Plan für neues Erdzeitalter Epochaler Irrtum

Leben wir bereits im Anthropozän? Aktivisten, Künstler und Forscher fordern, ein neues Erdzeitalter auszurufen - der Mensch habe den Planeten entscheidend verändert. Sie irren.

Die Erde vom Mond aus gesehen
NASA

Die Erde vom Mond aus gesehen

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Ein Schuldspruch scheint nur Formsache zu sein, der Fall eindeutig: Die Menschheit habe den Planeten fundamental verändert. Die Anklage fordert deshalb, ein neues geologisches Zeitalter auszurufen: das Anthropozän.

Indizien gibt es massenhaft: Der Mensch hat mehr als drei Viertel der Landoberfläche umgestaltet. Der Klimawandel ändert Luft, Land und Meere auf Zehntausende Jahre, die Ozeane versauern.

Schuldig also?

Offenbar wurde das sechste große Artensterben der Erdgeschichte bereits vom Menschen angezettelt. Staudämme, Bergbau, Deponien, Erosion und Städtebau haben den Untergrund verwandelt. Mehr als 1500 Atombombenexplosionen haben radioaktive Partikel über die Erde gestreut.

Schuldig also? Die Geschworenen der wissenschaftlichen Entscheidungsgremien zögern. Viele sprechen sich entschieden gegen die Ausrufung des Anthropozäns aus. Sie sehen die Debatte um das angeblich neue Zeitalter gar als epochalen Irrtum, als inakzeptable Einflussnahme politischer Aktivisten auf die Forschung.

Es ist die Geschichte eines großen Missverständnisses.

Die Öffentlichkeit hat ihr Urteil längst gefällt. Medien verkünden den Anbruch der "Menschenzeit" auf der Titelseite - und präsentieren ausführliche Beweislisten. Künstler und Museen beschwören das Anthropozän. Comics sollen Kindern den Begriff nahebringen, und in sozialen Netzwerken wird er gerne verwendet.

Fehlprognosen

Auch Regierungen rechnen mit dem neuen Zeitalter. "Die Umbenennung in Anthropozän wird vermutlich schon im nächsten Jahr durch die Internationale Stratigrafische Kommission in London vorgenommen", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in einer Rede im Mai 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Eine Fehleinschätzung, wie man heute weiß, die Entscheidungsfindung dürfte noch Jahre dauern.

Dennoch wurde auf einer Tagung des Ministeriums Anfang Juni eine Debatte mit der Feststellung eröffnet: "Wir leben im Zeitalter des Anthropozän." Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) sieht das Anthropozän als sinnvolle Beschreibung einer neuen "Ära der Verantwortung".

Auch viele Wissenschaftler verwenden den Begriff mittlerweile. Tagungen, Studien und Fachzeitschriften tragen das Anthropozän im Titel. Der Begriff ist bereits Alltagsgebrauch. Warum also wird das Zeitalter nicht einfach beschlossen?

Schlechte Wissenschaft?

Die Antwort scheint so einfach wie drastisch zu sein: Weil die Ausrufung des Anthropozäns schlechte Wissenschaft wäre.

Was für Außenstehende wie eine Bürokratenposse wirken mag, betrifft den Kern der Geologie: ihre Zeittafel. Nach präzisen wissenschaftlichen Standards sortiert sie die Erdgeschichte, ermöglicht Geologen systematische Forschung.

So wie ein Jahr in Monate, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden eingeteilt ist, ordnet die geologische Zeittafel die Erdgeschichte in Äonen, Ären, Perioden, Epochen und Alter.

Geologische Schichten
NASA

Geologische Schichten

Ihre Grenzen festzulegen, ist äußerst aufwendig - weltweit muss sich eine Zeitwende im Gestein markant niedergeschlagen haben, ihre Ablagerungen müssen eindeutig einem Zeitalter zuzuordnen sein.

Die strenge Methode ermögliche es Wissenschaftlern, "die Prozesse der Erde zu verstehen", betont James Scourse, Meeresgeologe an der Bangor University in Wales.

Indizien für die Menschenzeit

Vor sieben Jahren haben 37 Forscher eine Arbeitsgruppe gegründet, die nach geologischen Beweisen suchen sollte. Die Anthropozän-Kommission will drei höherrangige Geologengremien überzeugen, das Zeitalter auszurufen. Soeben hat die Gruppe im Wissenschaftsmagazin "Science" erste Ergebnisse präsentiert:

  • Seit 2,4 Milliarden Jahren seien nicht mehr so viele neuartige Substanzen in die Umwelt gelangt.
  • Der Transport von Tieren und Pflanzen über die Ozeane habe die Evolution verändert.
  • Von der Tiefsee bis an die Grenze zum Weltall seien menschengemachte Veränderungen feststellbar.
  • Dünger, Plastik und andere Stoffe der Industrialisierung bildeten weltweit geologische Schichten.
  • Die menschengemachte Veränderung der Landschaft beträfe mittlerweile einen Großteil des Planeten.

