Von Axel Bojanowski
Folgt man einem französischem Sprichwort, wäre nun eine gute Zeit zum Abtreten: Wenn man drei schöne Aprils erlebt habe, sei es an der Zeit, zu sterben, heißt es in Frankreich. So weit ist es nun: Nach 2007, 2009 herrschte auch im April 2011 ungewöhnlich gutes Wetter. Und die schöne Witterung hält an: Deutschland erlebte ein Traumwochenende.
Ausflüge in die Natur brachten erstaunliche Entdeckungen: Manche Bäume blühten drei Wochen früher als sonst. Doch schönes Wetter für Normalbürger bedeutet Probleme für Landwirte: Die Trockenheit lässt ihre Saat verdorren. Auch die Flüsse führen ungewöhnlich wenig Wasser. Der Mittelrhein beispielsweise weist den niedrigsten Pegelstand im Mai seit 100 Jahren auf. Das Niedrigwasser macht der Schifffahrt zu schaffen, und auch die Fischer leiden. Immerhin machen Meteorologen jetzt den Landwirten Hoffnung auf Regen.
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