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Evolution: Tageslicht förderte soziales Miteinander

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Als die urzeitlichen Vorfahren des Menschen nicht mehr nachts sondern am Tag jagen gingen, bildeten sie erstmals Gruppen. So waren sie sicherer vor Feinden. Die Ur-Primaten legten dabei die Grundlage für das heutige soziale Miteinander.

Gibbons in Vietnam: Bereits ihre Urzeit-Vorfahren fanden sich in Paaren zusammen. Zur Großansicht
AP/ Conservation International/ T. Whittaker

Gibbons in Vietnam: Bereits ihre Urzeit-Vorfahren fanden sich in Paaren zusammen.

Vor 52 Millionen Jahren schlossen sich urzeitliche Primaten erstmals zu Gruppen zusammen und ebneten damit den Weg für das heutige Leben in Gemeinschaften. Die Einzelgänger entwickelten sich von nachtaktiven zu tagaffinen Jägern. Doch am Tag lauerten auf sie viel mehr Gefahren und Feinde als bei Dunkelheit. Das Leben in großen, zunächst lockeren Gruppen sicherte das Überleben im Tageslicht, vermuten britische Forscher im Fachjournal "Nature".

Über statistische Modelle zeichnen die Wissenschaftler um Susanne Shultz von der Oxford University die Evolution des Soziallebens nach. "Wir haben hier keine Fossilien vorliegen, an denen Veränderungen klar sichtbar sind", erklärt Shultz die Schwierigkeit der Studie.

Für ihre Untersuchung ermittelten sie und ihre Kollegen, wie 217 Primatenarten und ihre Vorfahren zusammenleben oder lebten. Bilden sie Familien, Männergemeinschaften oder gemischten Gruppen? Gibt es Paare? Neben diesen Fragen skizzierten die Forscher die Entwicklungsgeschichte der kleinen, urtümlichen Tiere zu heute lebenden Primaten von den winzigen Loris bis hin zum Menschen. Schließlich schlossen die Forscher in ihre Berechnungen ein, wie die Arten untereinander verwandt sind.

Mit Hilfe dieser Daten konnten sie die Entwicklung vom Leben in lockeren Gruppenleben hin zu Harems und stabilen Paarbeziehungen zeigen. Allerdings dauerte es vom losen Zusammenschluss bis hin zum Leben in Paaren einige Millionen Jahre. Bei den Vorfahren der Gibbonaffen trat die Zweisamkeit vor etwa 8,6 Millionen Jahren auf, während Harems schon vor 16 Millionen Jahren bei den Vorfahren der Schlank- und Stummelaffen gebildet wurden.

Diese Erkenntnisse stehen einigen bisherigen Evolutionstheorien entgegen. So begaben sich die Ur-Primaten der neuen Studie zufolge direkt vom Einzelgängertum in große Gruppen. Bislang hatten Forscher angenommen, die Tiere hätten zunächst kleinere Gruppen gebildet, die sich dann nach und nach zusammenschlossen. Die Forscher zeigten zudem: Wenn Arten erst einmal in Gruppen oder Verbänden gelebt haben, entwickelten Sie sich nicht wieder zurück zu Einzelgängern.

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1. Fehlende Belege der Normalfall...
e.schw 10.11.2011
Zitat von sysopAls die urzeitlichen Vorfahren des Menschen nicht mehr nachts sondern am Tag jagen gingen, bildeten sie*erstmals Gruppen. So waren sie sicherer vor Feinden.*Die Ur-Primaten*legten dabei*den Grundstein für das heutige soziale Miteinander - jedoch anders als Forscher bisher angenommen hatten. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,796998,00.html
Wenn das Fehlen dieser Fossilien das einzige Manko wäre, die Evolutionsbiologie müssten man in die Reihe der exakten Wissenschaften aufnehmen.
2. Lol
shovelbolle 10.11.2011
....Für ihre Untersuchung ermittelten sie und ihre Kollegen, wie 217 Primatenarten und ihre Vorfahren zusammenleben oder lebten. Bilden sie Familien, Männergemeinschaften oder gemischten Gruppen? Gibt es Paare? .... Hätte ich geahnt wie einfach es ist einen Artikel in "Nature" zu veröffentlichen hätte ich einen anderen Beruf gelernt. Muß man für sowas studiert haben ? Ich bin einfach ein Depp. Ich schmeiß mich weg lol
3. Leider ...
Auswahlaxiom, 10.11.2011
Zitat von shovelbolle....Für ihre Untersuchung ermittelten sie und ihre Kollegen, wie 217 Primatenarten und ihre Vorfahren zusammenleben oder lebten. Bilden sie Familien, Männergemeinschaften oder gemischten Gruppen? Gibt es Paare? .... Hätte ich geahnt wie einfach es ist einen Artikel in "Nature" zu veröffentlichen hätte ich einen anderen Beruf gelernt. Muß man für sowas studiert haben ? Ich bin einfach ein Depp. Ich schmeiß mich weg lol
Und hätten Sie geahnt, dass man nur eine Textverarbeitung öffnen muss, um E=mc^2 zu tippen, wären Sie jetzt Nobelpreisträger. Ist klar. Nicht unbedingt. Der Vorteil einer universitären Ausbildung ist aber, dass diejenigen, die nur behaupten, alles zu wissen, schnell aussortiert werden. Ja, ganz offensichtlich.
4. wirklich einfach
rcb 11.11.2011
Zitat von shovelbolle....Für ihre Untersuchung ermittelten sie und ihre Kollegen, wie 217 Primatenarten und ihre Vorfahren zusammenleben oder lebten. Bilden sie Familien, Männergemeinschaften oder gemischten Gruppen? Gibt es Paare? .... Hätte ich geahnt wie einfach es ist einen Artikel in "Nature" zu veröffentlichen hätte ich einen anderen Beruf gelernt. Muß man für sowas studiert haben ? Ich bin einfach ein Depp. Ich schmeiß mich weg lol
Klar, sehr einfach; das kann jedes Kind. Haben sie den Aufsatz mal angesehen? Besonders die Schaetzung der Parameter eines "reversible-jump Markov chain Monte Carlo-derived" Modells ist wirklich ein Kinderspiel. Erstmal nachsehen, dann urteilen. Nur weil ein Artkel in SPON den Kern einer Studie fuer Laien erklaert, bedeutet das nicht, dass der Aufsatz banal ist. Nature lehnt etwa 92 Prozent aller Einreichungen ab. Sie koennen ja gerne einen Aufsatz vefassen und es mal versuchen. Viel Spass!
5. nicht mehr zum ändern
Gebetsmühle 11.11.2011
Zitat von e.schwWenn das Fehlen dieser Fossilien das einzige Manko wäre, die Evolutionsbiologie müssten man in die Reihe der exakten Wissenschaften aufnehmen.
die biologie und die evolution sind längst exakte wissenschaften, dadran wird das ganze kreazionistenpack nichts mehr ändern. sie werden sich damit abfinden müssen. kaum eine theorie ist besser bewiesen als die evolution der organismen.
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