Die Kommission schlug auch eine Zeitmarke vor für den Anfang des Anthropozäns: Die Schichten der Jahre um 1950 hätten den radioaktiven Niederschlag der ersten Atombomben weltweit gespeichert, sie wären der Startpunkt. Auch weil damals die sogenannte Große Beschleunigung begann, der massive globale Wirtschaftsaufschwung nach dem zweiten Weltkrieg.

Atombombentest
AP

Atombombentest

Einen formalen Antrag für die Ausrufung des Anthropozäns haben die 37 Forscher allerdings nicht gestellt, denn noch fehlen ihnen handfeste Belege: Bohrkerne mit Sedimentschichten aus aller Welt, die ihre These beweisen müssen - und außerdem die obligatorische "goldene Schicht": einen Bohrkern mit dem schönsten Beweisexemplar.

"Jetzt werden wir uns die Hände schmutzig machen und ins Gelände gehen", versprach Jan Zalasiewicz von der Universität Leicester, Leiter der Anthropozän-Kommission. Nach Ansicht vieler Kollegen aber könnte er sich die Arbeit sparen - sie widersetzen sich dem Anthropozän.

"Die Meinung der Geowissenschaftler-Gemeinschaft ist, dass der Begriff informell bleiben sollte", erklären Philip Gibbard und Michael Walker in einem Aufsatz für die "Geological Society of London". Er genüge den wissenschaftlichen Ansprüchen nicht.

"Esoterische Debatte"

Der Meinung ist auch Stanley Finney von der California State University in Long Beach, Kalifornien, Vorsitzender einer finalen Entscheidungskommission in Sachen Zeitskala, der International Commission on Stratigraphy ICS: Beim Anthropozän handele sich lediglich um einen politischen Terminus, findet er.

"Der Begriff ist irreführend und nutzlos", meint auch Meeresgeologe Scourse. Wesentliche Naturkräfte wie Vulkanismus, Plattentektonik oder Sonnenaktivität seien weiterhin außer Kontrolle des Menschen.

Von einer "esoterischen Debatte" sprechen gar die Geoforscher Whitney Autin vom Suny-College in New York und John Holbrook von der Texas Christian University. Sie wittern eine "Tendenz zu Werbephrasen in der Wissenschaft", die "fragwürdige Begriffe" wie Anthropozän produzieren würde.

Ablagerungen der Erdgeschichte
REUTERS

Ablagerungen der Erdgeschichte

Und Simon Lewis vom University College London fragte lakonisch auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien: "Der Begriff ist wunderschön, aber ist er auch Wissenschaft?" Lewis spricht vom "Time War", vom Zeiten-Krieg, der der Geoforschung aufgezwungen worden sei.

Aus Sicht der Kritiker verstößt das Anthropozän-Konzept gegen so ziemlich jede wissenschaftliche Regel.

Als erstes zerpflücken sie die angebliche Basis des neuen Zeitalters um 1950. Die Schichten mit radioaktiven Partikeln kommen spät: "Die meisten Umweltveränderungen, die als Beleg für das Anthropozän genannt werden, hatten zum Zeitpunkt der Atombombenexplosionen längst begonnen", bemerken Finney und seine Kollegin Lucy Edwards vom Geologischen Dienst der USA, dem USGS.

Megastadt Tokio
NASA / JPL

Megastadt Tokio

Die Ablagerung von Treibhausgasen aus der Industrialisierung im Polareis beispielsweise startete bereits mindestens 150 Jahre zuvor. Die Startzeit des Treibhausgasanstiegs wiederum als Basis des Anthropozäns zu nehmen, komme auch nicht infrage, weil die Quelle der Gase nicht global war, sondern zunächst nur in Europa lag, wo die Industrialisierung ihren Ausgang nahm.

Vor allem aber missachte der Anthropozän-Vorschlag eine wesentliche Regel der Stratigrafie, also der Schichtenkunde, betont der ICS-Vorsitzende Finney: Es komme nicht nur auf die Grenzschicht an, sondern auch auf den Inhalt der geologischen Ablagerungen darüber: Was sich weltweit nach 1950 abgelagert hat, müsste den Regeln zufolge noch in ferner Zukunft global eindeutig der Menschheit zuzuordnen sein.

