Vulkanausbruch auf Hawaii Neue Risse in der Erdoberfläche entdeckt

Der Kilauea ist einer der aktivsten Vulkane der Welt: Seit Tagen spuckt er Feuer, Hunderte Hawaiianer mussten ihre Häuser verlassen. Gefährliche Gase gelangen an die Erdoberfläche.

REUTERS

Nach dem Vulkanausbruch auf Hawaii haben sich zwei weitere Risse in der Erdoberfläche aufgetan. Zwar habe der Austritt von Lava durch die Brüche im Boden nachgelassen, es gelangten aber weiter gefährliche Gase an die Erdoberfläche, teilte die Zivilschutzbehörde auf ihrer Webseite mit.

Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe liegen gleich mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten.

Mindestens 35 Gebäude seien seit der Eruption des Kilauea von Lavaströmen zerstört worden, davon 26 Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Angaben zu Verletzten gab es zunächst nicht.

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Vulkane: Risse in der Erde

Die Eruption hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS bereits am 30. April begonnen. Am Donnerstag waren durch einen ersten Riss erstmals Lava, Rauch und Asche ausgetreten. Es gab mehrere Erdbeben, die leichtere Schäden an Straßen auf Big Island verursachten und vorübergehend für Stromausfälle sorgten. Bereits am Donnerstag hatten rund 1700 Menschen im Osten von Big Island auf Geheiß der Zivilschutzbehörde ihre Häuser verlassen.

koe/dpa



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redneck 09.05.2018
1. Beginni einer neuen geologischen Aera.
Lavazone 1 betroffen. Wer dort baut muss mit Ausbruechen rechnen. Land ist entsprechend guenstig. Witr hatten einige Quakes um 6-7 Richter scale. Erhoete SO2 Werte spuert man beim atmen. Etwa so wie Muenchen I'm Winter... Allergiemedis helfen, man sucht sich windabgewandte Gebiete. Es ist Hurricane season, warmer Tropenregen waescht die Luft. Leute hier sind Hart Im nehmen.
newera2100 09.05.2018
2. So entstehen neue Inseln...
Der Hawaii-Archipel ist vulkanischen Ursprungs, und v.a. die Vulkane auf der östlichsten Insel (z.B. Kilauea) noch mitten drin im "Schaffungsprozess". Es ist daher völlig normal dass es da ab und zu Ausbrüche gibt, mitunter auch in relativ kurzen Abständen menschlichen Zeitempfindens. Eigentlich sehr überraschend und unsinnig dass in der unmittelbaren Umgebung überhaupt Häuser gebaut wurden - die Versicherungsprämien müssen astronomisch hoch sein.
Gottloser 10.05.2018
3. Drücken wie es drastischer aus!
Zitat von redneckLavazone 1 betroffen. Wer dort baut muss mit Ausbruechen rechnen. Land ist entsprechend guenstig. Witr hatten einige Quakes um 6-7 Richter scale. Erhoete SO2 Werte spuert man beim atmen. Etwa so wie Muenchen I'm Winter... Allergiemedis helfen, man sucht sich windabgewandte Gebiete. Es ist Hurricane season, warmer Tropenregen waescht die Luft. Leute hier sind Hart Im nehmen.
Die derzeitigen Ausbrüche - Kilauea ist seit 1983 ununterbrochen aktiv - finden in einem Gebiet statt, das immer wieder von solchen Ausbrüchen betroffen war. Das letzte Mal in größerem Stil 1955.
instant feedback 12.05.2018
4. Minimale Wahrscheinlichkeit
Zitat von newera2100Der Hawaii-Archipel ist vulkanischen Ursprungs, und v.a. die Vulkane auf der östlichsten Insel (z.B. Kilauea) noch mitten drin im "Schaffungsprozess". Es ist daher völlig normal dass es da ab und zu Ausbrüche gibt, mitunter auch in relativ kurzen Abständen menschlichen Zeitempfindens. Eigentlich sehr überraschend und unsinnig dass in der unmittelbaren Umgebung überhaupt Häuser gebaut wurden - die Versicherungsprämien müssen astronomisch hoch sein.
Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade in seinem Wohnort im Südosten der Insel die Erde aufbricht und Lava herausströmt und gar das eigene Haus verschlingt, ist dennoch minimal. Bisher sind dadurch erst 27 Häuser vernichtet worden, alle in der Siedlung Leilani Estates. Ein wirkliches Problem stellt nur die vorübergehende Unterbringung der aus Sicherheitsgründen Evakuierten dar. http://www.hawaiinewsnow.com/story/38165547/amid-ongoing-eruptions-big-island-faces-a-daunting-new-problem-a-housing-crisis
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