Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Meeresströmung: Land in Sicht für Quietsche-Entchen

Nach mehr als einem Jahrzehnt auf hoher See erreichen einige tausend Gummi-Enten in den kommenden Tagen die amerikanische Ostküste. 1992 plumpsten sie während eines Sturms auf dem Weg von China in die USA ins Meer. Dank ihrer Reise durch drei Ozeane haben Forscher wichtige Erkenntnisse über die Meeresströmungen gewinnen können.

Als Versuchstiere missbraucht: Quietsche-Entchen
DPA

Als Versuchstiere missbraucht: Quietsche-Entchen

London - Zunächst ging es in den hohen Norden, wo die Enten 1995 für mehrere Jahre im Eis der Bering-Straße eingeschlossen waren. Im Jahr 2000 wurden die stark ausgebleichten Tierchen dann vor Island gesichtet, ein Jahr später im Nordatlantik - ungefähr dort, wo die "Titanic" unterging. Entgegen dem Luxusdampfer erweisen sich die Enten als unsinkbar, berichtet der britische Rundfunksender BBC.

Einen Teil zog es nach Europa, andere tauchten den Angaben zufolge sogar am Strand von Hawaii auf. Nach Darstellung von Umweltschützern zeigt dies, wie lange und wie weit über Bord gegangene Ladung im Meer herumschwimmt. Nach Schätzungen fallen jedes Jahr etwa 10.000 Container ins Meer.

Diesen Artikel...

© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: