IPCC Südkoreaner Lee zum Vorsitzenden des Weltklimarats gewählt

Der Weltklimarat hat einen neuen Vorsitzenden: Der Südkoreaner Lee Hoesung wird künftig den IPCC leiten. Er spricht sich für höhere Kosten für Verschmutzungsrechte aus und will mehr Frauen in die Organisation holen.

Lee Hoesung: Umweltexperte wird neuer Vorsitzender des IPCC
AP/dpa

Lee Hoesung: Umweltexperte wird neuer Vorsitzender des IPCC


Der Südkoreaner Lee Hoesung ist zum neuen Vorsitzenden des Weltklimarates (IPCC) gewählt worden. Das teilte der Rat nach der Wahl am Dienstagabend in der kroatischen Adriastadt Dubrovnik mit.

Der international bekannte Umweltexperte hatte in führenden Funktionen in seinem Heimatland sowie im Weltklimarat gearbeitet, dessen stellvertretender Vorsitzender er zuletzt war. Der 69-Jährige hat sich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt.

Lee spricht sich unter anderem für höhere Zahlungen für den Kohlendioxidausstoß aus, um die Emissionen der Treibhausgase, die die Gruppe als Ursache für die globale Erwärmung sieht, zu bremsen.

In Bezug auf den IPCC als Organisation kündigte Lee an, mehr Wissenschaftlerinnen in den Weltklimarat zu hohlen.

Der in Genf angesiedelte Rat ist eine zwischenstaatliche Organisation, die wissenschaftliche Arbeiten zur Klimaforschung zusammenstellt. Diese Berichte sollen als Entscheidungsgrundlage in der Klimapolitik dienen.

sun/dpa/Reuters



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insgesamt 53 Beiträge
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quark2@mailinator.com 07.10.2015
1.
Es kommt nicht auf das Geschlecht an, sondern auf Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Warum legt er den Fokus auf den Geschlechtermist, statt auf die Seilschaften in der Forschung, die Unterdrückung alternativer Meinungen, etc. ? Statt Kritiker zu diffamieren sollte diese Organisation lieber klare Fragen auch klar und wissenschaftlich sauber beantworten.
jamguy 07.10.2015
2. Verschmutzungsrechte
Wieviel kostet überhaupt ein Verschmutzungsrecht?Denletztendlich atme ich ja den Schmutz aus China und den USA in Deutschland auch ein?
salomonh71d 07.10.2015
3. Der Countdown läuft
Angesichts der Extremwettersituationen (aktuell Südfrankreich, Ost- und Westküste USA) ist das wissenschaftliche Studieren hinfällig. Seit den 50er Jahren wird gewarnt und studiert, nichts Konsequentes passiert, dabei ist doch glasklar dass der unkontrollierte Ausstoss von Klimagiften selbiges drastisch ändern wird. Noch immer feilscht man über die Grenzwerte wie man es seit 30 Jahren praktiziert: Lug und Trug. So wird es lokal und regional zu noch mehr Katastrophen kommen...
spon-facebook-1035483455 07.10.2015
4.
Bis heute existiert kein wissenschaftlicher Beweis dafuer, dass CO2, CH4, O3 und N2O zur einer Klimaaenderung beitragen. Es wird auch schwer moeglich sein, einen solchen zu finden, denn dazu waere es zunaechst notwendig, einige Arbeiten von Nobelpreistraegern fuer Physik wie Einstein, Dirac und Chandrasekhar als falsch nachzuweisen. Wenn Sie von "Klimagiften" schwadronieren, dann sollten Sie bedenken, dass ohne CO2 kein Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, existieren wuerde, denn CO2 ist fuer die Photosynthese unabdingbar.
Denkerchen 07.10.2015
5. CO2-Story, der größte Betrug der Geschichte!
Es ist wunderbar zu sehen wie religiös das Thema aufgestellt wird. Statt rein nach Kompetenz zu entscheiden, wird der Geschlechter-Gutmenschen-Knopf gedrückt. Statt konkreter Maßnahmen um die Folgen einer Klimaänderung zu mildern wird mit unsinnigen Zertifikaten Geld abgeschöpft. Die meisten seriösen Wissenschaftler haben sich von der IPCC abgewandt weil hier einfach wider bessern Wissens Unfug verbreitet wird um Geld zu machen. Wo sind die Physiker oder Chemiker, die den Nachweis führen dass z.B. CO2 klimaschädlich ist. Wo sind die Paläoklimatologen, die aus Eiskernen lesen können dass CO2 Konzentrationen zu Erwärmung geführt haben. In den 70ern sollte vermehrter CO2 Eintrag vor einer neuen Eiszeit schützen - das war genau so ein Irrtum wie die heutige Hexenjagd - nur heute wird damit Geld gemacht und Panik geschürt.
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