Satellitenbild der Woche Sandströme

Die trockensten Orte der Welt sind die Wüsten. Doch auch dort kann das Wasser die Landschaft prägen. Zumindest, wenn der Betrachter weit über dem irdischen Geschehen schwebt.

Ägypten: Hinter den Siedlungen am Nil (rot) beginnt gleich die Wüste
DPA

Ägypten: Hinter den Siedlungen am Nil (rot) beginnt gleich die Wüste


Ein großer Fluss, ein Streifen fruchtbares Land - und viel Wüste: So stellt sich die Landschaft Ägyptens dar. Eine Aufnahme des Esa-Satelliten "Sentinel-2A" zeigt einen Ausschnitt.

Am unteren Bildrand des Falschfarbenbildes erscheinen landwirtschaftliche Flächen in sattem Rot: Vegetation hat auf "Sentinel-2A"-Aufnahmen diese Farbe. Schwarze Punkte, Striche und Flächen im Rot weisen auf Dörfer und Städte. Die Kamera an Bord des Satelliten registriert nicht nur den Bereich des sichtbaren Lichts, sondern auch den nahen Infrarotbereich.

Weitaus prägnanter sind allerdings die Strukturen in der Wüste: Sich immer feiner verästelnde Flussläufe zeichnen sich dort ab. Tatsächlich haben Wasserläufe diese Muster in den meist knochentrockenen Boden gezogen.

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Satellitenbild der Woche: Schnappschüsse aus dem All
"Sentinel-2A" umkreist die Erde seit Juni 2015 in knapp 800 Kilometern Höhe auf einem sonnensynchronen Orbit. Das bedeutet, dass er Gebiete immer zur gleichen Tageszeit überfliegt. So kann er Veränderungen an einem Ort besonders gut erfassen.

wbr



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