Helfer aus dem Tierreich Riech die Bombe, Ratte!

Ratten orten Sprengfallen, Hunde erschnüffeln Krankheiten und Schimmelpilze, Geier sollen Leichen aufspüren - dank ausgeklügeltem Training können Tiere selbst die kniffligsten Jobs übernehmen. SPIEGEL ONLINE erklärt, wie die Helfer auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

Von und

REUTERS

Wer mit Flipper und Fury groß geworden ist, wird sich kaum über die Intelligenz der Tiere wundern. Die Helden aus dem Fernsehen waren immer schon mindestens ebenso klug wie die Menschen.

Zu welchen Höchstleistungen Tiere in Wirklichkeit fähig sind, erstaunt noch mehr. Nicht nur wie von jeher als Transportmittel helfen sie den Menschen. Heute übernehmen sie die kniffligsten Jobs - und retten so mitunter viele Leben.

Aasgeier könnten der Polizei bald dabei helfen, Leichen zu finden, Hunde erschnüffeln Krankheiten, Ratten fahnden nach Sprengfallen: SPIEGEL ONLINE zeigt, zu welchen verblüffenden Leistungen Tiere fähig sind, wenn sie nur ausdauernd und gezielt trainiert werden.



Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
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Kopflaus, 03.10.2010
1. Erbbeben ok - Tsunami wohl kaum
Dass Tiere Vibrationen des Erdbodens wahrnehmen, die Erdbeben ankündigen, erschein mir vorstellbar. Aber dass sie wissen, dass ein Erdbeben zu einer Flutwelle führen könnte und entsprechend den Kustenbereich verlassen - eher nicht.
sigmaplus 03.10.2010
2. Schön !
Am Wochenende dürfen bei SPON auch mal die Praktikanten ran. Das ist toll ! Unterschrift zu Bild Nr.2 : "Alleine im Jahr 2009 hat die Organisation Apopo mithilfe der Tiere 169 Mienen gefunden und entschärft." Gute Mine zum bösen Artikel ;)
devilinchen 03.10.2010
3. Im Krieg gefallene Tiere
Mir ist zwar nicht ganz klar, was man bei diesem durchaus interessanten Artikel jetzt diskutieren soll, aber wir können ja mal eine Gedenkminute für alle im Krieg gefallenen Tiere einlegen. Am 4. Oktober ist ja auch Welttierschutztag. Da gab´s 2006/ 2007 eine tolle Ausstellung "The animals´ war" im Imperial War Museum London. http://london.iwm.org.uk/upload/package/74/AnimalsWar/exhibition/index.htm (Links kann man die einzelnen Bereiche anklicken) Man denke z.B. an die Kriegspferde im Ersten Weltkrieg, die ja wie ihre "Soldatenherrchen" oft schwer verwundet wurden und dann von eigenen Sanitärtierärzten versorgt wurden. Man denke an die vielen Hunde, die von den Amis in Vietnam einfach zurückgelassen wurden und ihrem Schicksal überlassen wurden. Schäferhunde und Tauben waren oft Nachrichtenboten.
sapere_aude!, 03.10.2010
4. Tiere im Krieg - Ganz alter Hut
Sorry, aber uraltes Thema, genau genommen schon seit der Antike, und auch nicht gerade spannend/umfassend aufbereitet. Bei all den Lobhymnen auf die Helferlein, sollte nicht vergessen werden, wie sehr abgerichtete Tiere im Krieg auch missbraucht/bewusst getötet werden: Delphine, Robben, Pferde, Hunde, etc. als Selbstmordattentäter mit Minen und Sprengladungen - da bekommt "mach Platz" eine ganz neue Bedeutung...
Gertrud Stamm-Holz 03.10.2010
5. doch
Zitat von KopflausDass Tiere Vibrationen des Erdbodens wahrnehmen, die Erdbeben ankündigen, erschein mir vorstellbar. Aber dass sie wissen, dass ein Erdbeben zu einer Flutwelle führen könnte und entsprechend den Kustenbereich verlassen - eher nicht.
Doch. Bei dem Tsunami vor einigen jahren haben sich die Tiere ins Landesinnere vertschüsst. Warum? Keine Ahnung. Die Viecher waren weg und die Touristen haben die Welle fotografiert. Und sind dabei abgesoffen.
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