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Vorboten des Frühlings: Die ersten Störche sind zurück

Storch in Leiferde, Niedersachsen: Am 8. Februar kehrte der Storch von seiner Winterpause in südlichen Gefilden zurück Zur Großansicht
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Storch in Leiferde, Niedersachsen: Am 8. Februar kehrte der Storch von seiner Winterpause in südlichen Gefilden zurück

Sie kommen aus Spanien und Frankreich: Die ersten Störche kehren aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Ihre Artgenossen aus Afrika sind auch schon unterwegs.

Die ersten Störche sind aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurückgekehrt. Vor allem im Südwesten des Landes, aber auch in Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden bereits Tiere gesichtet.

Etwa zehn Prozent der Vögel seien wieder da, schätzt Biologe Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Bergenhusen in Schleswig-Holstein. Die früh zurückkehrenden Störche überwinterten in Spanien oder Frankreich.

Die früh ankommenden Störche seien Winterflüchter, sagt der Biologe. "Sie fliegen aber nur so weit in den Süden, bis es frostfreie Bedingungen und keine Probleme mit dem Futter gibt."

Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell in Baden-Württemberg fanden heraus, dass immer mehr Störche auf dem Weg in den Süden auf Abfallbergen in Spanien oder Marokko bleiben. Mit den Zwischenstopps auf Müllkippen sparten sich die Tiere viel Energie. Dieses Verhalten habe in den vergangenen 15 bis 20 Jahren zugenommen, erläutert Thomsen.

Storch am 10. Februar im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen Zur Großansicht
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Storch am 10. Februar im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen

Wo genau die früh zurückkehrenden Vögel diesmal herkommen, kann er nicht genau sagen. Einige der Tiere verließen Deutschland gar nicht mehr: "Dass Störche hier überwintern hat zugenommen", sagt Thomsen. Mildere Winter sind nach Ansicht des Biologen dafür aber nicht der alleinige Grund. Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern gebe es Vögel, die dort auch in der kalten Jahreszeit blieben. In Bayern etwa überwintern rund 200 Störche. Auslöser für dieses Verhalten waren Zuchtprogramme in den 1950er und 1960er Jahren in der Schweiz, dem Elsass und Baden-Württemberg.

Störche aus Ostdeutschland fliegen zur Winterpause zum größten Teil auf einer Route östlich der Alpen noch bis nach Afrika. Sie beginnen, je nach Wetterbedingungen, zwischen Anfang und Mitte Februar ihre Rückreise. "Die Störche, die der Nabu mit Sendern versehen hat, sind vor einer Woche in Afrika aufgebrochen", erklärt Thomsen. Die Tiere waren im zentralafrikanischen Tschad und im nordostafrikanischen Sudan. "Sie werden nicht vor Ende März hier sein."

Die meisten der deutschen Störche kehrt von Ende März bis Anfang April nach Deutschland zurück. Nach der Rückreisezeit leben rund 6000 Storchenpaare in Deutschland.

Hässliches Entlein, schöner Schwan

boj/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Stimmt
Komet 18.02.2016
"Unser" Storch ist schon seit ca. einer Woche da. (Bodenseeraum)
2. Nicht im Raum Baden-Baden
wanenheim 18.02.2016
Zitat von Komet"Unser" Storch ist schon seit ca. einer Woche da. (Bodenseeraum)
Im Raum Baden-Baden waren sie gar nicht weg, sondern haben auf den frostfreien Rheinauen überwintert
3.
Gimmeshelter 18.02.2016
Zitat von Komet"Unser" Storch ist schon seit ca. einer Woche da. (Bodenseeraum)
"Unsere" Störche waren nie weg (Südhessen).
4. Toll
Komet 18.02.2016
Zitat von Gimmeshelter"Unsere" Störche waren nie weg (Südhessen).
Toll, und ich dachte das es am Bodensee besonders klimafreundlich ist.
5.
MatthiasPetersbach 18.02.2016
Unsere waren auch nie weg. KA.
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