Ball aus Insekten Der Hitzetod von Hornissen im Bienen-Pulk

Die Begegnung mit einem Bienenschwarm kann für Hornissen tödlich enden: Hunderte Bienen umschließen das große Insekt und bilden einen kompakten Ball, in dem das Tier aufgeheizt wird. Forscher haben nun herausgefunden, was die Bienen antreibt.

Bienen im Abwehrkampf gegen Hornisse: Tod nach 20 Minuten

Bienen im Abwehrkampf gegen Hornisse: Tod nach 20 Minuten


San Francisco - Die rund vier Zentimeter langen Asiatischen Riesenhornissen (Vespa mandarinia japonica) jagen vor allem Insekten - teilweise mit koordinierten Massenangriffen auf Wespen oder Bienen. Oft löschen sie dabei das gesamte Nest aus. Verglichen mit ihnen sind Japanische Bienen (Apis cerana japonica) winzig, ihre Stachel können gegen den Chitinpanzer der Hornissen kaum etwas ausrichten.

Umso faszinierender ist ihre Abwehrstrategie: Von einer Hornisse attackiert, bilden Hunderte Bienen eine dichte Traube um diese und lassen ihre Flugmuskulatur vibrieren. In der Kugel steigt die Temperatur dadurch auf 47 Grad - die Hornisse kollabiert bei diesem Wert nach rund 20 Minuten und stirbt. Für die Bienen dagegen liegt die Temperatur noch im Toleranzbereich, bei drei bis fünf Grad mehr würden aber auch sie verenden.

Forscher haben nun die neuronalen Grundlagen dieses Verhaltens erkundet. In den sogenannten Pilzkörpern im Kopf der Bienen, die aus dicht gepackten Nervenzellen bestehen und als Sitz der "Insektenintelligenz" gesehen werden, haben die Experten deutlich erhöhte Aktivität registriert. Verstärkte neuronale Aktivität zeigte sich zudem zwischen den dorsalen und optischen Loben.

Die 46-Grad-Schwelle

Das Team um Takeo Kubo von der Universität Tokio klaubte zu verschiedenen Zeitpunkten - 0, 30 und 60 Minuten - einzelne Japanische Bienen aus einem solchen Hitzeball um eine Hornisse. Sie entnahmen jeweils das Gehirn und froren es bis zur Analyse ein, für die zehn Mikrometer dünne Schnitte hergestellt wurden.

Setze man Bienen einer Temperatur von 46 Grad aus, entstehe im Hirn ein ähnliches Aktivitätsmuster wie bei den Tieren im Hitzeball, schreiben die Biologen. Die Aktivität im Gehirn der Bienen, die sich zur Traube vereinen, gehe demnach vor allem auf hitzeinduzierte Prozesse zurück. Um nicht selbst den Hitzetod zu sterben, müssten die Bienen die Temperatur in der Kugel sehr genau austarieren.

Warum nicht alle Bienen zu dem Verhalten fähig sind, wissen Forscher allerdings nicht: Die derzeit beliebteste Imkerbiene weltweit, die Italienische Biene (Apis mellifera ligustica), formiert keine Hitzebälle - obwohl auch ihre Nester von Hornissen attackiert werden.