Karrierebeschleuniger für Forscher

Und dafür fehlen Finney und Edwards Beweise. Bohrungen, Bergbau, Deponien und andere Eingriffe seien lediglich punktuell, es handele sich nicht um ausgedehnte Schichten, so wie es die geologische Zeitskala fordere.

Noch wäre es schwierig, ausgedehnte menschengemachte Schichten im Meeresgrund, in Eiskernen, Seen oder in Stalagmiten nachzuweisen. Chemische Ablagerungen etwa seien örtlich höchstens ein paar Millimeter dünn. Und Plastik zerfällt auf lange Sicht, bleibt also nicht im geologischen Gedächtnis.

Plastikmüll
DPA

Plastikmüll

Die meisten postulierten Ablagerungen der Anthropozän-Fraktion würden etwa im Gefolge des Klimawandels erst für die Zukunft erwartet, sie beruhten also auf Prognosen - die geologische Zeitskala aber müsse auf nachweislichen Ablagerungen gründen, schreiben Autin und Holbrook.

Die Anthropozän-Mode habe sich überhaupt nur entfalten können, weil Forscher aus anderen Fachgebieten den Begriff anpriesen - die eigentlichen Experten hingegen, also Schichtenkundler, könnten nichts damit anfangen. Das Anthropozän diene vor allem Fachfremden als Karrierebeschleuniger, sagt auch der Geologe Sven Egenhoff von der Colorado State University in den USA.

Schuld der Geologen

Die "FAZ" aber leitet gar eine selbstverschuldete Pflicht für Geologen her, das Anthropozän einzuführen: Sie hätten schließlich mit Bergbau und anderen Eingriffen dazu beigetragen, dass die Menschheit der Erde ihren Stempel aufgedrückt habe. Außerdem hätten Geologen "die menschliche Zivilisation durchweg als logische Fortsetzung bisheriger Erdgeschichte inszeniert."

Dennoch bliebe die Frage, wann die Menschenzeit begonnen hat. Viele Geologen verorten die Anfänge bereits vor 8000 Jahren, als Menschen begannen, die Umwelt systematisch zu verändern. Seinerzeit habe bereits das Abbrennen von Wäldern den Treibhauseffekt merklich angeheizt, sagt etwa William Ruddiman von der Universität Virginia in den USA.

Und seit rund 6000 Jahren hätten dann Hochkulturen Landschaften umgestaltet. Wälder wurden gerodet, Tiere gejagt, Landwirtschaft betrieben, Staudämme und Städte gebaut, Flüsse kanalisiert.

Staudamm in Burma
SPIEGEL ONLINE

Staudamm in Burma

Die frühe Ausbreitung der Menschheit sei allerdings längst in der geologischen Zeitskala berücksichtigt, betont Gibbard: "Wir leben im Holozän, dessen wesentliches Merkmal ist, dass die Anzahl der Menschen eine kritische Größe überschritten und die Natur verändert hat."

Das Holozän ist die einzige Phase des seit rund zwei Millionen Jahren andauernden Eiszeitalters, das den Status einer Epoche hat. "Ohne den Einfluss des Menschen wäre die Definition nicht zu rechtfertigen", meint Gibbard. Das Holozän wäre wie alle anderen Warmphasen im Eiszeitalter lediglich ein weiteres Interglazial. "Wir können den Menschen nicht zweimal als Begründung für ein Zeitalter anführen", sagt Gibbard.

Mensch im Mittelpunkt?

Der Begriff Anthropozän, das den Menschen im Namen trägt, widerstrebt dem Selbstverständnis vieler Naturwissenschaftler: Über Jahrhunderte haben sie alle Versuche vereitelt, den Menschen in den Mittelpunkt der Weltbetrachtung zu stellen.

Kopernikus zeigte, dass sich die Sonne keineswegs um die Erde dreht. Darwin erklärte, dass der Mensch auch nur ein Tier ist. Und Freud nahm ihm schließlich die Gewissheit, Herr seiner selbst zu sein. Der erneute Versuch, den Status der Gattung Mensch mit Bedeutung aufzuladen, wird von vielen Naturkundlern als Putsch empfunden.

Finney schlägt einen Kompromiss vor: Warum könnte Anthropozän nicht einfach ein inoffizielles Zeitalter sein wie etwa Renaissance? "Beide Begriffe bezeichnen einen Abschnitt mit vielen charakteristischen Aktivitäten der Menschheit, die im normalen gregorianischen Kalender gut verankert sind", erläutert er.

"Wir sind nervös"

Beide aber hätten keine eindeutig umrissenen geologischen Grenzen, es handele sich um eine "kulturelle Bewegung", die sich allmählich ausgebreitet habe. Er sieht Anthropozän als historische, nicht als geologische Zeit.

