Starker Ruck: Japan-Beben verschiebt Erdachse

Das Erdbeben in Japan hat Auswirkungen auf den gesamten Globus. Die Erschütterungen haben die Erdachse verschoben - und Japan verrückt. Es handelt sich angeblich um die größte Landbewegung seit Jahrzehnten.

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DPA/ NASA

Washington - Das katastrophale Erdbeben in Japan hat Wissenschaftlern zufolge den Lauf der Welt verändert. Das Beben habe die Achse der Erdrotation um rund zehn Zentimeter verschoben, berichtet italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie.

Zudem sei die japanische Hauptinsel um 2,4 Meter verrückt worden, sagte Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde USGS dem Fernsehsender CNN am Samstag. Das sei an der Bewegung einer Station des Satellitennavigationssystems GPS erkennbar.

Es wäre wahrscheinlich die größte Verschiebung durch ein Erdbeben seit 1960, als Chile erschüttert wurde, sagte der Direktor des italienischen Instituts, Antonio Piersanti.

Auch das Beben in Chile im Februar des vergangenen Jahres mit einer Stärke von 8,8 hatte Einfluss auf die Erdachse. Nach Berechnungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte sie sich damals um acht Zentimeter verschoben. Dadurch hatte sich Länge eines Tages, also die Zeit, die die Erde für eine komplette Umdrehung benötigt, um 1,26 Mikrosekunden verkürzt. Eine Mikrosekunde ist der millionste Teil einer Sekunde.

dpa

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insgesamt 78 Beiträge
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1. Nullnummer
Fangio 12.03.2011
Zitat von sysopDas Erdbeben in*Japan hat Auswirkungen auf den gesamten Globus. Die Erschütterungen haben die Erdachse verschoben - und Japan verrückt. Es handelt sich um die größte Landbewegung seit Jahrzehnten. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,750579,00.html
Soso. Welche Auswirkungen hat denn das konkret, und für wen? Das beschreibt der Artikel leider nicht.
2. ...hmmm...
unifersahlscheni 12.03.2011
...muss ich jetzt morgen früh früher aufstehen...? ;-)
3. Lesen!
Gani 12.03.2011
Zitat von FangioSoso. Welche Auswirkungen hat denn das konkret, und für wen? Das beschreibt der Artikel leider nicht.
Lies halt den Artikel zuende, da stehts doch...
4. Menschen sind nichts
elbröwer 12.03.2011
Ein Ruckler verschiebt die Erdachse. Ein Vulkanausbruch verhindert den Sommer. Die Natur beherrscht die Erde. Unser lächerliches parlieren ob des von Menschen verursachten Klimawandels erhält durch die aktuellen, in Sekunden ablaufenden Ereignisse, wieder die richtigen Dimensionen zurück.
5. hin oder her
athene noctua 12.03.2011
Zitat von FangioSoso. Welche Auswirkungen hat denn das konkret, und für wen? Das beschreibt der Artikel leider nicht.
Viel wichtiger ist doch, in welche Richtung wurde die Erdachse verschoben? Weiter als beim Chilebeben oder zurück? Immerhin war das damals auf der Südhalbkugel und kompensiert daher vielleicht die letzte Änderung.
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