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Satellitenbild der Woche: Wie das Erdbeben Nepal verändert

Bodenveränderung nach Erdbeben: Blau zeigt Hebung, Gelb und Rot Senkung Zur Großansicht
DLR/ EOC

Bodenveränderung nach Erdbeben: Blau zeigt Hebung, Gelb und Rot Senkung

Das schwere Erdbeben hat katastrophale Folgen für Nepal - und das Land gravierend verändert. Ganze Landstriche wurden höher und tiefer gelegt.

Tausende Menschen starben unter Trümmern bei dem schweren Erdbeben in Nepal. Ein Bild des Radarsatelliten "Sentinel-1" der Europäischen Raumfahrtagentur Esa verdeutlicht die immense Gewalt, mit der das Beben gewütet hat.

Es zeigt die Verformung des Bodens: Der Satellit, dessen Höhe präzise kontrolliert wird, schickt unentwegt Strahlen zur Erde, die am Boden reflektiert werden. Verändert sich die Zeit, die Strahlung von einem Ort zum Satelliten benötigt, hat sich die Höhe des Ortes verändert. War die Strahlung schneller wieder beim Satelliten als zuvor, hat sich die Region gehoben, sich also dem Satelliten genähert.

Die Radardaten zeigen, dass sich der Boden nördlich von Kathmandu großflächig um bis zu zwei Meter gehoben hat. Das Hochgebirge weiter nördlich hingegen senkte sich demnach weiträumig um Dutzende Zentimeter. Womöglich ist auch der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, geschrumpft.

Analysen zeigen zudem, dass sich der Boden in Nepal extrem verformt hat durch das Beben. Den neuesten Messungen von Radarsatelliten zufolge verrutschten Ortschaften nördlich von Kathmandu sogar um fünf Meter - entsprechend katastrophal waren die Folgen.

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Strahlen
Layer_8 02.05.2015
"Der Satellit, dessen Höhe präzise kontrolliert wird, schickt unentwegt Strahlen zur Erde, die am Boden reflektiert werden." Klingt aber sehr gefährlich und umweltschädlich, auch wenn es, wie beim W-LAN, Mikrowellen sind.
2. Ich sag's ja immer wieder:
hans.beimler 02.05.2015
Gleich nach dem wir die Klimaveränderung aufgehalten haben, müssen wir uns um die Kontinentaldrift kümmern!
3.
contradictioinadiecto 02.05.2015
Zitat von hans.beimlerGleich nach dem wir die Klimaveränderung aufgehalten haben, müssen wir uns um die Kontinentaldrift kümmern!
Wie recht Sie haben ! Und dann steht da noch die Verhinderung der Magnetfeld-Umpolung an. Es gibt so viel zu retten und zu tun....
4. Schrümpfe
ANDIEFUZZICH 03.05.2015
Wenn jetzt um ein paar Zentimeter des Chomo Lungma so ein Aufhebens gemacht wird, dann ist dass nur als superzynisch zu betrachten angesichts zehntausender Opfer dieses Bebens.
5. Ja, genau!
mikaiser 03.05.2015
Zitat von hans.beimlerGleich nach dem wir die Klimaveränderung aufgehalten haben, müssen wir uns um die Kontinentaldrift kümmern!
Einen Sicherheitsverschluss für Vulkane brauchen wir auch noch.
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