Neues aus der Geoforschung: Todesstrudel am Strand, Weltwetter-Umschwung, Zukunft der Menschheit

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2. Teil: Weltwetter-Umschwung

Temperatur im tropischen Pazifik (Abweichung vom Durchschnitt) an der Grenze zu El Niño Zur Großansicht
NOAA

Temperatur im tropischen Pazifik (Abweichung vom Durchschnitt) an der Grenze zu El Niño

Ein Wetterphänomen verändert die Welt: Im Pazifik wälzt sich alle paar Jahre eine mehr als tausend Kilometer breite Masse warmen Wassers auf Südamerika zu. Die halbe Welt fürchtet die Strömung, denn sie verändert Wind und Wetter; die Luft erhält einen Wärmeschub. Vielerorts gibt es Regenunwetter, anderswo Dürre; und vor Südamerika verschwinden die Fische im Meer. Oft sind schwere Engpässe bei der Nahrungsversorgung die Folge. Kürzlich zeigten Forscher sogar, dass zu Zeiten von El Niño mehr Bürgerkriege auftreten.

Nun steht möglicherweise der nächste El Niño bevor. Die Wetterbehörden der USA, Australiens und Japans sagen vorher, dass es in den nächsten Monaten so weit sein könnte. Die Wassertemperaturen des tropischen Pazifiks sind in den letzten Monaten stetig gestiegen, sie liegen nun direkt an der Grenze zu El Niño (siehe Grafik). Die Wahrscheinlichkeit, dass im Herbst El Niño komme, sei nun genauso groß wie das Ausbleiben des Wetterumschwungs.

Der letzte El Niño 2009 und 2010 war eher schwach, dennoch trieb er die Temperaturen weltweit deutlich nach oben; die Olympischen Winterspiele in Vancouver im Februar 2010 etwa gelten als wärmste ihrer Art.

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insgesamt 36 Beiträge
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1. Konferenztourismus
msmt 24.06.2012
Es sollte einmal hochgerechnet werden wie gross die Umweltbelastung durch diesen enormen Konferenztourismus ist. Es fliegen ja nicht nur die Regierungschefs ständig hin und her, jeder hat ja auch noch einen unglaublich Tross, dazu kommen Journalisten etc. Also umweltfreundlich kann man das ja nicht nennen.
2. Schlagzeilen
benutzer10 24.06.2012
Zitat von sysopNOAAAn Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,840053,00.html
Nun ja, auch als Forscher kommt man nicht in die Schlagzeilen, wenn man nicht dramatisiert, und dem Kind einen griffigen Namen gibt. Im Meer gibt es auch mal gefährliche Strömungen.
3. Zukunft der Menschheit
Herr Hold 24.06.2012
Zitat von sysopNOAAAn Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,840053,00.html
"Es gibt Anlass, vorsichtig optimistisch zu sein".. ... Nun sei der Umstieg auf eine umweltfreundlichere Weltwirtschaft im Gange. Es gebe zudem Anzeichen für einen deutlich gebremstes Bevölkerungswachstum." Da soll sich nochmal einer beschweren Kinderlose trügen nichts zur Zukunft der Menschheit bei.Alles eine Frage der Perspektive.
4. Buhnen
kopper honiara 24.06.2012
Das ist aber nichts Neues! Ihr Foto zeigt eine Buhne. Am Sylter Strand sind schon viele unwissende Badegäste, meist im Bereich der Buhnen bei parallel zum Strand laufenden Strömung, durch den sogenannten Trecker, auf die offene See rausgezogen worden und ertrunken. Die meisten haben den Fehler gemacht zum Strand zu schwimmen, also gegen die Strömung zu schwimmen und sind dann nach völliger Erschöpfung ertrunken. In diesem Fall muss der Schwimmer cool bleiben und Kräfte sparen und sich einfach treiben lassen. Die meisten Strudel bringen Ihn dann wieder gen Strand. An der Nordseeküste werden diese Strömungen übrigens durch die Tide verursacht, Flut,-und Ebbstrom setzen mitunter hart, gerade nach Stürmen und bei Springtide, parallel zur Küste. Auch gibt es Gebiete, z.B. Landzungen, Nordspitze und Südspitze wo das Baden generell Verboten ist, da dort die Strömung mitunter 6-8km/h erreichen kann. Wehe dem Unwissenden! Trotzdem viel Spaß am Strand!
5. Reisserisch und alles andere als wissenschaftlich
Lorbeerblatt 24.06.2012
Muss das so reißerisch aufgemacht sein? Die "Todesstrudel" (huuuuuuuh) sind kein neues Phänomen. Sie treten nicht nur an Sandbänken, sondern, wie man am Bild sehr schön sehen kann, bevorzugt auch an Buhnen / Wellenbrechern auf. Genau deshalb ist eben dort ja Schwimmen eigentlich auch immer verboten. Das ist also keine wissenschaftliche, neue Erkenntnis und schon gar keine, die in den Zusammenhang mit Weltklima gebracht werden sollte, was die Form des Artikels samt Überschrift suggeriert! Das ist nicht nur reißerisch, sondern sogar verzerrend. So etwas muss einfach nicht sein.
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