Guatemala Feuervulkan erneut ausgebrochen

Der Volcán de Fuego in Guatemala spuckt wieder Feuer und Asche. Tausende Menschen brachten sich vorsorglich in Sicherheit.

Volcán de Fuego
AFP

Volcán de Fuego


Der Volcán de Fuego (Feuervulkan) in Guatemala ist erneut ausgebrochen und hat viele Menschen in die Flucht getrieben. Eine Aschewolke stieg rund 1500 Meter in die Höhe und ein Lavastrom lief durch eine Schlucht etwa 2,5 Kilometer den Berghang hinab, wie der Katastrophenschutz des mittelamerikanischen Landes mitteilte.

Mehrere Dörfer in der Nähe des Vulkans sind evakuiert worden, fast 3000 Menschen brachten sich in Sicherheit. Betroffen sind Orte in den Bezirken Escuintla, Sacatepéquez und Chimaltenango.

Fünfter Ausbruch in diesem Jahr

Ein Gemisch aus Asche, Lava und giftigen Gasen hatte bei einem Ausbruch des Feuervulkans im Juni mehr als 190 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 230 weitere Menschen wurden als vermisst gemeldet.

Bei dem Unglück wurden ganze Dörfer von Lava und Geröll bedeckt. Zudem legte sich eine dicke Ascheschicht über das Gebiet. Von der Katastrophe waren rund 1,7 Millionen Menschen betroffen. Die wirtschaftlichen Schäden wurden auf etwa 219 Millionen Dollar geschätzt.

Am Sonntagmorgen brach der Vulkan nun zum fünften Mal in diesem Jahr aus. Der 3763 Meter hohe Feuervulkan liegt 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Zuletzt war er zwischen dem 6. und 9. November ausgebrochen. Damals gab es keine Opfer oder Schäden.

koe/AFP/dpa



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