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Umweltrisiko: Fischereischiff sinkt vor Kanarischen Inseln

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DPA

Beschädigter Trawler "Oleg Naydenov" (am 14. April): Nach Brand gesunken

Vor den Kanarischen Inseln ist ein russischer Fischtrawler gesunken. In dem beliebten Urlaubsgebiet könnte es zu Ölverschmutzungen kommen.

Den Kanarischen Inseln droht nach dem Untergang eines russischen Fischereischiffs eine Ölverschmutzung. Der Trawler "Oleg Naydenov" sei in der Nacht zum Mittwoch mit rund 1400 Tonnen Treibstoff untergegangen, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden des Landes. Das 108 Meter lange Schiff liege auf dem Meeresgrund in einer Tiefe von 2400 Metern nur rund 25 Kilometer südlich des auch bei deutschen Touristen sehr beliebten Badeortes Maspalomas, hieß es.

Der spanische Seenotrettungsdienst teilte am Mittwoch auf Twitter mit, die Piloten eines zur Sondierung der Lage entsandten Flugzeugs hätten im Meer Treibstoffreste ausgemacht. Der Treibstoff scheint den Angaben zufolge aber Richtung offenes Meer zu treiben. Ein zur Bekämpfung von Verschmutzungen speziell ausgerüstetes Schiff sei ebenfalls zur Havariestelle entsandt worden.

Verletzte oder gar Tote gab es beim Untergang nicht. Das Schiff war am Samstag vor dem Hafen von Las Palmas aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Nach Angaben regionaler Medien hatte das Feuer die Hauptstadt der Insel Gran Canaria mit einer dichten und stinkenden Rauchwolke überzogen. Die 72-köpfige Besatzung wurde in Sicherheit gebracht, das Feuer jedoch nicht gelöscht. Deshalb war das Schiff aufs offene Meer hinausgeschleppt worden, um eine Verschmutzung in Küstennähe zu vermeiden.

mbe/dpa

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