boj/dpa



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Irek 15.03.2012
1.
Zitat von sysopEmmanouil FilippouDie Begegnung mit einem Bienenschwarm kann für Hornissen tödlich enden: Hunderte Bienen umschließen das große Insket und bilden einen kompakten Ball, in dem sie regelrecht aufgeheizt wird. Forscher haben nun herausgefunden, was die Bienen antreibt. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,821378,00.html
Ich möchte die Leser auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die Interpretation der Wirklichkeit durch die Wissenschaft falsch ist. Die Wissenschaftler verstehen von dieser Wirklichkeit nichts und haben sich ein System aufgebaut der zwar intern kohärent wirkt, der aber die Natur nicht widerspiegeln kann. Egal welchen Ereignis wir als Beispiel nehmen überall herrscht völliges Durcheinander. Die Wissenschaftler wissen nicht was die Masse ist, auch nicht wie man Temperatur messen kann Über die Unfähigkeit der Wissenschaft Temperaturen zu messen | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2011/07/17/ueber-die-unfaehigkeit-der-wissenschaft-temperaturen-zu-messen/) geschweige von solchen Parameter wie z.B. Druck oder Verhältnis der Gase in der Atmosphäre. So interpretieren sie auch die Ereignisse in der Natur vollkommen falsch. Auch in dem Beispiel der Wehrstrategie von japanischen Bienen ist die Interpretation falsch. Nicht die Temperatur tötet den Hornissen sondern fallendes Luftdruck im Verbindung mit Veränderung des Sauerstoffgehaltes der Luft. Die Strategie der Binnen zielt direkt auf die Erhöhung des Gravitativen Hintergrunds in der Mitte des Balles. Die Bienen vibrieren nicht mit den Flügeln, sonder mit der Muskeln. Diese Vibrationen sind aber nicht chaotisch sondern im hohen Masse synchronisiert. Die Kontraktionen der Muskel verlaufen also in einem Gleichtakt. Dadurch wird ein lokales GH erhöht was zu Veränderung aller physikalischen Parameter in der Mitte des Balles führt. Es sinkt z.B. sofort Luftdruck weil die Moleküle mit höheren Frequenz oszillieren müssen und dadurch weniger Raum in Anspruch nehmen. Zweitens verändern sich auch die Moleküle der Gase selbst. Sauerstoff reagiert z.B. so das sich sein Gehalt in der Luft sofort verringert und zwar überall also auch im Körper der Hornisse. Dadurch werden die Hornissen sofort betäubt, sie sind zu keinem Wiederstand dann fächig. Man muss wissen dass der Luftdruck oder Temperatur keine absolute Größen sind sondern von dem GH total abhängig. Das beobachten wir z.B. auf dem Mars Leben auf dem Mars | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/10/leben-auf-dem-mars/) Leben auf dem Mars. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/14/leben-auf-dem-mars-teil-ii/) oder auf der Venus. Leben auf der Venus | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/05/leben-auf-der-venus/) Leben auf der Venus. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/16/leben-auf-der-venus-teil-ii/) Zum schluß möchte ich sagen dass die Physik doof ist. Leider sind dadurch auch alle anderen naturwissenschaftler in den Schwarzen Loch der Dummheit hineingezogen.
zyndstoff 15.03.2012
2.
Zitat von IrekIch möchte die Leser auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die Interpretation der Wirklichkeit durch die Wissenschaft falsch ist. Die Wissenschaftler verstehen von dieser Wirklichkeit nichts und haben sich ein System aufgebaut der zwar intern kohärent wirkt, der aber die Natur nicht widerspiegeln kann. Egal welchen Ereignis wir als Beispiel nehmen überall herrscht völliges Durcheinander. Die Wissenschaftler wissen nicht was die Masse ist, auch nicht wie man Temperatur messen kann Über die Unfähigkeit der Wissenschaft Temperaturen zu messen | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2011/07/17/ueber-die-unfaehigkeit-der-wissenschaft-temperaturen-zu-messen/) geschweige von solchen Parameter wie z.B. Druck oder Verhältnis der Gase in der Atmosphäre. So interpretieren sie auch die Ereignisse in der Natur vollkommen falsch. Auch in dem Beispiel der Wehrstrategie von japanischen Bienen ist die Interpretation falsch. Nicht die Temperatur tötet den Hornissen sondern fallendes Luftdruck im Verbindung mit Veränderung des Sauerstoffgehaltes der Luft. Die Strategie der Binnen zielt direkt auf die Erhöhung