Von Axel Bojanowski
Ist der Februar zur Hälfte vorbei, werden im ganzen Land wieder die Wetterweichen gestellt: Bleibt es vom 20. bis 23. trocken, kündigt das in neun von zehn Jahren eine regenarme Phase bis Ende März an, so Malberg. Die meisten der zahllosen Regeln, die einen Zusammenhang zwischen Februar- und Frühlingswetter herstellten, seien hingegen unhaltbar, ergänzt sein Kollege Müller-Westermeier.
Veränderte Wetterlagen hätten im Winter milde und regnerische Witterung nach Deutschland gebracht, resümiert Fricke. Wie der Wandel mit der weltweiten Klimaänderung zusammenhänge, sei allerdings ungeklärt. Zwar habe sich die bodennahe Lufttemperatur im globalen Durchschnitt erhöht. Regionale Wettermuster verstärkten oder schwächten den Trend jedoch. Lokale Effekte können beträchtlich sein, sagt Fricke: "Hätten wir zehn Prozent mehr Bewölkung über Deutschland, wäre die Erwärmung der letzten 30 Jahre zunichte."
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