Vor einer finalen Ablehnung des Anthropozän-Zeitalters fürchten sich mittlerweile nicht nur die Befürworter, sondern auch Kritiker wie Finney, der letztlich mitentscheiden muss. Die Sorge vor kritischen Medienberichten wegen einer möglichen Zurückweisung des Modeworts fühle sich an, als ob er in einem Leuchtturm sitze, auf den ein Tsunami zurolle, sagte er dem Magazin "Science". Sein Kritikerkollege Gibbard sagt: "Wir sind nervös."

insgesamt 64 Beiträge
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Seite 1
alex300 27.09.2016
1. Aber natürlich leben wir längst im Antropozän
Die Atomexplosionen haben allerdings wenig damit zu tun. Sondern eher die Agrarwirtschaft. Fast alle freien Flächen dieses Planeten sind vom Mensch benutzt. Bald reichen sie nicht mehr aus, um die Abermilliarden unserer Spezies zu ernähren. Die Wälder werden ausgerottet. Der Dünger verseucht den Boden und die Ozeane. Der Müll bildet eine ganze Schicht - in Europa schon seit 2000 Jahren ("Kultrurschicht"). Ja, es ist Antropozän.
Putin-Troll 27.09.2016
2. Vorschlag
Lassen wir doch die Geologen in 10.000 Jahren darüber entscheiden, die können es besser beurteilen.
zeichenkette 27.09.2016
3. Missverstanden...
Es ist doch völlig egal, in welches Jahr man die Grenze legt, denn kein geologisches Zeitalter ist so genau datiert, tausend Jahre mehr oder weniger spielen da keine Rolle. Dass das einen Abschnitt mit dramatischen Änderungen markiert, ist aber offensichtlich. Der Name ist da nur ein Name, aber ein passender, weil dieser Zeitabschnitt nämlich bestimmt ist von weltweiten Veränderungen ausgelöst durch eine ganz bestimmte Tierart (Menschen). Man könnte es auch anhand von Technologie benennen anstatt nach dem Menschen, wenn das irgendwem hilft... Irgendwie komisch, dass der Mensch seine Fähigkeiten zu gewollten Änderungen der Welt so leicht überschätzt und seine Fähigkeit für versehentliche Änderungen so sehr unterschätzt.
deka88 27.09.2016
4. Atommüll
Spätestens, wenn nachfolgende Zivilisationen unseren Atommüll finden, werden sie das Zeitalter des dummen gierigen Menschen ausrufen. Letztens gabs auf 3sat einen Themaenabend genau zu dazu (also zum Anthropozän), war sehr informativ. Gefiel mir zumindest besser als dieser Artikel, der sein Hauptaugenmerk eher um den Begriff an sich bemüht und die paar Wissenschaftler, die sich darum streiten, als um die einschlagenden Veränderungen, die der Mensch den Planeten auferzwingt
Celegorm 27.09.2016
5.
Zitat von zeichenketteEs ist doch völlig egal, in welches Jahr man die Grenze legt, denn kein geologisches Zeitalter ist so genau datiert, tausend Jahre mehr oder weniger spielen da keine Rolle. Dass das einen Abschnitt mit dramatischen Änderungen markiert, ist aber offensichtlich. Der Name ist da nur ein Name, aber ein passender, weil dieser Zeitabschnitt nämlich bestimmt ist von weltweiten Veränderungen ausgelöst durch eine ganz bestimmte Tierart (Menschen). Man könnte es auch anhand von Technologie benennen anstatt nach dem Menschen, wenn das irgendwem hilft... Irgendwie komisch, dass der Mensch seine Fähigkeiten zu gewollten Änderungen der Welt so leicht überschätzt und seine Fähigkeit für versehentliche Änderungen so sehr unterschätzt.
Nein, das hilft nicht, weils am entscheidenden Problem vorbei geht: Für ein geologisches Zeitalter braucht es nun einmal handfeste geologische Kriterien, also die erwähnten nachweisbaren Schichten. Dafür gibt es aber letztlich keine wirkliche Basis. Die im Artikel und in den Kommentaren genannten Kriterien sind hingegen fast durchwegs "weich" und nicht-geologisch. Die Idee das "Anthropozäns" ist darum ein nettes Konzept, aber eben kein geologisches, sondern wie erwähnt primär ein politisches. Das ist auch ok so, aber es ist effektiv nicht plausibel, wieso man der Geologie solch ein politisch motiviertes Buzzword hochoffiziell aufzwingen will. Der Begriff kann stattdessen, wie dargelegt wurde, einfach als informelle Epoche verwendet werden in Zusammenhängen, in denen dies Sinn macht.
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