des Gravitativen Hintergrunds in der Mitte des Balles. Die Bienen vibrieren nicht mit den Flügeln, sonder mit der Muskeln. Diese Vibrationen sind aber nicht chaotisch sondern im hohen Masse synchronisiert. Die Kontraktionen der Muskel verlaufen also in einem Gleichtakt. Dadurch wird ein lokales GH erhöht was zu Veränderung aller physikalischen Parameter in der Mitte des Balles führt. Es sinkt z.B. sofort Luftdruck weil die Moleküle mit höheren Frequenz oszillieren müssen und dadurch weniger Raum in Anspruch nehmen. Zweitens verändern sich auch die Moleküle der Gase selbst. Sauerstoff reagiert z.B. so das sich sein Gehalt in der Luft sofort verringert und zwar überall also auch im Körper der Hornisse. Dadurch werden die Hornissen sofort betäubt, sie sind zu keinem Wiederstand dann fächig. Man muss wissen dass der Luftdruck oder Temperatur keine absolute Größen sind sondern von dem GH total abhängig. Das beobachten wir z.B. auf dem Mars Leben auf dem Mars | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/10/leben-auf-dem-mars/) Leben auf dem Mars. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/14/leben-auf-dem-mars-teil-ii/) oder auf der Venus. Leben auf der Venus | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/05/leben-auf-der-venus/) Leben auf der Venus. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/16/leben-auf-der-venus-teil-ii/) Zum schluß möchte ich sagen dass die Physik doof ist. Leider sind dadurch auch alle anderen naturwissenschaftler in den Schwarzen Loch der Dummheit hineingezogen.
Ha ha ha... großartig, dieser satirische Beitrag. Oder - HALT - meinen Sie den Schwachsinn etwa ernst? Das wäre traurig, denn in Wirklicht wird die Hornisse ja durch die von den Jedi-Bienen erzeugte konkav-konzentrierte Dunkle Macht getötet, meist in Verbindung mit teleportativen und parapsychologischen Kräften. Selten so gelacht...
priexo 15.03.2012
3. Peer Review
Zitat von IrekIch möchte die Leser auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die Interpretation der Wirklichkeit durch die Wissenschaft falsch ist. Die Wissenschaftler verstehen von dieser Wirklichkeit nichts und haben sich ein System aufgebaut der zwar intern kohärent wirkt, der aber die Natur nicht widerspiegeln kann. Egal welchen Ereignis wir als Beispiel nehmen überall herrscht völliges Durcheinander. Die Wissenschaftler wissen nicht was die Masse ist, auch nicht wie man Temperatur messen kann Über die Unfähigkeit der Wissenschaft Temperaturen zu messen | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2011/07/17/ueber-die-unfaehigkeit-der-wissenschaft-temperaturen-zu-messen/) geschweige von solchen Parameter wie z.B. Druck oder Verhältnis der Gase in der Atmosphäre. So interpretieren sie auch die Ereignisse in der Natur vollkommen falsch. Auch in dem Beispiel der Wehrstrategie von japanischen Bienen ist die Interpretation falsch. Nicht die Temperatur tötet den Hornissen sondern fallendes Luftdruck im Verbindung mit Veränderung des Sauerstoffgehaltes der Luft. Die Strategie der Binnen zielt direkt auf die Erhöhung des Gravitativen Hintergrunds in der Mitte des Balles. Die Bienen vibrieren nicht mit den Flügeln, sonder mit der Muskeln. Diese Vibrationen sind aber nicht chaotisch sondern im hohen Masse synchronisiert. Die Kontraktionen der Muskel verlaufen also in einem Gleichtakt. Dadurch wird ein lokales GH erhöht was zu Veränderung aller physikalischen Parameter in der Mitte des Balles führt. Es sinkt z.B. sofort Luftdruck weil die Moleküle mit höheren Frequenz oszillieren müssen und dadurch weniger Raum in Anspruch nehmen. Zweitens verändern sich auch die Moleküle der Gase selbst. Sauerstoff reagiert z.B. so das sich sein Gehalt in der Luft sofort verringert und zwar überall also auch im Körper der Hornisse. Dadurch werden die Hornissen sofort betäubt, sie sind zu keinem Wiederstand dann fächig. Man muss wissen dass der Luftdruck oder Temperatur keine absolute Größen sind sondern von dem GH total abhängig. Das beobachten wir z.B. auf dem Mars Leben auf dem Mars | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/10/leben-auf-dem-mars/) Leben auf dem Mars. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/14/leben-auf-dem-mars-teil-ii/) oder auf der Venus. Leben auf der Venus | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/05/leben-auf-der-venus/) Leben auf der Venus. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/16/leben-auf-der-venus-teil-ii/) Zum schluß möchte ich sagen dass die Physik doof ist. Leider sind dadurch auch alle anderen naturwissenschaftler in den Schwarzen Loch der Dummheit hineingezogen.
