Grenzregion Schweres Erdbeben erschüttert Iran und Irak

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat die Region zwischen Irak und Iran getroffen. Dutzende Menschen kamen dabei offenbar ums Leben, Hunderte wurden verletzt.

Google Earth-Satellitenaufnahme
DPA

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Ein schweres Erdbeben hat die Grenzregion zwischen Iran und dem Nordirak erschüttert. Medienberichten zufolge gab es Dutzende Tote und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam hatten die Erdstöße am Abend eine Stärke von 7,3. Das Zentrum des Bebens lag demnach in etwa 34 Kilometern Tiefe in einer Bergregion in der iranischen Provinz Kermanschah.

Die US-Erdbebenwarte USGS sprach von einem Beben der Stärke 7,2 und verortete das Epizentrum etwas weiter westlich auf irakischer Seite der Grenze. Das Beben soll Berichten zufolge auch in weit entfernten Gebieten zu spüren gewesen sein, so in Kuwait und in Teilen der Türkei.

Über die Zahl der Toten gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Ein Gouverneur der iranischen Provinz Kermanshah sagte der Agentur Reuters zufolge, mindestens 30 Menschen seien bei dem Beben in der Region ums Leben gekommen. Mehr als 200 seien verletzt worden.

Die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete von mindestens 61 Toten und mehr als 300 Verletzten.

Mehrere kurdische Medien berichteten, das Beben sei in zahlreichen kurdischen Städten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu spüren gewesen. Laut der Nachrichtenseite "Kurdistan24.net" wurden in der Stadt Chanakin 16 Menschen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. In der Stadt Kore in der Provinz Erbil hätten Augenzeugen von zwei Todesopfern berichtet. Offiziell bestätigt wurden diese Zahlen zunächst nicht.

Die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) twitterte, man beobachte die Situation in der Erdbebenregion und halte sich für Einsätze bereit.

kry/AFP/dpa/Reuters



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