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Geo-Engineering: Regierung liebäugelt mit den Klimaklempnern

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Erdatmosphäre und Mond (Archivbild): "Emission von Treibhausgasen angehen" Zur Großansicht
REUTERS / Nasa

Erdatmosphäre und Mond (Archivbild): "Emission von Treibhausgasen angehen"

Sollte der Mensch am Thermostat der Erde herumschrauben? Ein neues Gutachten der Bundesregierung gesteht dem sogenannten Geo-Engineering durchaus Potential zu, warnt aber vor Risiken. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Forscher Versuche zur Kühlung der Atmosphäre starten.

Berlin - Einst hoben Bomber und Aufklärer auf Ost-Kurs in Sculthorpe ab. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde der britische Luftwaffenstützpunkt dann aufgegeben. Doch im kommenden Jahr könnte es nun wieder einen Start von dem Flugfeld in Norfolk geben - und was für einen: Forscher mehrerer britischer Universitäten wollen einen knapp 20 Meter langen Heliumballon in die Atmosphäre aufsteigen lassen. An der Unterseite des Fluggeräts soll ein etwa ein Kilometer langer Wasserschlauch befestigt werden. Mit seiner Hilfe wird Wasser in luftige Höhen gepumpt - um dort im Namen des Weltklimas versprüht zu werden.

Beim sogenannten Spice-Projekt (Stratospheric Particle Injection for Climate Engineering) wollen die Forscher eine Technologie erproben, um feine Schwebeteilchen in der Atmosphäre zu verteilen. Das ist eines der Rezepte, mit dem manche Wissenschaftler aktiv ins Weltklima eingreifen wollen. Geo- oder Climate Engineering heißt das Ganze. Die Idee beim Versuch mit dem Ballon klingt einigermaßen simpel: Schwebeteilchen sollen dafür sorgen, dass in der Atmosphäre mehr einströmendes Sonnenlicht zurück ins All reflektiert wird. Dadurch heizt sich die Erde weniger auf, auch wenn die Treibhausgasemissionen weiter steigen. Manche Vulkansausbrüche wirken ähnlich kühlend.

Das Bundesforschungsministerium hat nun ein interdisziplinäres Gutachten vorgestellt, das sich mit der Frage beschäftigt, ob Ingenieure den Klimawandel reparieren könnten - und ob sie es tun sollten. Denn klar ist: Früher oder später wird Geo-Engineering von einem akademischen zu einem praktischen Problem. "Erreichen die internationalen Verhandlungen nicht die erforderlichen Klimaschutzziele, stellt sich zunehmend die Frage einer Reparatur durch Climate Engineering", sagte Forschungsstaatssekretär Georg Schütte bei der Vorstellung des knapp 200 Seiten starken Papiers in Berlin.

"Erhebliche ökologische Risiken und Nebenwirkungen"

Vom kommenden Klimagipfel in Durban erwartet niemand ein neues Abkommen zur Reduktion von Treibhausgasen. Doch was ist, wenn auch weitere Treffen scheitern und die CO2-Emissionen immer weiter steigen? Dann könnte das Schrauben am Thermostat unseres Planeten zur scheinbar attraktiven Option werden. Es sei "nicht verantwortbar, einzelne Optionen gegen möglicherweise dramatische Folgen des Klimawandels vorab auszuschließen", sagte Georg Schütte.

Das klingt zumindest nach eingeschränkter Begeisterung der Regierung. Dabei zeugt die Idee, die Erde aktiv zu kühlen - gelinde ausgedrückt - von einem ausgeprägten Fortschrittsglauben.

Tatsächlich sind die Autoren des Berichts - Naturwissenschaftler, Juristen, Ethiker Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler - auch sehr vorsichtig: "Vermutlich alle Vorschläge sind mit erheblichen ökologischen Risiken und Nebenwirkungen, ökonomischen Kosten und gesellschaftlichen Konfliktpotentialen verbunden", warnte der Studienkoordinator Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

Geo-Engineering-Experimente lassen sich nur im internationalen Konsens durchführen. Doch bereits jetzt ist die Skepsis groß. Gerade hat das Europaparlament in einer Resolution großangelegte Klimaversuche abgelehnt. Und im vergangenen Jahr hatten sich die Vertragsstaaten der Biodiversitätskonvention ebenfalls gegen größere Tests gewandt, wenn diese die Vielfalt des Lebens auf der Erde beeinflussen.

Forschungsstaatssekretär Schütte warnte deswegen, man müsse nicht nur über die Umweltverträglichkeit der betrachteten Technologien sprechen, sondern auch über ihre "Demokratiefähigkeit". Nicht alles, was machbar ist, sollte man also machen.

