Mecklenburg-Vorpommern Feuerwehr zieht toten Buckelwal aus der Ostsee

Warum und wann er starb, ist noch unklar: Am Wochenende trieb ein acht Meter langer Buckelwal tot vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Für seine Bergung brauchte es mehrere Fahrzeuge.

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Ein acht Meter langer Buckelwal ist in Mecklenburg-Vorpommern tot aus der Ostsee geborgen worden. Das Tier sei am Samstagnachmittag vor Graal-Müritz gesichtet worden, als es dort im Wasser trieb, erklärte Timo Moritz von der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund am Sonntag.

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Ostsee: Wie ein toter Wal geborgen wird

Einsatzkräfte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Feuerwehr schleppten den Kadaver mit einem Boot an Land. Mit Traktoren und Feuerwehrwagen sei der Wal den Strand hinaufgezogen und anschließend auf einen Laster verladen worden.

Die äußerliche Verwesung des Tieres sei noch kein Hinweis darauf, dass der Wal schon länger tot sei, sagte der Wissenschaftler. Walkadaver sehen demnach bereits nach kurzer Zeit schlecht aus. Anders als bei vielen Totfunden sei der Wal allerdings nicht besonders aufgegast gewesen.

Vor einer guten Woche war in Thailand ein Pilotwal verendet, der mehr als 80 Plastiktüten geschluckt hatte. Weltweit gelangen jedes Jahr acht Millionen Tonnen Plastik ins Meer, darunter Flaschen, Verpackungen und Abfall. Dadurch sterben zahlreiche Meereslebewesen.

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Pilotwal: Todesursache Plastikmüll

Eine Sektion im Meeresmuseum Stralsund soll nun untersuchen, warum der Buckelwal verendet ist, der in der Ostsee gefunden wurde. Erkenntnisse sind wohl schon im Laufe des Sonntags zu erwarten.

lov/dpa



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