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11. September 2018, 14:12 Uhr

Wintereinbruch in Südafrika

Giraffen im Schnee

In Südafrika hat ein ungewöhnlich heftiger Wintereinbruch Giraffen und Elefanten überrascht. Auf Bildern wirken die Wildtiere wie Fremdkörper.

Normalerweise haben es Giraffen und Elefanten in der Wildnis von Afrika eher mit Hitze zu tun. Normalerweise.

Denn derzeit kämpfen einige Tiere in Südafrika mit ganz anderen Witterungen. Ein Kaltluftgebiet hat manchen Teilen des Landes am vergangenen Wochenende Schnee beschert - und der blieb sogar liegen. Die eisige Landschaft überraschte viele Wildtiere in Sneeuberg, einem Gebirgszug im Zentrum des Landes, hier sind die Berge bis zu 2500 Meter hoch.

Auch in der Karoo, einer wüstenartigen Landschaft in den Hochebenen, hatte es geschneit. Dort liegt ein Schutzgebiet nahe der Stadt Graaff-Reinet. Teilweise hätten Straßen gesperrt werden müssen, berichtet der "Guardian". Der Schnee erreichte sogar das Westkap, wo die Temperaturen in Teilen der Zederberge unter null Grad fielen.

Die Bilder wurden in den sozialen Netzwerken oft geteilt und kommentiert. Auf ihnen wirken die Giraffen, die mit ihren bräunlich-gelben Fellzeichnungen in der dichten Vegetation oft kaum auffallen, wie Fremdkörper.

Auch in den kommenden Tagen soll es in den Regionen sowie in der Provinz KwaZulu-Natal schneien. Auch das Nachbarland Lesotho erwartet Schnee. Bis zu 25 Zentimeter sind angesagt.

Schneefälle sind in Teilen von Südafrika während des Winters besonders in den Höhenlagen nicht selten. Schon im Juli hatte es in der Region geschneit. Allerdings kommt der aktuelle Wintereinbruch diesmal eher spät.

joe

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