Larsen-C-Schelfeis Rieseneisberg setzt sich in Bewegung

Nach seinem Abbruch hat sich der riesige Eisberg A68 kaum bewegt. Doch jetzt entfernt er sich langsam vom Larsen-C-Schelfeis. Auf Satellitenbildern ist eine deutliche Lücke zu sehen.

Esa


Er bewegt sich doch: Der gigantische Eisberg A68 treibt aufs Meer. Satellitenbilder der europäischen Raumfahrtorganisation Esa vom 16. September zeigen, dass eine 18 Kilometer große Lücke zwischen dem Eisberg und dem Larsen-C-Schelfeis entstanden ist.

A68 ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden. Er hat Angaben von Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts zufolge eine Fläche von 5800 Quadratkilometern. Damit ist er rund zweimal so groß wie das Saarland.

Der Eisberg war im Juli in der Westantarktis abgebrochen und hatte sich über Wochen kaum von der Stelle bewegt. Bilder der US-Weltraumbehörde Nasa zeigen, dass der Koloss zu zerbrechen beginnt.

Forscher erwarten, dass der Eisberg weiter entlang der Küste der Antarktis nach Norden schwimmen wird, Richtung Atlantischem Ozean. Die Bewegungen der Eismassen liefern auch Hinweise auf den Verlauf der Strömungen im Meer.

brt/dpa



insgesamt 19 Beiträge
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laxness 21.09.2017
1. könnte man....
... nicht eine Fahne draufsetzen und Besitz ergreifen? So zusagen als ein Staat auf Zeit? Ich melde mich schon mal an als Präsident der Eisscholle ;-)
artifex-2 21.09.2017
2. Heißen
Zitat von laxness... nicht eine Fahne draufsetzen und Besitz ergreifen? So zusagen als ein Staat auf Zeit? Ich melde mich schon mal an als Präsident der Eisscholle ;-)
Sie etwa Fr. A.M. ; tja dann ich hätte nichts dagegen .
perser1987 21.09.2017
3. Trump und Erdogan
werden den Eisberg wahrscheinlich wegen terroristischem Verhalten sanktionieren lassen.
Lord Menial 21.09.2017
4. Seine Majestät, Aptenodytes patagonicus I.
Zitat von laxness... nicht eine Fahne draufsetzen und Besitz ergreifen? So zusagen als ein Staat auf Zeit? Ich melde mich schon mal an als Präsident der Eisscholle ;-)
Wenn da nicht schon irgendein Königspinguin eine Monarchie errichtet hat! Die wohnen da in der Nähe, haben also Heimvorteil.
Lord Menial 21.09.2017
5.
Zitat von perser1987werden den Eisberg wahrscheinlich wegen terroristischem Verhalten sanktionieren lassen.
Trump soll darüber nachdenken, im Flachwasser des Golfs von Mexiko , zwischen den Florida Keys, eine Mauer bauen zu lassen, um dem Eisberg die illegale Einwanderung in die USA unmöglich zu machen. Erdogan lässt noch prüfen, ob es sich eventuell um einen kurdischen Eisberg handelt. In dem Fall wird die türkische Luftwaffe ihn angreifen und versenken.
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