Besonderes Himmelschauspiel Diese Nacht gibt's den Super-Mond

Der hellste Vollmond des Jahres wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu beobachten sein. Gleichzeitig sieht der Erdtrabant größer aus, weil er sich dann besonders nah an der Erde befindet - er kann damit Springfluten auslösen.

AP

Am Sonntag können Himmelsbeobachter die größte Mondscheibe des Jahres erleben. Besonders bei Mondauf- und -untergang kann das eindrucksvoll wirken, wenn der Erdtrabant nah am Horizont zu sehen ist. Die Vollmondphase tritt in der Nacht um 5.35 Uhr ein. Der Mond steht dann im Sternbild Waage. Am gleichen Tag befindet sich der Mond mit 356.960 Kilometern Entfernung in Erdnähe.

Die Umlaufbahn des Erdtrabanten ist ein eiförmig verbogener Kreis, eine Ellipse. Wenn der Mond der Erde sehr nahe kommt und zugleich Vollmond ist, führt das zu stärkeren Gezeiten. Springfluten an den Küsten sind zu erwarten. In Erdferne hält sich der Mond mit 406.450 Kilometern Distanz am 19. Mai auf.

Der Erdtrabant werde am Sonntag "um 14 Prozent größer erscheinen als in Momenten, in denen er am weitesten weg ist", sagte Geoff Chester vom US-Meeresobservatorium. Der Unterschied sei aber kaum zu erkennen, "mit bloßem Auge ist das kaum möglich".

sto/dpa

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