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Umweltverschmutzung: China meldet Fortschritte bei Wasserqualität

China: Gifte in Wasser, Luft und Boden Fotos
AFP

Verdrecktes Wasser wird zu einem immer größeren Problem in China. Nun berichtet Peking über erste Verbesserungen: Der Ausstoß von Schadstoffen konnte gesenkt werden, Milliarden sollen in die Gewässersanierung gesteckt werden.

Peking - Im Kampf gegen die Verschmutzung von Flüssen und Seen hat die chinesische Regierung nach eigenen Angaben Fortschritte erzielt. So konnte im ersten Halbjahr der Ausstoß von Ammoniumstickstoff um 2,7 Prozent gesenkt werden, wie das Umweltministerium am Mittwoch in Peking erklärte. Ziel war demnach eigentlich nur ein Rückgang um zwei Prozent im gesamten Jahr 2014.

Nach einem Bericht der Zeitung "China Securities Journal" plant China zudem, umgerechnet 253 Milliarden Euro (zwei Billionen Yuan) auszugeben, um verschmutzte Gewässer aufzubereiten. Das Umweltministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Während des rasanten Wirtschaftsbooms in den vergangenen Jahrzehnten leiteten viele Fabriken giftige Abfälle in die Gewässer. Heute sind 70 Prozent der Flüsse und Seen verschmutzt. Das Problem betrifft auch das Grundwasser. Im Jahr 2013 galten 60 Prozent allen Grundwassers als nicht trinkbar. Die zunehmende Wasserknappheit könnte sich in den kommenden Jahrzehnten sogar zu einem ernsten Sicherheitsrisiko entwickeln.

Dank neuer Vorschriften erwarten Experten, dass künftig immer weniger Abfall in die Gewässer gerät. So treten im kommenden Jahr neue Regeln für die Textilbranche in Kraft, wie das Hongkonger Institut China Water Risk erklärte. Dadurch könnten kleinere Fabriken unter Druck geraten, sagte Institutsdirektorin Debra Tan.

Doch nicht nur das Wasser, auch die Luft ist in China vielerorts stark verschmutzt. Erst im Frühjahr machteChina Schlagzeilen mit andauerndem Smogalarm. Nach einem offiziellen Bericht chinesischer Wissenschaftler ist die Hauptstadt Peking aufgrund der hohen Luftverschmutzung zum Leben "kaum noch geeignet".

hda/Reuters

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1. Glückwunsch
ein-berliner 24.09.2014
Schwefelsäure in schweflige Säure verwandelt, voller Erfolg wenn da nicht noch die Flusssäure wäre, die dort als Wasser verstanden wird. Das nennt sich Verwässerung.
2. Wie bescheiden
FairPlay 24.09.2014
diese Meldung über eine geringere Verschmutzung des Wassers doch ist. Tatsache ist, dass bei weiterem Bevölkerungszuwachs der Chinesen weitere Umweltbelastung unausweichlich ist und damit auch weitere Verschmutzung des Trinkwassers zunimmt. China ist nicht nur das Bevölkerungsreichste Land der Erde es ist gleichzeitig auch der größte Umweltverschmutzer Weltweit. Was beweißt, dass je mehr Chinesen je mehr Schmutz verursacht wird. Dagegen würden weniger Chinesen auch weniger Umweltbelastung verursachen.
3. ...
MartinS. 24.09.2014
Zitat von FairPlaydiese Meldung über eine geringere Verschmutzung des Wassers doch ist. Tatsache ist, dass bei weiterem Bevölkerungszuwachs der Chinesen weitere Umweltbelastung unausweichlich ist und damit auch weitere Verschmutzung des Trinkwassers zunimmt. China ist nicht nur das Bevölkerungsreichste Land der Erde es ist gleichzeitig auch der größte Umweltverschmutzer Weltweit. Was beweißt, dass je mehr Chinesen je mehr Schmutz verursacht wird. Dagegen würden weniger Chinesen auch weniger Umweltbelastung verursachen.
Na das nenne ich doch mal eine eloquente Analyse. (doch doch - und das sage ich, obwohl ich ja eigentlich allen Äußerungen, die mit "Tatsache ist..." beginnen, zunächst mal sehr skeptisch gegenüberstehe) Jetzt müssen sie das nur den Chinesen mal irgendwie erklären. Und dann vielleicht versuchen einen Plan auszuhecken, was man denn machen könnte, um die Anzahl der Chinesen zu reduzieren.
4. Wasser
Peter Boots 24.09.2014
Das ist ein guter Grund warum Chinesen die es sich leisten koennen nur Wassr aus Flaschen und Grossbehaeltern trinken. Auf der anderen Seite hat man schon damit angefangen die Umwelt zu verbessern. Irgendwo habe ich vor einem Jahr gelesen dass China jede Woche(!) ein neues Kohlenkraftwerk eroeffnet. Nach The New Scientist sind das aber die hochmodernsten Kraftwerke, die den meisten im Westen zu teuer sind. Gleichzeitig werden *kleinere* alte Werke vom Netz genommen. Das ist also zumindest a first step. Zweitens kann sich die Regierung nicht leisten diese Verschmutzungen zu uebersehen: sie wissen dass solange die grosse Mehrheit der neuen Mittelklasse nicht meutert, sie weiter die Macht behalten.
5. Teilhaben
Tante_Frieda 25.09.2014
Auch die Deutschen können an der Wasserqualität Chinas teilhaben.Man denke beispielsweise an Lebensmittel wie gehackte Tomaten in Dosen.Steht darauf kein Ursprungsland,sondern nur ein europäischer Importeur,kann man davon ausgehen,dass diese Tomaten nicht etwa aus Italien,sondern aus Fernost stammen.Gleiches gilt für Dosenobst und viele Sorten von Tiefkühlgemüse.Guten Appetit!
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