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Folgen des Vulkanausbruchs Was der Ascheregen für unser Klima bedeutet

Foto: REUTERS

11. Teil: Wie häufig brechen Islands Vulkane aus?

Seit der Besiedelung Islands im 9. Jahrhundert wurden dort rund 200 heftige Ausbrüche dokumentiert, es muss also jederzeit mit Eruptionen gerechnet werden. Die letzte größere ereignete sich 1996. Damals bremsten allerdings mächtige Gletscher die Explosion - es kam dafür zu gewaltigen Sturzfluten. 1783 kam es zur größten Katastrophe: Ein wochenlanger Ausbruch des Laki hüllte Island monatelang in einen Dunstschleier. 10.000 Menschen starben, was einem Fünftel der Bevölkerung entsprach. Hunderttausende Nutztiere verendeten auf den Feldern. Am Grund von Seen in Deutschland haben Geologen diverse Aschelagen früherer isländischer Vulkanausbrüche aus den vergangenen Jahrhunderten entdeckt. Die mächtigste stammt vom Ausbruch des Laki - er transportierte ungefähr 1000-mal mehr Material als der derzeitige Ausbruch.

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insgesamt 130 Beiträge
fucus-wakame 16.04.2010
Ich finde es gut, daß der gesamte Traffic mal zum erliegen kommt. Weniger gut gefällt mir als Kleingärtner, daß ich wohl wegen der reduzierten Temperaturen mit Ernteausfällen rechnen muß.
Ich finde es gut, daß der gesamte Traffic mal zum erliegen kommt. Weniger gut gefällt mir als Kleingärtner, daß ich wohl wegen der reduzierten Temperaturen mit Ernteausfällen rechnen muß.
gloton7 16.04.2010
Was gibt es praktischeres als ein Vulkanausbruch für die Flugfirmen? Höhere Gewalt - sie brauchen nicht fliegen und konnten trotzdem kassieren! Mal eben den Gewinn maximiert und sich vorher noch schnell abgesprochen. Man sollte [...]
Zitat von sysopEin Vulkanausbruch in Island stürzt den Flugverkehr in ganz Nordeuropa ins Chaos. War das Desaster absehbar? Welche Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat die Eruption? SPIEGEL ONLINE erklärt die langfristigen Folgen der Explosion - und warum alles noch schlimmer kommen könnte. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,689506,00.html
Was gibt es praktischeres als ein Vulkanausbruch für die Flugfirmen? Höhere Gewalt - sie brauchen nicht fliegen und konnten trotzdem kassieren! Mal eben den Gewinn maximiert und sich vorher noch schnell abgesprochen. Man sollte den Vulkan Schweinegrippe nennen, denn so ist die Auswirkung für das Klima auf längere und sogar auf kürzere Sicht. Die arme Bundeskanzlerin musste einen Umweg fliegen - wie dramatisch! Haben wir schon Sommerloch?
suum.cuique 16.04.2010
Mein Grossveter hat den 1. Weltkrieg ueberlebt, dann die Nazis und Gestapo KZ-Drohungen, Bobenangriffe der Befreier, die Beschlagnahme seine Wohnung erst durch die Amis, dann durch die Rote Armee. Mein Vater hat den 2. Weltkrieg [...]
Mein Grossveter hat den 1. Weltkrieg ueberlebt, dann die Nazis und Gestapo KZ-Drohungen, Bobenangriffe der Befreier, die Beschlagnahme seine Wohnung erst durch die Amis, dann durch die Rote Armee. Mein Vater hat den 2. Weltkrieg ueberlebt, kam nach etlichen Jahren aus der russ. Kriegsgefangenschaft heim. Alles Pillepalle dagen. Und ich? Ich habe die die Kubakrise, die Oelkrise, das Waldsterben, die Ozonpanik, die Fischwuermer, die BSE-Gefahr, die Fleischskandale, das Ekelfleisch und Doenergiftmuell, die supergefährliche Feinstaubbelastung, die Anfaenge der Klimakatastrophe/globale Erwaermung ueberlebt. Ich kann nicht mehr! Die Vulkanasche wird mir den Rest geben.
1. Oktober 16.04.2010
Nein. Aber den Flugverkehr lahmzulegen ist grundsätzlich eine gute Sache. Ich halte den Massentransport von Menschen und Gütern in der Luft für überflüssig und schädlich.
Zitat von sysopEin Vulkanausbruch in Island stürzt den Flugverkehr in ganz Nordeuropa ins Chaos. War das Desaster absehbar?
Nein. Aber den Flugverkehr lahmzulegen ist grundsätzlich eine gute Sache. Ich halte den Massentransport von Menschen und Gütern in der Luft für überflüssig und schädlich.
hansi99 16.04.2010
Es geht doch nicht nur um die Urlaubsflieger oder die Geschäftsreisenden! Große Teile des Warenverkehrs fallen aus und in erschreckend kurzer Zeit werden Ersatzteile und andere lebenswichtige Materialien, Elektronikteile, [...]
Zitat von fucus-wakameIch finde es gut, daß der gesamte Traffic mal zum erliegen kommt. Weniger gut gefällt mir als Kleingärtner, daß ich wohl wegen der reduzierten Temperaturen mit Ernteausfällen rechnen muß.
Es geht doch nicht nur um die Urlaubsflieger oder die Geschäftsreisenden! Große Teile des Warenverkehrs fallen aus und in erschreckend kurzer Zeit werden Ersatzteile und andere lebenswichtige Materialien, Elektronikteile, Leiterplatten, Arzneimittel oder besondere Lebensmittel knapp bis ausgehen. Hier zeigt sich die Verwundbarkeit unserer Handelswege. Viele leichte Dinge werden geflogen, geht extrem schnell, spart Lagerhaltung und funktioniert hoch flexibel. Und es ist nicht nur ein Problem für uns als Empfänger. Auch die Arbeitsplätze bei den Produzenten sind in Gefahr. Kein Grund zur Freude!!! Na ja, als Kleingärtner habe ich mich auch mal versucht. Die Ernteerträge standen in GAR keinem Verhältnis zu meinen Aufwendungen für die Gartenarbeit, Bewässern usw. Beim Gemüsehändler war's billiger zu bekommen und besser sah das Zeug auch noch aus. Hoffen wir, dass es bald vorbei ist. hansi99
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Eyjafjallajökull-Gletscher

