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Strandungen: Pottwale sterben an englischer Küste

Strandungen in England: Waldrama Fotos
Getty Images

An der deutschen und niederländischen Küste wurden in den vergangenen Tagen zwölf Pottwale angespült, jetzt sind auch in England Wale gestrandet. Vermutlich besteht ein Zusammenhang.

Vier mehr als zehn Meter lange Pottwale sind an der Küste Ostenglands angeschwemmt worden. Nahe des Küstenorts Skegness wurden nach Angaben der Küstenwache zwei Tiere bereits am Samstagabend entdeckt, ein weiterer am Sonntagmorgen. Ein vierter Wal wurde am Montag ein wenig südlicher angespült. Der "Guardian" berichtet gar von fünf gestrandeten Walen.

Während Meeresbiologen am Montag die Kadaver untersuchten, entwich aus einem Tier Luft mit großer Wucht, wie die BBC berichtet. Auf eine Schwanzflosse hatten Unbekannte ein Friedenszeichen und die Buchstaben CND gesprüht, die für die britische Kampagne für nukleare Abrüstung stehen.

Die Küstenwache vermutet, dass die drei am Wochenende gefundenen Pottwale bereits im Wasser gestorben waren und zur selben Gruppe gehörten wie ein vierter Wal, der bereits am Freitag in der ostenglischen Grafschaft Norfolk gestrandet und verendet war.

Zudem könnte es eine Verbindung geben zu den zwölf Tieren, die zuletzt an der deutschen und niederländischen Küste angespült wurden.

Blutige Bergung

boj/dpa

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