Satellitenbild der Woche Lawinen vor New York

Schneesturm "Jonas" wütete nicht nur an Land, sondern auch vor der Küste der USA: Im Atlantik setzte er gewaltige Lawinen in Bewegung.

Folgen des Schneesturms vor Nordostküste der USA: Kurz nach dem Höhepunkt am 24. Januar gerieten im Atlantik Schlammmassen in Bewegung
NOAA/ NASA

Folgen des Schneesturms vor Nordostküste der USA: Kurz nach dem Höhepunkt am 24. Januar gerieten im Atlantik Schlammmassen in Bewegung


19 Menschen starben bei Unfällen oder an Unterkühlung. Flughäfen, Schulen und Behörden blieben geschlossen, der Nahverkehr verkehrte kaum - der Nordosten der USA hatte schwer zu kämpfen mit Schneesturm "Jonas".

Tagelang türmten sich Schneeberge in den Straßen, Sturm peitschte Schnee umher. Auf dem Meer türmte sich meterhohe Brandung. Doch auch unter Wasser war der Teufel los.

Der Satellit "Suomi NPP" des US-amerikanischen Wetterdienstes NOAA erspähte die Spuren gewaltiger Lawinen vor der Küste. Seine Sensoren registrieren neben sichtbarer auch unsichtbare Strahlung - sie erkennen Partikel im trüben Meer.

Einen Tag nach dem Höhepunkt des Schneesturms entdeckte der Satellit am 24. Januar vor der Nordostküste der USA gewaltige Sandverwehungen im Atlantik.

Der Sturm habe große Mengen Schnee, Eis, Sand und Schutt ins Meer geblasen, wo sich Lawinen in Bewegung setzten, sogenannte Turbidite, berichtet die NOAA: Das Material destabilisierte den abschüssigen Meeresgrund, wo Schlammmassen ins Rutschen kamen.

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