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Satellitenbild der Woche: "Rammasun" brachte Tod und Zerstörung

Ningming in Südchina: Taifun "Rammasun" ließ den Fluss Mingjiang über die Ufer treten. Zur Großansicht
NASA/ GSFC/ METI/ ERSDAC/ JAROS/ Japan ASTER

Ningming in Südchina: Taifun "Rammasun" ließ den Fluss Mingjiang über die Ufer treten.

Der Taifun "Rammasun" hat in Asien mindestens 165 Menschen getötet und zahlreiche weitere obdachlos gemacht. Ein aktuelles Satellitenbild zeigt, wie ein Fluss sein Umland verwüstet hat.

Die Fluten, die der Taifun "Rammasun" über Nordvietnam und Südchina rollen ließ, ziehen sich langsam wieder zurück. Doch erst jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß der Zerstörungen: Der Wirbelsturm setzte Städte und Dörfer unter Wasser, löste Erdrutsche aus und brachte Gebäude zum Einsturz.

Der "Terra"-Satellit der US-Weltraumbehörde Nasa hat am Donnerstag die chinesische Stadt Ningming abgelichtet. Das Foto wurde vom japanischen "Aster"-Instrument in 14 Spektralbereichen vom sichtbaren bis ins infrarote Licht aufgenommen und besitzt eine hohe Auflösung von 15 bis 90 Metern pro Bildpunkt. Es macht die Verwüstungen sichtbar. Der Fluss Mingjiang schwoll zeitweise auf ein Vielfaches seiner normalen Breite an und hat das überflutete Land mit einer braunen Schlammschicht überzogen.

"Rammasun" hat in China nach Behördenangaben mindestens 56 Menschen getötet - eine überraschend geringe Zahl angesichts der Tatsache, dass er der stärkste Wirbelsturm der vergangenen vier Jahrzehnte in China war. Notmaßnahmen vor dem Eintreffen des Sturms haben offenbar Schlimmeres verhindert. Neben China waren auch Vietnam, Taiwan und die Philippinen von "Rammasun" betroffen. Insgesamt sollen mindestens 165 Menschen zu Tode gekommen sein.

mbe/AP

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