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El Salvador: Tausende Menschen fliehen vor Vulkanausbruch

Beeindruckende Aschewolke: Vulkan Chaparrastique im Osten El Salvadors am 29. Dezember Zur Großansicht
REUTERS

Beeindruckende Aschewolke: Vulkan Chaparrastique im Osten El Salvadors am 29. Dezember

In El Salvador ist einer der aktivsten Vulkane ausgebrochen: Nach einer heftigen Eruption stieg eine kilometerhohe Aschewolke über den Chaparrastique. 2000 Menschen wurden bereits aus der Umgebung des Vulkans in Sicherheit gebracht.

Im zentralamerikanischen El Salvador ist der Chaparrastique ausgebrochen und hat gewaltige Mengen an Asche und Gas in den Himmel gespuckt. Bis zu fünf Kilometer hoch stand die Aschewolke am Sonntag über dem Vulkan, der seit 1699 mindestens zum 30. Mal aktiv wurde und auch unter dem Namen San Miguel bekannt ist.

Nun werden die Dörfer rund um den Chaparrastique im Osten des Landes evakuiert. Rund 2000 Menschen sind bereits in Sicherheit gebracht worden. "Wir haben Notfallmaßnahmen für das Gebiet im Umkreis von drei Kilometern um den Vulkan eingeleitet", sagte Zivilschutzchef Jorge Melendez. Obwohl Notunterkünfte errichtet worden seien, hätten sich einige Anwohner geweigert, ihre Häuser zu verlassen. Präsident Mauricio Funes wandte sich im Rundfunk an seine Mitbürger und warnte, der Vulkan könne in den kommenden Tagen weiter aktiv sein. Bislang gebe es keine schweren Schäden.

Ventile auf dem Feuerring

Gase aus dem Inneren des Schichtvulkans können schwere Atemwegsprobleme auslösen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums mussten sich aber bislang nur zwei Menschen wegen des Vulkanausbruchs mit leichten Symptomen im Krankenhaus behandeln lassen.

Gefahr besteht auch für weitere Regionen Zentralamerikas. Melendez erklärte, der Wind könnte Rauch und Asche bis nach Tegucigalpa tragen, der Hauptstadt des benachbarten Honduras. Der Chaparrastique ist der aktivste der 23 Vulkane in El Salvador, rund 2100 Meter ragt er über die Orte San Miguel und El Transito.

El Salvador liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinanderstoßen. Über der Bruchzone finden sich Hunderte Vulkane an den Küsten des Pazifiks - von den Anden bis Alaska, von Japan bis zur Südsee.

che/AP/AFP

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insgesamt 3 Beiträge
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1. meine Empfehlung: nebean der Arenal
fd53 30.12.2013
wer mal im Urlaub entspannt einen Blick auf den Gipfel eines nur gering aktiven Vulkans werfen möchte, dem empfehle ich das Kioro im benachbarten Kostarika. Das Kioro ist dank einem Flugplatz in La Fortuna bestens zu erreichen. Alle mir bekannten Gästezimmer im Kioro bieten ab Balkon und oftmals sogar vom Bett aus einen sehr guten Ausblick auf den Vulkankegel des Arenal. Das Kioro hat auch einen Hubschrauberlandeplatz für bezahlbare Rundflüge um den Arenal. Und wer Glück hat, der sieht abends und nachts liegend im Bett die Glutwolke über den Arenal und die am Kegel runter rollende Lava. Aber gut aufpassen und hellwach sein beim Einschecken im Kioro ... .
2. Auch der Ätna
Gottloser 30.12.2013
ist seit gestern wieder sehr aktiv. Ascheschippen dürfte mancherorts angesagt sein.
3. Vulkane und Erdbeben
raber 02.01.2014
Vulkane, Erdbeben, Überschwemmungen und Erdrutsche sind die "natürlichen" Probleme El Salvadors. Nehme man die Gangs dazu, dann ist es ein heisses Pflaster. Bei so vielen Vulkanen in der Gegend können Besteigungen in El Salvador, aber auch in Guatemala gemacht werden.
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