Nasa-Satellitenaufnahmen Planet im Zeitraffer

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2. Teil: Ein See wird zur Salzwüste


Eines der drastischsten Beispiele, die die Nasa aufzubieten hat, ist die Verlandung des Aralsees. Das zwischen Kasachstan und Usbekistan gelegene Gewässer war mit rund 68.000 Quadratkilometern Fläche einst der viertgrößte See des Planeten. Heute ist davon nicht mehr viel übrig.

Seit die damalige Sowjetunion die wichtigsten Zuflüsse des Riesensees in den sechziger Jahren umleitete, um mit dem Wasser beispielsweise Baumwollplantagen zu bewässern, fällt dessen Pegel zusehends.

Mittlerweile ist der Aral zu drei vergleichsweise kleinen Seen geschrumpft. Gefördert durch die Austrocknung steigt gleichzeitig der Salzgehalt des Wassers dramatisch an und soll bereits mehr als doppelt so hoch sein als in den großen Ozeanen.

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