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24.06.2010
 

Ölpest am Golf von Mexiko

Auffangtrichter funktioniert wieder

Bohrloch im Golf von Mexiko: Kappe fängt austretendes Gas und Rohöl aufZur Großansicht
AFP

Bohrloch im Golf von Mexiko: Kappe fängt austretendes Gas und Rohöl auf

Mehrere Stunden dauerte die Unterbrechung, jetzt fängt die Kappe am Bohrloch im Golf von Mexiko wieder Öl auf. Sie war nach einem Unfall entfernt worden. Doch die gute Nachricht wird vom Tod zweier Einsatzkräfte überschattet - sie sind unter noch nicht bekannten Umständen ums Leben gekommen.

Washington - Technische Probleme hatten eine stundenlange Unterbrechung herbeigeführt. Jetzt ist es Experten aber gelungen, die Kappe wieder anzubringen, die das Öl über dem Bohrloch am Golf von Mexiko auffängt. Das teilte der Energiekonzern BP nach einem Bericht des US-Senders CNN mit. Die Kappe hatte nach einem Zusammenstoß mit einem Unterwasserroboter entfernt werden müssen.

Seit 20 Uhr sei die Kappe wieder an ihrem Platz und funktioniere, hieß es in einem BP-Bericht. Sie soll am Meeresboden in 1500 Metern Tiefe austretendes Gas und Rohöl auffangen und an ein Tankschiff an der Oberfläche leiten. Nach der Kollision mit dem Roboter hatte es Probleme mit einer Abzugsöffnung an dem Gerät gegeben. Dadurch habe die Gefahr bestanden, dass sich Eiskristalle bilden und die Auffangvorrichtung ganz verstopfen, teilte der Admiral Thad Allen mit, der Krisenkoordinator der US-Regierung bei der Ölpest am Golf von Mexiko. Die Kappe war daraufhin entfernt worden.

Ein zweites, kleineres Auffangsystem am Bohrloch war nach BP-Angaben von der Störung nicht betroffen. Der größte Teil des austretenden Öls wird jedoch von dem nun wieder installierten Trichter über dem Sicherheitsventil, dem sogenannten "Blowout Preventer", aufgefangen. Allein am Dienstag hatte dieses System nach Angaben des Energiekonzerns 25.830 Barrel aufgefangen. Das sind rund vier Millionen Liter - die größte bisher an einem Tag gesammelte Menge. Nach Schätzungen der US-Regierung strömen aus dem Bohrloch seit der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April täglich bis zu 65.000 Barrel Rohöl ins Meer. Ein Barrel Öl entspricht 159 Litern.

Zuvor hatte Krisenmanager Allen schlechte Nachrichten zu überbringen: Zwei Einsatzkräfte der US-Regierung seien ums Leben gekommen. Es handele sich um einen Helfer, der an der Küste des Bundesstaates Mississippi ein an den Reinigungsarbeiten beteiligtes Boot gesteuert habe, sagte Allen am Mittwoch. Zu den Todesumständen sagte der Krisenkoordinator nichts, die Polizei ermittele in dem Fall. Außerdem sei eine Einsatzkraft bei einem Unfall in einem Schwimmbad ums Leben gekommen.

cib/dpa/AFP

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15.08.2010 von merapi22:

Ja, mal eine Stiftung die was gegen Malaria unternimmt, hats mehr in den ärmeren warmen Ländern: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,674827,00.html Da haben die reichen Länder kein Interesse, außer wie in [...] mehr...

15.08.2010 von DoubleU:

Und wieder einer der nichts, aber auch gar nichts, über die Aktivitäten der Gates-Stiftung weiß und auf einen simplen PR-Stunt in seiner Eigenschaft als Schaf reinfällt. Auch Buffet hat mehr Dreck am Stecken/Geld mit schmutzigen [...] mehr...

15.08.2010 von merapi22:

Bill Gates hat der Menschheit mindestens tausendmal mehr gegeben als ich oder Sie! Das der persönliche Besitz von so viel Geld unsinnig ist hat Herr Bill Gates und andere Superreiche erkannt und so beschlossen das überflüssige [...] mehr...

15.08.2010 von nüzjanix: Kontrolle?

Waren Ölkonzerne bisher politisch kontollierbar? NEIN!!! Die Frage ist, wie stark ist der Einfluss der Energiekonzerne auf die Politik! Obama hat doch keine Chance die Konzerne in die Schranken zu weisen. Wenn er BP schadet, [...] mehr...

14.08.2010 von tom_hwi:

Da werden sie schwerlich die Sonne verantwortlich machen können. Was uns wohl Lebensqualität kosten wird, ist vermutlich das Ende der fossilen Rohstoffe ohne wirkliche Alternative. Im Endeffekt bleibt uns garnichts anderes [...] mehr...

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