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Millionen-Einnahmen: Fukushima bringt Greenpeace Spendenrekord

Greenpeace muss sich derzeit offenbar keine Sorgen um seine Finanzen machen: Der Atomunfall von Fukushima hat der Umweltorganisation einen Geldregen beschert. 2011 hat die deutsche Sektion so viele Spenden eingenommen wie nie zuvor.

Greenpeace-Protestaktion (Oktober 2010): Spendenrekord im Fukushima-Jahr Zur Großansicht
dapd

Greenpeace-Protestaktion (Oktober 2010): Spendenrekord im Fukushima-Jahr

Hamburg - Die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat eine emotionale Debatte über Umweltschutz und Atomkraft ausgelöst - in Deutschland so sehr wie in kaum einem zweiten Land der Welt. Bei Greenpeace hat sich das auch auf dem Konto niedergeschlagen: Die Umweltorganisation hat nach eigenen Angaben 2011 einen Spendenrekord erzielt.

48,89 Millionen Euro - so viel wie nie zuvor in der gut 30-jährigen Geschichte - seien im vergangenen Jahr zusammengekommen. Das sei ein Plus von zwei Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Geld sei von 580.353 Menschen gekommen, womit die Zahl der Spender gegenüber 2010 um 13.700 gestiegen sei, erklärte die Organisation am Donnerstag in ihrer Jahresbilanz. Die Atomkatastrophe in Japan im März 2011 habe die Arbeit von Greenpeace im vergangenen Jahr maßgeblich geprägt, hieß es.

Deutschland ist die größte Sektion von Greenpeace International. Das deutsche Büro wurde im November 1980 in Hamburg gegründet. Die Organisation ist überparteilich und nimmt nach eigenen Angaben kein Geld von Politik, Parteien oder der Industrie.

mbe/dpa

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