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Biodiversität: Uno-Rat für Artenrettung in Bonn eröffnet

Ausgetrockneter Fluss (in Spanien, August 2005): Uno-Rat soll Artensterben bremsen Zur Großansicht
REUTERS

Ausgetrockneter Fluss (in Spanien, August 2005): Uno-Rat soll Artensterben bremsen

Eröffnung in Bonn: Der Weltrat für biologische Vielfalt sitzt jetzt am Rhein. Es soll den Schutz gefährdeter Arten verbessern.

Bonn - Am Uno-Standort Bonn ist eine weitere internationale Einrichtung angesiedelt worden. Wie das Bundesumweltministerium in Berlin mitteilte, wurde das Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) am Dienstag eröffnet. Nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC dient der Biodiversitätsrat der wissenschaftlichen Politikberatung, in diesem Fall aber zum Thema biologische Vielfalt. Er soll der Politik Handlungsoptionen zum Schutz und zur Nutzung der Biodiversität aufzeigen.

"Ich bin überzeugt, dass IPBES eine Schlüsselrolle für den internationalen Biodiversitätsschutz einnehmen wird", erklärte dazu der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD). Der Biodiversitätsrat war 2012 gegründet worden. Einschließlich des IPBES-Sekretariats befinden sich in der Bundesstadt Bonn nun 18 Uno-Organisationen, darunter auch das Sekretariat der Uno-Klimarahmenkonvention (UNFCCC), der Wüstenkonvention und der Konvention über wandernde Tierarten.

Mit dem neuen Weltrat für biologische Vielfalt soll der anhaltenden Umweltzerstörung nun Einhalt geboten werden. Er soll den Gefährdungszustand bei Pflanzen- und Tierarten sowie von ökologischen Lebensräumen wie etwa Meeren oder Wäldern erfassen. Die Bildung des Gremiums war im April 2012 in Panama City beschlossen worden.

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boj/AFP

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1. Na dann: Viel Glück!
nachtmensch2014 10.07.2014
"Mit dem neuen Weltrat für biologische Vielfalt soll der anhaltenden Umweltzerstörung nun Einhalt geboten werden." Dann mal los! Ich wünsche viel Erfolg! (Vielleicht lachen sich ja einige Wirtschaftsbosse über diese Zielvorgabe tot. - Das könnte dann, eventuell, zumindest etwas, weiterhelfen.)
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