Klimawandel in USA: Früher Frühling

Der Klimawandel lässt Blumen in den USA früher blühen. Mit jedem Grad Erwärmung kämen die Blüten vier Tage eher, berichten Forscher. 2012 florierten die Pflanzen mancherorts gar einen Monat früher.

Jefferson Memorial in Washington: 2012 wärmstes Jahr seit Beginn der WetteraufzeichnungZur Großansicht
AP

Jefferson Memorial in Washington: 2012 wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung

Boston/Hamburg - Außerordentlich warme Frühlingstemperaturen haben die Pflanzen im Osten der USA in den vergangenen Jahren so früh blühen lassen wie nie zuvor. 2012 seien die Blüten im Bundesstaat Massachusetts rund einen Monat früher gekommen als zu Beginn der Datenaufzeichnungen, schreiben Forscher um die Biologin Elizabeth Ellwood von der Universität Boston im Wissenschaftsjournal "Plos one".

Pro Grad Celsius Temperaturanstieg könnten Pflanzen den Analysen der Forscher zufolge bis zu rund vier Tage früher Blüten entwickeln. "Unsere Daten zeigen, dass die Pflanzen ihre Blütezeit immer weiter nach vorne verlegen, je stärker sich das Klima erwärmt", sagte Ellwood. Welche Auswirkungen die Entwicklung auf Bestäuber wie Bienen haben könne, sei noch nicht erforscht.

Das Jahr 2012 sei in den USA das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen, hatte die Behörde für Wetter und Ozeanografie NOAA erst in der vergangenen Woche mitgeteilt. Die Temperaturen in den Vereinigten Staaten - außer Alaska und Hawaii - lagen demnach um 1,83 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

boj/dpa

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insgesamt 113 Beiträge
RGFG 17.01.2013
Da sieht man mal, wie ruchlos die sinistren Wissenschaftler ihre Verschwörung durchziehen! Jetzt bringen sie schon die Blüten dazu, völlig unmotiviert früher zu blühen! Eichhörnchen und Mönchsgrasmücken werden gezwungen, in [...]
Da sieht man mal, wie ruchlos die sinistren Wissenschaftler ihre Verschwörung durchziehen! Jetzt bringen sie schon die Blüten dazu, völlig unmotiviert früher zu blühen! Eichhörnchen und Mönchsgrasmücken werden gezwungen, in Gebiete zu ziehen, wo sie früher nicht heimisch waren! Wo soll das alles nur enden?!
gewgaw 17.01.2013
Klingt doch sehr positiv und dort nörgelt und zerfleischt sich niemand, sondern genießen es.
Klingt doch sehr positiv und dort nörgelt und zerfleischt sich niemand, sondern genießen es.
reuanmuc 17.01.2013
Das sind doch noch die Blüten vom vergangenen Jahr;-)
Zitat von RGFGDa sieht man mal, wie ruchlos die sinistren Wissenschaftler ihre Verschwörung durchziehen! Jetzt bringen sie schon die Blüten dazu, völlig unmotiviert früher zu blühen!
Das sind doch noch die Blüten vom vergangenen Jahr;-)
RGFG 17.01.2013
Was?! Auch das noch?! Hat eigentlich jemand den Himmel nach Schachbrettmustern abgesucht?! ;-))
Zitat von reuanmucDas sind doch noch die Blüten vom vergangenen Jahr;-)
Was?! Auch das noch?! Hat eigentlich jemand den Himmel nach Schachbrettmustern abgesucht?! ;-))
Ben Major 17.01.2013
Es gibt seit 15 Jahren keine Erderwärmung, das ist ein Fakt, den jeder beim MET Office in England recherchieren kann, nach Modellrechnungen des MET soll das auch noch wenigstens 5 Jahre so weitergehen (alle vorherigen Rechnungen [...]
Zitat von RGFGDa sieht man mal, wie ruchlos die sinistren Wissenschaftler ihre Verschwörung durchziehen! Jetzt bringen sie schon die Blüten dazu, völlig unmotiviert früher zu blühen! Eichhörnchen und Mönchsgrasmücken werden gezwungen, in Gebiete zu ziehen, wo sie früher nicht heimisch waren! Wo soll das alles nur enden?!
Es gibt seit 15 Jahren keine Erderwärmung, das ist ein Fakt, den jeder beim MET Office in England recherchieren kann, nach Modellrechnungen des MET soll das auch noch wenigstens 5 Jahre so weitergehen (alle vorherigen Rechnungen waren lagen aber ziemlich daneben, mal sehen), der Rest ist Wetter. Im Übrigen bestreitet niemand (der über ein Gehirn verfügt), das das Klima sich ständig ändert, das hat es auch früher schon getan. Zur Zeit des römischen Klima-Optimums war es wesentlich wärmer als heute, was offensichtlich auch keinen bleibenden Schaden angerichtet hat, vielleicht könnten also die Damen und Herren Alarmisten einfach mal wieder von der Politik zur Wissenschaft zurückkehren. Zeit wär's.
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  • Donnerstag, 17.01.2013 – 11:19 Uhr
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