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Neues aus der Geoforschung: Todesstrudel am Strand, Weltwetter-Umschwung, Zukunft der Menschheit

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An Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht womöglich bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit.

Rippstrom: Strudel im beschleunigten Sog nach draußen Zur Großansicht
NOAA

Rippstrom: Strudel im beschleunigten Sog nach draußen

Hamburg - Gerade hat die Strandsaison begonnen - und schon sind wieder Schwimmer in Rippströmungen ertrunken. An mehreren Stränden an der Ostküste der USA kamen in den vergangenen Tagen junge Leute in den gefährlichen Turbulenzen ums Leben. Meeresforscher der Wetter- und Ozeanbehörde NOAA warnen mit einer Kampagne vor der Bedrohung, die auch an Küsten in Europa auftreten kann.

Rippströme kommen an Küsten mit kräftigen - aber nicht unbedingt hohen - Wellen vor. Die Energie der Brandung wird am Strand reflektiert, Wasser strömt zurück. An kleine Untiefen im Meeresboden oder in Lücken zwischen einer Sandbank wird der Rückstrom kanalisiert: Je mehr Wasser sich im Rippstrom sammelt, desto schneller strömt er. Strände an Ostsee und Nordsee sind weniger gefährdet, in den Nebenmeeren ist weniger Energie im Wasser - die Rückströme bleiben klein.

Rippströme ziehen mitunter kilometerweit hinaus ins Meer. Und sie können äußerst stark sein; beschleunigen durchaus auf 2,5 Meter pro Sekunde, dagegen kommen nicht mal Schwimm-Olympiasieger an. Das Gute ist aber: Sie sind nicht sehr breit - das kann die Rettung für Schwimmer sein: Fachleute raten, seitlich aus der Strömung hinauszuschwimmen. Falsch ist es hingegen, gegen Rippströmungen anzuschwimmen.

Auf vier Warnhinweise im Wasser achten

"Rippströme sind eine globale Bedrohung", warnte Steven Pfaff von der Nationalen Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung in den USA (NOAA) unlängst auf der Jahrestagung der US-Meteorologen. In den USA stellten die Strömungen gar "eine der drei größten Wettergefahren dar".

Eine monatelange Forschungskampagne vor der Küste Kaliforniens vergrößerte die Verwirrung: Messbojen zeigten, dass Rippströme nicht unbedingt, wie angenommen, schnurgerade ins offene Meer ziehen - vielmehr formen sie auch Kurven oder kreisrunde Strudel. Die Ströme blieben für die Wissenschaft "eine große Herausforderung", resümiert Pfaff.

Um die Gefahr vom Strand aus zu erkennen, rät die NOAA, auf Besonderheiten im Meer zu achten; Hinweise auf Rippströme können sein: aufgewühltes Wasser, eine andere Färbung des Wassers als in der Umgebung, eine chronische Lücke in der Brandung oder Seetang, der zügig nach draußen driftet.

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insgesamt 36 Beiträge
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1. Konferenztourismus
msmt 24.06.2012
Es sollte einmal hochgerechnet werden wie gross die Umweltbelastung durch diesen enormen Konferenztourismus ist. Es fliegen ja nicht nur die Regierungschefs ständig hin und her, jeder hat ja auch noch einen unglaublich Tross, dazu kommen Journalisten etc. Also umweltfreundlich kann man das ja nicht nennen.
2. Schlagzeilen
benutzer10 24.06.2012
Zitat von sysopNOAAAn Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,840053,00.html
Nun ja, auch als Forscher kommt man nicht in die Schlagzeilen, wenn man nicht dramatisiert, und dem Kind einen griffigen Namen gibt. Im Meer gibt es auch mal gefährliche Strömungen.
3. Zukunft der Menschheit
Herr Hold 24.06.2012
Zitat von sysopNOAAAn Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,840053,00.html
"Es gibt Anlass, vorsichtig optimistisch zu sein".. ... Nun sei der Umstieg auf eine umweltfreundlichere Weltwirtschaft im Gange. Es gebe zudem Anzeichen für einen deutlich gebremstes Bevölkerungswachstum." Da soll sich nochmal einer beschweren Kinderlose trügen nichts zur Zukunft der Menschheit bei.Alles eine Frage der Perspektive.
4. Buhnen
kopper honiara 24.06.2012
Das ist aber nichts Neues! Ihr Foto zeigt eine Buhne. Am Sylter Strand sind schon viele unwissende Badegäste, meist im Bereich der Buhnen bei parallel zum Strand laufenden Strömung, durch den sogenannten Trecker, auf die offene See rausgezogen worden und ertrunken. Die meisten haben den Fehler gemacht zum Strand zu schwimmen, also gegen die Strömung zu schwimmen und sind dann nach völliger Erschöpfung ertrunken. In diesem Fall muss der Schwimmer cool bleiben und Kräfte sparen und sich einfach treiben lassen. Die meisten Strudel bringen Ihn dann wieder gen Strand. An der Nordseeküste werden diese Strömungen übrigens durch die Tide verursacht, Flut,-und Ebbstrom setzen mitunter hart, gerade nach Stürmen und bei Springtide, parallel zur Küste. Auch gibt es Gebiete, z.B. Landzungen, Nordspitze und Südspitze wo das Baden generell Verboten ist, da dort die Strömung mitunter 6-8km/h erreichen kann. Wehe dem Unwissenden! Trotzdem viel Spaß am Strand!
5. Reisserisch und alles andere als wissenschaftlich
Lorbeerblatt 24.06.2012
Muss das so reißerisch aufgemacht sein? Die "Todesstrudel" (huuuuuuuh) sind kein neues Phänomen. Sie treten nicht nur an Sandbänken, sondern, wie man am Bild sehr schön sehen kann, bevorzugt auch an Buhnen / Wellenbrechern auf. Genau deshalb ist eben dort ja Schwimmen eigentlich auch immer verboten. Das ist also keine wissenschaftliche, neue Erkenntnis und schon gar keine, die in den Zusammenhang mit Weltklima gebracht werden sollte, was die Form des Artikels samt Überschrift suggeriert! Das ist nicht nur reißerisch, sondern sogar verzerrend. So etwas muss einfach nicht sein.
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  • Axel Bojanowski
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