Satellitenbild der Woche Fluss mit Fahne

Eine Flutwelle rollte durch die halben USA - als sie sich ins Meer ergießt, zeigt sich ihre Kraft.

NASA/ Joshua Stevens/ LANCE/ EOSDIS Rapid Response


Ende Februar regnete es lange und heftig in der Mitte der USA. Flüsse in Ohio traten über die Ufer. Dann rollte die Flut den Mississippi herunter.

Der Wasserdruck wurde so groß, dass die Behörden am 8. März den Bonnet Carré Spillway öffneten, ein Sperrwerk, das die Stadt New Orleans vor Flusshochwasser schützen soll. Erst zum zwölften Mal seit seinem Bau vor 77 Jahren wurden die Schleusen geöffnet.

Schließlich ergoss sich die Wasserlawine ins Meer, dabei offenbarte sich ihre Dimension. Der Nasa-Satellit "Terra" hielt das Geschehen auf Fotos fest.

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Satellitenbild der Woche: Schnappschüsse aus dem All

Der Fluss schwemmte Abertausende Tonnen Sand in den Golf von Mexiko, wie Sahne im Kaffee malte er Fahnen ins Wasser. Das berühmte Mississippi-Delta - die Mündung des Flusses - versank im Schlamm.

Im Frühling haben Flusshochwasser in den USA Saison; Regen und Schmelzwasser füllen die Ströme. Diese Flut sei eine der großen gewesen, sagt Alex Kolker, Geoforscher am Louisiana Universities Marine Consortium. "Aber von den großen Fluten war es eine kleine."

boj



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