Südafrika: 19 Grindwale bei Kapstadt gestrandet

Drama an einem Strand in Südafrika: Bei Kapstadt sind 19 Grindwale gestrandet. Zahlreiche Helfer versuchten, die Tiere zu retten. Zumindest bei einigen hatten sie Erfolg.

Südafrika: Grindwal-Strandung bei Kapstadt Fotos
AP

Kapstadt - Am Strand von Noordhoek bei Kapstadt sind am Sonntag 19 Grundwale gestrandet. Zahlreiche Helfer versuchten, die Tiere zu retten. Immer wieder übergossen sie die Wale mit Wasser und versuchten, die Atemlöcher vor dem starken Wind zu schützen, der Sand über den Strand wehte.

Die Mühe war in den meisten Fällen vergebens. Wie der südafrikanische "Independent Online" berichtete, mussten Mitarbeiter der Stadtverwaltung neun Wale töten. Fünf weitere waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Trockenen verendet. Nur ein Wal habe es aus eigener Kraft zurück ins Meer geschafft.

Die restlichen Tiere wurden laut "Independent Online" mit Lastwagen zu einer Marinebasis transportiert und dort ins Meer zurückgebracht. Doch auch das rettete nicht alle Wale: "Einer ist bei Simonstown schon wieder gestrandet", sagte Craig Lambinon vom National Sea Rescue Institute. Die anderen seien später von Booten aus im False Bay gesichtet worden - offenbar wohlauf.

mbe/AP

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1.
Hans58 25.03.2013
Zitat von sysopAPDrama an einem Strand in Südafrika: Bei Kapstadt sind 19 Grindwale gestrandet. Zahlreiche Helfer versuchten, die Tiere zu retten. Zumindest bei einigen hatten sie Erfolg. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kapstadt-grindwale-in-suedafrika-gestrandet-a-890706.html
Südafrikanische TV-Nachrichten und Pressemedien berichteten, dass bisher noch nie Grindwale (pilot whales) in Südafrika in dem Umfang gestrandet sind.
2. Gründe?
rockit70 25.03.2013
Die Frage nach möglichen Ursachen hat sich der Autor offensichtlich wohl nicht gestellt. Mich hätte mal sehr interessiert, ob zu diesem Zeitpunkt in der Nähe ein Manöver stattgefunden hat. So hat diese Meldung lediglich Sensationswert.
3. keine Manöver....
spiegelleser987 25.03.2013
Zitat von rockit70Die Frage nach möglichen Ursachen hat sich der Autor offensichtlich wohl nicht gestellt. Mich hätte mal sehr interessiert, ob zu diesem Zeitpunkt in der Nähe ein Manöver stattgefunden hat. So hat diese Meldung lediglich Sensationswert.
Da muss es keine Manöver gegeben haben, auch keine Erdölbohrungen oder etwas ähnliches. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein natürliches Ereignis. Zwei Physiker haben vor einigen Jahren den Zusammenhang untersucht und dazu Daten der vergangnen 300 jahre ausgewertet. In Kirchenbüchern waren solche Strandungen erfasst. Ergebnis: damals gab es weder Erdölplattformen noch irgendwelche militärischen Manöver, Krach machende Schiffe usw. Sie konnten den Zusammenhang zum Erdmagnetfeld feststellen. Wale orientieren sich nun mal am Erdmagnetfeld. Und das kommt durch Sonnenstürme öfter etwas durcheinander. Sonnenstürme treiben Pottwale an die Nordseeküste - ORF ON Science (http://sciencev1.orf.at/news/136720.html) Die NASA hatte Ende vergangenen Jahres davor gewarnt. Und hier sehen wir, was in den vergangenen Tagen passiert ist: http://www.n3kl.org/sun/images/noaa_kp_3d.gif Damit zeigt sich deutlich der Zusammenhang zwischen dem Sonneneinfluss auf das Erdmagnetfeld und den Walstrandungen. Der Mensch hat darauf keinen Einfluss.
4. Ergänzung
spiegelleser987 25.03.2013
Zitat von spiegelleser987Da muss es keine Manöver gegeben haben, auch keine Erdölbohrungen oder etwas ähnliches. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein natürliches Ereignis. Zwei Physiker haben vor einigen Jahren den Zusammenhang untersucht und dazu Daten der vergangnen 300 jahre ausgewertet. In Kirchenbüchern waren solche Strandungen erfasst. Ergebnis: damals gab es weder Erdölplattformen noch irgendwelche militärischen Manöver, Krach machende Schiffe usw. Sie konnten den Zusammenhang zum Erdmagnetfeld feststellen. Wale orientieren sich nun mal am Erdmagnetfeld. Und das kommt durch Sonnenstürme öfter etwas durcheinander. Sonnenstürme treiben Pottwale an die Nordseeküste - ORF ON Science (http://sciencev1.orf.at/news/136720.html) Die NASA hatte Ende vergangenen Jahres davor gewarnt. Und hier sehen wir, was in den vergangenen Tagen passiert ist: http://www.n3kl.org/sun/images/noaa_kp_3d.gif Damit zeigt sich deutlich der Zusammenhang zwischen dem Sonneneinfluss auf das Erdmagnetfeld und den Walstrandungen. Der Mensch hat darauf keinen Einfluss.
Ein alternatives Diagramm: Indices of Global Geomagnetic Activity (http://www-app3.gfz-potsdam.de/kp_index/index.html) Sie sollten *kurzfristig* beide Diagramme ansehen. Die werden in Echtzeit erzeugt. In den nächsten Tagen werden die Kurven wieder nach unten gehen. Dann sehen Sie die Magnetfeldänderungen der vergangenen Tage nicht mehr und können somit nicht auf den Zusammenhang zu Walen schließen..
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