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Wilhelmshaven: Tote Pottwale per Autokran an Land gehievt

Die beiden toten Pottwale von der ostfriesischen Insel Wangerooge sind nun in Wilhelmshaven. Die Tonnen schweren Tiere wurden mit einem Autokran an Land gebracht. Sie sollen zerlegt werden.

Eine Woche lang lagen die beiden toten Pottwale vor Wangerooge. Sie waren an der Ostspitze der ostfriesischen Insel angespült worden. Jetzt sind die beiden Kadaver in Wilhelmshaven angekommen. Dort, etwa 50 Kilometer südlich von Wangerooge entfernt, wurden sie am späten Freitagabend zunächst in riesige Wannen gelegt. Die Vorrichtungen dienen dazu, die Körperflüssigkeiten aufzufangen. Dann wurden die 18 beziehungsweise 16 Tonnen schweren Tiere mit einem Schwerlastkran an Land gehievt.

Die Kadaver der beiden Meeressäuger sollen am Samstag zerlegt werden. Der größere, 16 Tonnen schwere Pottwal, soll anschließend präpariert, der kleinere und schwerere Wal entsorgt werden.

Aufwändiger Transport

Die niedersächsische Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz lobte den schnellen Fortgang der Arbeiten. Am Freitagvormittag hatten Bagger die Kadaver auf Wangerooge an die Wasserkante geschleppt. Mit Seilen wurden die Pottwale an den Schleppern befestigt, ins Meer gezogen und nach Wilhelmshaven gebracht.

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Wale in Wilhelmshaven: Per Autokran an Land gehievt
Wie der NDR berichtete, hatte der niederländische Tierpräparator und Walexperte Aart Walen die beiden Pottwale auf Wangerooge für ihre letzte Reise vorbereitet. Acht Löcher hatte er demnach jeweils in die beiden Kadaver geschnitten, damit die Verwesungsgase austreten konnten. Nach dem Tod zerfallen die inneren Organe schnell. Es entstehen Verwesungsgase, die Kadaver blähen sich auf, sie können platzen. Zudem trennte Walen laut NDR den Tieren die Seitenflossen ab, da diese beim Transport hätten bremsen können.

Zwölf Wale verirren sich in die Nordsee

In den vergangenen Tagen waren insgesamt zwölf Wale in der Nordsee entdeckt worden: einer in der Nähe von Büsum, zwei auf Wangerooge, einer vor Bremerhaven, zwei bei Helgoland und sechs auf der Insel Texel in den Niederlanden.

Warum sich die Wale in die Nordsee verirrten, ist unklar. Womöglich sind sie auf dem Rückweg von arktischen Gewässern gen Süden irrtümlich in die Nordsee abgebogen. Auch Irritationen wie Unterwasserlärm oder Krankheiten kommen als Ursache in Frage. Stranden Wale im Flachwasser kann ihr Gewicht ihre Organe zerquetschen.

Walstrandungen an der Nordseeküste sind seit dem Mittelalter dokumentiert. Eine Zunahme der Fälle wurde nicht festgestellt. Die Pottwal-Bestände weltweit haben sich sogar erholt: Es gibt rund eine Million Exemplare.

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Tote Pottwale zerlegt: Vorsicht, Explosionsgefahr

heb/dpa

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1.
bronstin 16.01.2016
Wer bezahlt die Aktionen? Wo soll das Gerippe anschließend hin... Gibts eigentlich überhaupt ein Konzept? Und wo kann man das nachlesen samt Kalkulationen... Alles Fragen, die den Steuerzahler sehr interessieren...
2.
aye_aye 16.01.2016
Ich, ein Steuerzahler, finanziere das gerne.
3.
spon-49j-k5ri 16.01.2016
Was wollen Sie denn sonst machen? Die liegen lassen? Einfach ins mehr ziehen? Auch aus Steuerzahler-Sicht eh uninteressant weil das Geld sowieso im Land bleibt. Kümmern sie sich mal um ihre VWL Kentnisse. Ach und zahlen eird es vermutlich das Bundesland, hier Niedersachsen.
4. @bronstin
cindy2009 16.01.2016
Nein, mich interessieren die Kosten nicht.
5. Hat jemand die Möglichkeit. ..
conrath 16.01.2016
...der durch elektromagnetische Felder irregeleiteten Wale als Hypothese in Erwägung gezogen? Wie bekannt, verlaufen starke Gleuchstromkabel von den Windenergieparks durch die Nordsee. Übrigens, zum Kostensparen nur einadrig... Dabei entstehen elektromagnetische Felder. Bitte untersuchen, sonst haben wir in der Nordsee bald einen Walfriedhof.
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