Sensationsfund: Sterbende Riesenkalmare in Spanien angespült

An der Nordküste Spaniens ist Forschern eine sensationelle Entdeckung gelungen: Innerhalb weniger Tage sind drei Riesenkalmare von bis zu elf Metern Länge angespült worden. Zwei der gewaltigen Kopffüßer waren noch am Leben.

Architeuthis dux: Der größte der drei Riesenkalmare war elf Meter lang und 140 Kilo schwer
REUTERS

Architeuthis dux: Der größte der drei Riesenkalmare war elf Meter lang und 140 Kilo schwer

Bisher waren alle Versuche gescheitert, die sagenumwobenen Kalmare der Art Architeuthis dux in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Zwei der jetzt gefundenen Tiere waren nach ihrer Entdeckung noch am Leben, was als besonders ungewöhnlich gilt. Sie verendeten jedoch wenig später. Der größte der Kalmare war elf Meter lang und wog 140 Kilogramm.

Die private Sammelstelle für die Erforschung und den Schutz der Meereslebewesen (Cepesma) machte die Besatzung des spanischen Forschungsschiffes "Hespérides" für den Tod der Kopffüßer verantwortlich. Die auf dem Schiff genutzten Druckluftkanonen hätten den Tieren tödliche Verletzungen zugefügt, sagte Cepesma-Direktor Luis Laria.

Angespülter Riesenkalmar: Zwei von drei Tieren lebten noch
REUTERS

Angespülter Riesenkalmar: Zwei von drei Tieren lebten noch

Die Riesenkalmare leben in den Tiefen der Ozeane und sind die größten wirbellosen Lebewesen der Welt. Sie gehören zu den am wenigsten erforschten Tierarten. Häufiger Nachweis sind Spuren auf Pottwalen, auf deren Haut Saugnapfnarben hinterbleiben können. Biologen unterscheiden die Kalmare mit zehn Armen, darunter zwei Fangarme, von den achtarmigen Kraken.

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