Doch was ist überhaupt machbar? Verfahren wie das Einbringen von Schwebeteilchen in die Atmosphäre - Fachleute sprechen vom Radiation Management - versprechen geringe Kosten und einen potentiell großen Einfluss aufs Klima. Gleichzeitig sind die Risiken, dass etwas schiefläuft besonders hoch. Ein anderer Ansatz ist das sogenannte Carbon Dioxide Removal, also das aktive Entfernen von Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Dafür müsste man zum Beispiel das Wachstum von Algen in den Weltmeeren ankurbeln.

Vor zweieinhalb Jahren wollte das deutsch-indische Lohafex-Experiment diesen Zusammenhang im Südpolarmeer erforschen. In den letzten Tagen der rot-grünen Bundesregierung hatte es darum erbitterten Streit gegeben. Der Versuch wurde nach langem Hin und Her schließlich durchgeführt - mit bescheidenem Erfolg, denn die Eisendüngung konnte, wie die Forscher herausfinden, nur wenig CO2 binden.

Gutachter sprechen sich für weitere Forschung aus

"Klimaschutz muss vorrangig die Ursachen des Problems, das heißt die Emission von Treibhausgasen, angehen und diese reduzieren", forderte auch das Umweltbundesamt in einem im Sommer vorgestellten Gutachten zum Thema. "Geo-Engineering-Maßnahmen sollten allenfalls als Notfalloption vorgesehen werden." In gewisser Weise lässt sich das neue Gutachten des Schavan-Ministeriums ebenfalls so verstehen.

Doch fordern die Autoren eben auch Unterstützung für weitere Forschung. Der Trierer Völkerrechtler Alexander Proelß erklärte, er gehe nicht davon aus, dass ein internationales Forschungsverbot existiere. Auch der Beschluss der Staaten der Biodiversitätskonvention sei nicht verbindlich. Es gehe dabei aber darum, die Technologie noch besser bewerten zu können, stellte Studienleiter Klepper klar - und nicht um Forschung für den tatsächlichen Einsatz.

Die Forscher des Spice-Projekts wollen währenddessen Fakten schaffen. Das Fluggerät von Sculthorpe soll erst der Anfang sein. Ziel der britischen Klimaklempner ist eine Flotte von 64 Ballons. Sie sollen eines Tages in 20 Kilometern Höhe feinste Partikel versprühen - und so die Atmosphäre kühlen. Eine Studie der Royal Society hatte vor zwei Jahren erklärt, das Verfahren sei billiger und effektiver als andere Ansätze.

Dass neben der technischen Machbarkeit auch die gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend ist, haben mittlerweile aber auch die britischen Forscher mitbekommen. Eigentlich sollte der Spice-Testballon bereits in wenigen Tagen abheben. Doch in letzter Minute wurde der Start um sechs Monate verschoben - damit die Wissenschaftler noch mehr Überzeugungsarbeit bei der Bevölkerung leisten können.

