Knochige Beulen am Arm, ein merkwürdiger Buckel auf dem Rücken: So ein Dinosaurier-Skelett war den Paläontologen bisher noch nicht untergekommen. Bei den Knochen, die sie in der Gegend von Cuenca, in Las Hoyas an einer berühmten Fundstelle für Dinosaurier ausgegraben hatten, handelt es sich um eine bisher vollkommen unbekannte Art.
Wie jetzt im Wissenschaftsmagazin "Nature" nachzulesen ist, gaben Francisco Ortega, Leiter des Forscherteams von der Nationalen Fernuniversität Madrid, und seine Kollegen dem neuen Dino den Namen Concavenator corcovatus. Dieser fleischfressende Zweibeiner aus der Gruppe der aufrechtgehenden Theropoda soll vom Kopfende bis zur Schwanzspitze etwa sechs Meter gemessen haben. Gelebt hat er demnach vor rund 130 Millionen Jahren.
Für die Paläontologen sind die Überreste des Dinosauriers gleich in zweifacher Hinsicht eine Überraschung. Nicht nur, dass es sich um eine bisher unbekannte Art handelt: Zwar kennt die Wissenschaft Arten mit erhöhten Rückenwirbeln, aber ein Dino mit einem derartigen bizarren Buckel hat es bisher noch nicht in die paläontologischen Sammlungen gebracht. Aber die eigentliche Sensation waren die Beulen an den Ellen von Concavenator corcovatus - sie brachten den Forschern neue entscheidende Erkenntnisse.
Verwandte der Vögel
Während die Wissenschaftler über die Funktion des Höckers noch vollständig im Dunkeln tappen, glauben sie, dass die knöcheligen Beulen Teil einer Struktur gewesen sein könnten, in denen Federkiele verankert sind. "Diese Entdeckung deutet auf eine Verwandtschaft zwischen den primitiven, fleischfressenden Dinosauriern und den Vögeln hin", sagt Ortega. "Sie bestärkt die Annahme, dass viele Körpermerkmale der Vögel schon bei den Dinosauriern vorgekommen waren."
Von einem Ast des Dinosaurier-Stammbaums - die Hohlschwanzechsen (Coelurosauria) - kennt man solche Körpermerkmale wie Federn und Verankerungen für Federkiele bereits. Wenn Ortega und seine Kollegen die Beulen von Concavenator corcovatus aber richtig interpretiert haben, dann könnte das bedeuten, dass Dinosaurier schon viel früher federähnliche Strukturen gehabt haben müssen, als man bisher angenommen hat.
Der Höcker dagegen bleibt für die Forscher ein Mysterium. Strukturen dieser Art könnten, ähnlich wie die Ohrein eines Elefanten zur Kühlung dienen, oder wie bei den Kamelen zur Speicherung von Energie. Vermutungen dieser Art seien aber reine Spekulation, räumen Ortega ein. Um die Höcker-Funktion zu bestimmen, müsse man noch weitere Fossilien von buckligen Dinos finden. Derweil könne man über das Rätsel nur sagen: "Ist das nicht seltsam?"
cib
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Der erste spansiche Schuldenberg der die Dinosaurier schon damals belastete....... Die erste Schuldenfalle wurde durch den Urknall der die Dinos ausrottete getilgt mehr...
Vielleicht eine arthritische Beule auf dem Rücken und auf den Handgelenken? mehr...
Von wegen Porsche. Eindeutig ein Caddillac des frühen Kreide-Zeitalters. mehr...
Ein klarer Fall von Porsche-Design vor 65 Millionen Jahren: der erste sinnfreie, aber auffällige Spoiler der Erdgeschichte. Wahrscheinlich fanden Dinosaurierinnen es todschick. mehr...
...is ne Fehlgeburt! mehr...
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