New Orleans - "Alex" nimmt Fahrt auf. In der Nacht zum Mittwoch wurde der Tropensturm vom Nationalen Hurrikan-Zentrum der USA offiziell zum Hurrikan hochgestuft. Damit ist er amtlich der erste Hurrikan dieser Saison. "Alex" ist durchaus ungewöhnlich: Seit 1995 sei es das erste Mal, dass bereits im Juni ein Atlantik-Sturm so stark herangewachsen sei, teilte das Hurrikan-Zentrum mit.
Die Experten erwarten, dass "Alex" am Mittwochabend (Ortszeit) an der texanisch-mexikanischen Grenze auf Land treffen wird. Derzeit wütet der Hurrikan mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. Das Zentrum des Sturms befindet sich aktuell etwa 415 Kilometer südöstlich des Ortes Brownsville in Texas und bewegt sich in Richtung Westen.
Trotz aller Hoffnungen, dass sich "Alex" weitestgehend von der Ölunfallstelle am Golf von Mexiko fernhalten würde, ist der Hurrikan doch zu einem großen Problem für die Bekämpfer der Ölkatastrophe geworden: Wegen der rauen See mussten die Schiffe, die das ausgetretene Öl abschöpfen, ihre Arbeit am Dienstag aussetzen. Und der Sturm könnte bald noch schwerere Folgen nach sich ziehen, denn jetzt kann das Öl sich ungehindert den Stränden der US-Staaten Louisiana, Alabama, Mississippi und Florida nähern.
Nach Angaben der Küstenwache und des BP-Konzerns wurden die Ölauffangschiffe aus Sicherheitsgründen zurückbeordert. Wann die Maßnahmen im Golf von Mexiko wieder anlaufen können, ist derzeit nicht klar. Der hohe Wellengang werde zudem die Pläne der BP-Ingenieure verzögern, die Kapazität des Auffangtrichters zu vergrößern, sagte der leitende BP-Vizepräsident Kent Wells bereits am Montag. BP geht aber davon aus, dass der Wirbelsturm die bereits installierten Absaugvorrichtungen nicht beschädigen wird. Auch die zwei Entlastungsbohrungen könnten ungestört fortgesetzt werden.
US-Behörden rechnen mit mindestens 14 schweren Stürmen, die zwischen dem 1. Juni und dem 30. November den Golf von Mexiko und den Atlantik heimsuchen werden - darunter drei bis sieben mit Windstärken von mehr als 180 Stundenkilometern.
Auch die Ölförderung hat unter dem Unwetter zu leiden. Nach Behördenangaben wurden 28 der 634 bemannten Plattformen und drei der 51 Bohrinseln aus Sicherheitsgründen evakuiert. Es handelt sich um Einrichtungen im westlichen Teil des Golfs von Mexiko und nicht im Gebiet der Ölkatastrophe.
Unterdessen haben die USA im Kampf gegen die Ölpest die Hilfe von zwölf Ländern und internationalen Organisationen angenommen. An der genauen Aufgabenverteilung wird noch gearbeitet, wie das Außenministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Um wen es sich bei den Ländern und internationalen Organisationen handelt, wurde konkret nicht gesagt.
cib/apn/Reuters
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Sie, aceofspade, sind es, der diskriminiert. Sie werfen den Niedrigverdienern in subtiler Weise vor, dass sie nichts zum Steumeraufkommen beitragen. Oder verstehen Sie ihre eigene Argumentation nicht? Gruß Emil mehr...
die Hispanics scheinen gar nicht das Problem zu sein, Ace. Sie zielen richtig. Je schwärzer, desto schlimmer. 1865 und 1962 waren die traurigsten Jahre der amerikanischen Geschichte. Aber das haben Sie ja auch schon [...] mehr...
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Wie bitte? Das ist mir neu, dass jemand wegen geringem Einkommen diskriminiert wird. Jeder darf soviel verdienen, wie er will oder kann. Aber es gibt auch keinen Rechtsanspruch auf ein hohes Einkommen. Was fuer mich [...] mehr...
Wenn es das "kapitalistische" Wirtschaftssystem nicht selber schafft "gerechtere" Vergütungen der einzelnen Teilnehmer eines Unternehmens herzustellen, dann muss hier der Gesetzgeber einschreiten. Als [...] mehr...
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