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1. _____________________________________________*
chrome_koran 06.10.2011
"Die Frage der Zeit"? Fragt doch lieber in Russland nach. Dort gab es unter Stalin so Versuche, Visionen und ähnliches. Zum Glück blieb es bei Träumereien (abgesehen von unbrauchbar gemachten Landflächen, unnötig gerodeten Tajga-Gebieten, unbrauchbaren gigantischen Kanälen und Abertausenden Gefangenen, die bei diesen sinnlosen Arbeiten ihr Leben ließen). Und jetzt was, schon wieder diese Mär? *kopfschüttel* Woher eigentlich DIESE Hybris?
2. Das Experiment läuft schon...
orbanescu 06.10.2011
Zitat von chrome_koran"Die Frage der Zeit"? Fragt doch lieber in Russland nach. Dort gab es unter Stalin so Versuche, Visionen und ähnliches. Zum Glück blieb es bei Träumereien (abgesehen von unbrauchbar gemachten Landflächen, unnötig gerodeten Tajga-Gebieten, unbrauchbaren gigantischen Kanälen und Abertausenden Gefangenen, die bei diesen sinnlosen Arbeiten ihr Leben ließen). Und jetzt was, schon wieder diese Mär? *kopfschüttel* Woher eigentlich DIESE Hybris?
Und was ist mit diese Hybris? "Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ruft ein neues Zeitalter aus: die Welt des nachhaltigen Wirtschaftens.* Um diese Welt zu erreichen muß eine „Große Transformation” erfolgen, die an Veränderungsumfang der industriellen Revolution oder der „neolithischen Revolution" nicht nachsteht. " Fragen Sie doch im Russland nach - was war das Ergebniss des letzten grossen Experiments mit dem gelenkten Staatswirtschaft? Das basierte sich auch auf "wissenschaftlichen Methoden". Wie viele Tote gab es damals? Dann lieber harmlos Wasser in die Stratosphere spülen.
3. Klimakatastrophe? Was gibt es sonst neues?
spidey223 06.10.2011
Spiegel hinkt mal wieder, wie beim Waldsterben-Hoax, hinter der Wirklichkeit hinterher. Klimaveränderung ja, von Menschen verursachte Katastrophe Bullshit. Das Thema hat sich im Ausland schon längst verabschiedet. Mann, bleibt mal auf der Höhe der Zeit!!!
4. Euro und Klima
MtSchiara 06.10.2011
Wenn die aktuellen Klimamodelle, auf die die Politik setzt, genauso verläßlich sind, wie die Finanzmodelle, auf deren Grundlage die Politik vor 15 Jahren den Euro konzipiert hat, dann ist es - glaube ich - besser für alle Beteiligten und vor allem auch für das Klima, wenn die Politik ihre Finger davon läßt.
5. Wasser?
cluster, 06.10.2011
Ich denke nicht, dass man vorhat nur Wasser in die Luft zu blasen. Da sind bestimmt noch andere Inhaltsstoffe drin, die nicht auf der Verpackung aufgelistet sind. Irgendwie erinnert das doch an Fukushima wo man versucht hat mit Wasser aus der Luft die Kernschmelze abzuhalten.
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Geo-Engineering
Pro und Contra
Wenn der Klimawandel dramatische Ausnahmen anzunehmen droht, bleibt als letzte Option wohl nur Geo-Engineering, sagen viele Forscher. Entweder man verringert die Sonneneinstrahlung auf der Erde, etwa durch Wolken oder Aerosole. Oder man filtert massenhaft CO2 aus der Atmosphäre und lässt es unter der Erde oder im Meer verschwinden. Doch so gut das auch klingt, Geo-Engineering ist umstritten.

Die einen warnen vor den Risiken und Nebenwirkungen menschlicher Eingriffe, die nur wenig erforscht sind. Die anderen fürchten, Geo-Engineering könnte die Menschheit dazu verleiten, andere Maßnahmen zum Klimaschutz gleich ganz bleiben zu lassen. Möglicherweise lässt sich mit den Eingriffen aber Zeit gewinnen. Geo-Engineering könnte für 10 oder 20 Jahre helfen, den Klimawandel zu bremsen. Um die eigentliche Aufgabe, den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren, wird die Menschheit jedoch nicht herumkommen.
Mit Aeorosolen das Sonnenlicht dimmen
USGS / Cascades Volcano Observatory
Der Nobelpreisträger Paul Crutzen hat im Jahr 2006 eine Art Giftkur fürs Weltklima vorgeschlagen: Feinste Schwefelpartikel, ausgebracht in 10 bis 50 Kilometer Höhe, sollen das Sonnenlicht dämpfen. Um ein paar Prozent nur, aber das würde reichen, damit die Temperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts nur um zwei bis zweieinhalb Grad ansteigt.

Dass das Verfahren funktioniert, zeigte sich 1991 beim Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen. Mehr als 20 Kilometer hoch wurde damals die Aschewolke geschleudert. Schwefeldioxide oxidierten zu genau jenen kleinen Schwefelsäure-Tröpfchen, die Crutzen nutzen will. Der Himmel verdunkelte sich ein ganz kleines bisschen, die Temperatur sank weltweit um 0,5 Grad. Atmosphärenforscher wissen inzwischen, dass der Schwefel die Ozonschicht stark schädigen könnte und denken deshalb über andere Aerosole nach. Der Charme der Methode ist aber, dass sie vergleichsweise billig umzusetzen ist. Ein US-Forscher hat ausgerechnet, dass Militärjets die mit Abstand billigste Variante sind, um Schwefelpartikel in den Himmel zu transportieren.
Ozeane mit Eisen düngen
AWI
Seit Wissenschaftler wissen, dass Eisensulfat Plankton dazu bringt, deutlich mehr CO2 zu binden als normalerweise, gilt die Düngung der Ozeane als mögliches Klimaschutzprojekt. Damit das Verfahren tatsächlich klappt, muss das Phytoplankton nach dem Absterben zum Meeresboden sinken - und möglichst lange dort verbleiben. Forscher halten das massenweise Verschütten von Eisen in die Ozeane allerdings auch für ein riskantes Experiment: Es könnte marine Ökosysteme radikal verändern. Zudem ergaben mehrere Experimente, darunter auch von deutschen Forschern im Südmeer, dass durch eine Düngung viel weniger Treibhausgas Kohlendioxid gebunden wird als angenommen.
Sonnenschirme im All
UA Steward Observatory
Wie aus einem Science-Fiction-Roman klingt der Vorschlag, einen gigantischen Spiegel im Weltall zwischen Sonne und Erde zu positionieren, der wie ein Sonnenschirm wirkt. 1992 wurden die Kosten für ein solches Projekt grob geschätzt: Man kam auf über hundert Milliarden Dollar, um die Sonnenstrahlung um ein Prozent zu verringern. In dieser Größenordnung sollen auch die globalen Kosten des Klimawandels pro Jahr liegen. Der Spiegel müsste in etwa die Größe Manhattans haben. Von der Erde aus wäre der Spiegel praktisch nicht erkennbar, höchstens als kleiner dunkler Fleck auf der Sonne.

