herausgefunden.

Dazu analysierten die Wissenschaftler Daten von GPS-Satelliten von mehreren Messstationen in den Küstenbereichen der Insel, die seit 1995 aufgezeichnet wurden. Im Landesinneren Grönlands hat sich demnach ein stabiles Gleichgewicht gebildet, und das abschmelzende Eis wird durch regelmäßigen Schneefall wieder ersetzt.

Die größten Verluste an Eismasse entstehen an den wärmeren Küstenbereichen, wo neben der Schmelze auch das sogenannte Gletscherkalben in zunehmendem Maße Besorgnis erregt - große Stücke brechen von den Gletschern ab und treiben als Eisberge ins Meer.

Das Abschmelzen des grönländischen Eispanzers hätte zudem sehr viel weitreichendere Konsequenzen. Nicht nur, weil die Eismassen Grönlands neben denen der Antarktis das größte Süßwasserreservoir der Welt sind. Auch der Meeresspiegel könnte beschleunigt ansteigen, was zur Überflutung ganzer Inseln und Landstriche führen würde.

cib/ddp

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30.05.2010 von sacco: x

Climategate U-turn as scientist at centre of row admits: There has been no global warming since 1995 Data for vital 'hockey stick graph' has gone missing There has been no global warming since 1995 Warming periods have happened [...] mehr...

30.05.2010 von sacco: x

drum ziehen sie es vor zu pöbeln, dazu ist Ihnen die zeit also nicht zu schade - aufschlussreich. mehr...

24.05.2010 von cerm: Lieber diffamieren als überzeugen

Hä? Etwas besseres fällt Ihnen nicht ein? Sehr Schwach. Ich nutze seit März 2008 immer ein und denselben Account (steht ja auch im Forum links zu lesen). Nur poste ich wenig, aber bei solch blödsinnigen Meldungen muss man [...] mehr...

24.05.2010 von localpatriot: Australien war schon zwei mal am Nordpol

Australien war: vor 2,3 Mrd Jahren am Nordpol, vor 1,7 Mrd Jahren am Suedpol vor 1,3 Mrd Jahren am Nordpol vor 250000 Jahren am Suedpol vor 100000 Jahren wieder zurueck zum Suedpol heute auf weg nach norden gegen den [...] mehr...

24.05.2010 von Maschinchen: Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

Da Sie offenbar Internet-Blogs dem wissenschaftlichen Diskurs vorziehen, ist das hier das richtige für Sie: http://www.desmogblog.com/climate-crock-anthony-watts-scrubs-youtube-video Achso, wird es nicht langsam [...] mehr...

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10 1997 0,48 Grad
Quelle: National Climatic Data Center (Stand Jan. 2010)

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