Quiz Sind Sie ein Tierflüsterer?

Will der Hund nur spielen? Sind Gänse dumm? In diesem Quiz von SPIEGEL WISSEN können Sie Ihre Expertise testen - und Ihr Geschick im Umgang mit Tieren.

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Für Eilige: Hier geht's direkt zum Quiz.

Etwa 13 Millionen Katzen und 8 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Mit Tieren nah zusammenzuleben, ist uns also wichtig. Studien und Schilderungen von Tiertrainern oder Psychologen aber zeigen, dass bei weitem nicht alle Besitzer auch ein "Händchen" für den Umgang mit Tieren haben.

Und sie deuten auch deren Verhalten nicht immer richtig. Es ist ein bisschen wie mit Beziehungen zwischen Menschen: Wir glauben, die Signale zu verstehen, gut im Kontakt zu sein - und irren uns doch immer mal wieder. Weil wir nicht genug Wissen haben, Vorurteilen aufsitzen oder weil uns eigene Bedürfnisse im Umgang mit dem tierischen Gegenüber unbewusst leiten.

Die Psychologin Silke Wechsung von der Arbeitsgruppe Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung der Universität Bonn hat in einer Studie 2789 Hundehalter befragt und analysiert, welches Verhältnis diese zu ihren vierbeinigen Gefährten haben.

Wechsung stellte fest, dass zwar gut zwei Drittel aller Besitzer ihre Hunde artgerecht halten. Etwa 22 Prozent neigen jedoch dazu, ihr Tier zu vermenschlichen und zu verwöhnen. Die Studie belegt letztlich, wie viele falsche Vorstellungen über die Bedürfnisse von Hunden sogar bei deren Haltern kursieren. Für Katzen gibt es ähnliche Befunde.

Und Sie? Im Quiz "Sind Sie ein Tierflüsterer?" können Sie anhand von zwölf Fragen testen, wie gut Sie das Verhalten von Haus- und Heimtieren deuten können und wie gut Sie die Signale dieser Tiere verstehen. Der Psychologe Rainer Wohlfarth und die Tierexpertin und Coach Bettina Mutschler haben uns für diesen Test als wissenschaftliche Berater unterstützt, beide im Führungsteam von "Ani.Motion - Institut für tiergestützte Therapie".

Die beiden Experten bauen gerade ein Zentrum auf, in dem verschiedene Tierarten die Psychotherapie von psychisch und körperlich erkrankten Menschen unterstützen. Sie sind also nicht nur vertraut mit der Forschungslage rund um die Psychologie der Tiere und der Mensch-Tier-Beziehung - sondern können durch den täglichen Umgang mit Hund, Katze und Esel auch praktisch einschätzen, was ein Tier ausdrücken will.

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