Die Idee wurde an der University of Arizona weiterentwickelt: Ein 100.000 Kilometer langen Schweif aus 16 Billionen Scheibchen soll im All schweben. Jedes Scheibchen soll aus transparentem Kunststoff bestehen, 60 Zentimeter groß und nur ein Gramm schwer sein. Der Effekt: Die Sonneneinstrahlung würde um 1,8 Prozent sinken.

Für die Idee eines wie auch immer aufgebauten Sonnenschirms im All spricht, dass er keine chemischen Eingriffe in die Atmosphäre erfordert, deren Folgen schwer abzusehen sind. Theoretisch ließe sich der kosmische Sonnenschutz auch wieder abbauen. Allerdings sind Klimaexperten skeptisch, ob die Idee wegen der enorm hohen Kosten praktikabel ist.
Die Wolken aufhellen
DPA
Hunderte Geisterschiffe sollen auf den Ozeane rund um die Uhr Meerwassertropfen in die Luft blasen, die Kondensationskeime bilden. Erhoffter Effekt: hellere Wolken, die mehr Sonnenstrahlung zurück ins All reflektieren und so abkühlend wirken. Die Idee besticht durch ihre verblüffend niedrigen Kosten: Nicht einmal hundert Millionen Euro pro Jahr soll die Flotte aus Roboterschiffen kosten, die ihre Energie aus dem Wind beziehen. Statt mit Segeln sollen die Boote mit sogenannten Flettner-Rotoren bestückt werden.
Künstliche Bäume (Air Capture)
Institution of Mechanical Engineers
In Kohlekraftwerken der Zukunft soll das klimaschädliche CO2 aufgefangen und unterirdisch gespeichert werden (Carbon Capture and Storage -: kurz CCS). Künstliche Bäume arbeiten im Prinzip genauso, nur dass sie das CO2 nicht aus Abgasen, sondern direkt aus der Atmosphäre herausfiltern (Air Capture). Das ist aufwendiger und auch deutlich teuerer als CCS. Doch mit Air Capture lässt sich auch schon vor Jahren emittiertes CO2 nachträglich wiedereinfangen, was mit CCS nicht möglich ist. Ein künstlicher Baum soll nach Angaben britischer Forscher etwa 20.000 Dollar kosten und könnte zehn Tonnen CO2 pro Tag absorbieren. In ganz Großbritannien müssten 100.000 derartige Bäume aufgestellt werden, um sämtliches CO2 aufzufangen, das vom Verkehr der Insel stammt.
Bäume anpflanzen, verbrennen, CO2 auffangen
DPA
CO2 aus der Luft holen - das beherrschen natürlich nicht nur teure Anlagen, sondern auch Wälder. Man müsste den in Holz einlagerten Kohlenstoff nur noch dauerhaft speichern - fertig wäre das natürliche Geo-Engineering. Forscher haben vorgeschlagen, das Holz nicht mit großem Aufwand zu lagern, sondern einfach zu verbrennen. Das dabei entstehende CO2 wird dann aufgefangen und unterirdisch gespeichert (CCS). Diese Geo-Engineering-Variante würde nicht nur analog zu Air Capture die CO2-Konzentration der Atmosphäre senken, sondern nebenbei auch Energie produzieren. Freilich gibt es auch beim gezielten Holzverbrennen Probleme. So könnten neu angepflanzte Wälder auf der Nordhalbkugel die Erdoberfläche zusätzlich verdunkeln. Folge: Es wird mehr Wärmestrahlung der Sonne absorbiert, die Temperaturen steigen.

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Geo-Engineering: Konzepte zur Rettung des Klimas
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Geo-Engineering: Sprühschiffe gegen den Klimawandel


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