Studie Weltbevölkerung steigt auf 6,5 Milliarden

Die Weltbevölkerung wächst weiterhin rapide. Einer aktuellen Studie zufolge gibt es mittlerweile 6,5 Milliarden Menschen, täglich kommen im Schnitt 210.000 hinzu.


Neugeborene in Singapur: 61 von 100 Menschen leben in Asien
REUTERS

Neugeborene in Singapur: 61 von 100 Menschen leben in Asien

Paris - Die Zahl der Menschen schwillt nach wie vor ungebremst an. Vor zwei Jahrhunderten gab es nach heutigen Schätzungen etwa eine Milliarde Menschen. Um 1930 wurde die Zwei-Milliarden-Marke überschritten. Heute hat die Weltbevölkerung eine Zahl von fast 6,5 Milliarden erreicht, heißt es in einer Studie im französischen Fachblatt "Population et Sociétés". Demnach lebt die Hälfte der Menschheit in den sechs bevölkerungsreichsten Staaten China, Indien, USA, Indonesien, Brasilien und Pakistan.

Täglich nimmt die Weltbevölkerung um rund 210.000 Menschen zu, schreiben Gilles Pison vom Institut National d'Études Démographiques und Sabine Belloc von der Cité des Sciences et de l'Industrie. Die höchste Geburtenrate haben die afrikanischen Staaten Niger und Mali mit acht bzw. 7,1 Kindern pro Frau, die niedrigsten verzeichnet die Studie mit 1,2 für Polen und 1,3 für Italien.

Die Lebenserwartung liegt der Studie zufolge mit 82 Jahren in Japan am höchsten, gefolgt von Island und der Schweiz mit jeweils 81 Jahren. Am untersten Ende der Skala befinden sich die afrikanischen Staaten Simbabwe mit 36, Sambia mit 38 und Malawi mit 40 Jahren Lebenserwartung.

Von hundert Menschen leben heute 61 in Asien, 14 in Afrika, 11 in Europa, 9 in Süd- und 5 in Nordamerika. Von 100 Geburten entfallen 57 auf Asien, 26 auf Afrika, 9 auf Südamerika, 5 auf Europa und 3 auf Nordamerika.



© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.