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Vulkan Eyjafjallajökul
Der 1666 Meter hohe Vulkan Eyjafjallajökull im Süden Islands liegt großteils unter Eismassen verborgen. Er war bislang weniger aktiv als andere Vulkane Islands. Nur vier Eruptionen wurden seit der Besiedelung Islands dokumentiert. Sie verliefen anscheinend weniger explosiv als die aktuelle Eruption. Der Vulkan verfügt über einen vier Kilometer breiten Krater. Lava und Asche strömen zudem aus Klüften und Spalten, die sich über Dutzende Kilometer erstrecken.
Infos zum Flugverkehr und Reiseveranstalter
Aktuelle Informationen über Verspätungen und Flugausfälle geben die Flughäfen auf ihren Websites bekannt. Zur aktuellen Lage nach dem isländischen Vulkanausbruch ist eine Hotline der Flughäfen eingerichtet: 0180/5000186

Berliner Flughäfen
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Verkehrslage in Deutschland
Die Deutsche Bahn informiert auf dieser Web-Seite über kurzfristige Verkehrsbehinderungen im Regional- und Fernverkehr.

Sperrung des Luftraums
Für eine Sperrung des Luftraums sind die nationalen Verkehrsministerien zuständig - in Deutschland dementsprechend das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Über eine etwaige Sperrung wird in enger Absprache mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) entschieden.

Die Flugsicherungsbehörde Eurocontrol koordiniert die Flugbewegungen zwischen den verschiedenen europäischen Lufträumen. Ihr Hauptsitz ist in Brüssel, in Deutschland ist die Organisation nur für einen geringen Teil der Flüge im Norden des Landes zuständig. Um die Abstimmung der Flugpläne in Europa kümmert sich die Unterabteilung Central Flow Management Unit (CFMU). Von dort werden die Informationen zu den Fluglotsen an den Flughäfen weitergeleitet.


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