Sicher wissen Sie, dass die Wissenschaft unter dem Prinzip des Peer Review operiert, d.h. der gegenseitigen Begutachtung. Wenn Sie also neue bzw. geradezu revolutionäre Erkenntnisse zur hier vorgestellten Forschung haben, was hindert Sie, diese bei z.B. Nature einzureichen?
Hüsse 15.03.2012
4. ...
Zitat von priexoSicher wissen Sie, dass die Wissenschaft unter dem Prinzip des Peer Review operiert, d.h. der gegenseitigen Begutachtung. Wenn Sie also neue bzw. geradezu revolutionäre Erkenntnisse zur hier vorgestellten Forschung haben, was hindert Sie, diese bei z.B. Nature einzureichen?
Die Oszillationen der Sonnenprotuberanzen. Diese schicken nämlich Vakuum dorthin, wo keine Sonne scheint.
Morngwath 15.03.2012
5. Alle doof außer Mutti?
Zitat von IrekIch möchte die Leser auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die Interpretation der Wirklichkeit durch die Wissenschaft falsch ist. Die Wissenschaftler verstehen von dieser Wirklichkeit nichts und haben sich ein System aufgebaut der zwar intern kohärent wirkt, der aber die Natur nicht widerspiegeln kann. Egal welchen Ereignis wir als Beispiel nehmen überall herrscht völliges Durcheinander. Die Wissenschaftler wissen nicht was die Masse ist, auch nicht wie man Temperatur messen kann Über die Unfähigkeit der Wissenschaft Temperaturen zu messen | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2011/07/17/ueber-die-unfaehigkeit-der-wissenschaft-temperaturen-zu-messen/) geschweige von solchen Parameter wie z.B. Druck oder Verhältnis der Gase in der Atmosphäre. So interpretieren sie auch die Ereignisse in der Natur vollkommen falsch. Auch in dem Beispiel der Wehrstrategie von japanischen Bienen ist die Interpretation falsch. Nicht die Temperatur tötet den Hornissen sondern fallendes Luftdruck im Verbindung mit Veränderung des Sauerstoffgehaltes der Luft. Die Strategie der Binnen zielt direkt auf die Erhöhung des Gravitativen Hintergrunds in der Mitte des Balles. Die Bienen vibrieren nicht mit den Flügeln, sonder mit der Muskeln. Diese Vibrationen sind aber nicht chaotisch sondern im hohen Masse synchronisiert. Die Kontraktionen der Muskel verlaufen also in einem Gleichtakt. Dadurch wird ein lokales GH erhöht was zu Veränderung aller physikalischen Parameter in der Mitte des Balles führt. Es sinkt z.B. sofort Luftdruck weil die Moleküle mit höheren Frequenz oszillieren müssen und dadurch weniger Raum in Anspruch nehmen. Zweitens verändern sich auch die Moleküle der Gase selbst. Sauerstoff reagiert z.B. so das sich sein Gehalt in der Luft sofort verringert und zwar überall also auch im Körper der Hornisse. Dadurch werden die Hornissen sofort betäubt, sie sind zu keinem Wiederstand dann fächig. Man muss wissen dass der Luftdruck oder Temperatur keine absolute Größen sind sondern von dem GH total abhängig. Das beobachten wir z.B. auf dem Mars Leben auf dem Mars | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/10/leben-auf-dem-mars/) Leben auf dem Mars. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/14/leben-auf-dem-mars-teil-ii/) oder auf der Venus. Leben auf der Venus | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/05/leben-auf-der-venus/) Leben auf der Venus. Teil II | READERS EDITION (http://www.readers-edition.de/2012/02/16/leben-auf-der-venus-teil-ii/) Zum schluß möchte ich sagen dass die Physik doof ist. Leider sind dadurch auch alle anderen naturwissenschaftler in den Schwarzen Loch der Dummheit hineingezogen.
Oh Mann, wenn wir alle soooo doof sind, dann kommen Sie doch mal an eine Uni und erleuchten uns. Aber Achtung, das wird keiner ihre Theorien für voll nehmen, solange Sie alle kritischen Fragen mit "alles anderen doof/unfähig" abtun, da muss schon mal was substanzielles kommen. Apropos, ich warte übrigens immer noch auf eine Antwort in diesem alten Thread: http://forum.spiegel.de/f22/nasa-mission-zweite-grail-sonde-erreicht%2Amond-umlaufbahn-51195-2.html#post9382856
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