Naturschützer Im Osten läuft Rückkehr der Wölfe besser

Durch die Lausitz streifen längst wieder Wölfe - und auch in anderen Teilen Deutschlands sind junge Rudel heimisch. Doch nicht alle Länder managen die Rückkehr der Tiere gut, kritisiert der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in einem aktuellen Überblick.

Wolf (in einem Gehege): "Innerhalb weniger Tagesmärsche jeden Punkt in Deutschland erreichen"
REUTERS

Wolf (in einem Gehege): "Innerhalb weniger Tagesmärsche jeden Punkt in Deutschland erreichen"


Berlin - Seit 14 Jahren ist der Wolf wieder zurück in Deutschland - 150 Jahre nachdem er ausgerottet worden war. Brandenburg und Sachsen haben die Rückkehr der Wölfe in ihre Wälder nach Ansicht von Umweltschützern besonders gut im Griff. Für ihr Wolfsmanagement erhalten die beiden Länder im bundesweiten Vergleich des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) die besten Noten.

Schlecht schneiden hingegen Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie die Stadtstaaten ab. Die anderen Länder rangieren im Mittelfeld. Die Naturschützer hatten bewertet, ob es in den Ländern verbindliche Regeln zum Umgang mit Wölfen gibt, wie die Erfassung der Tiere funktioniert und ob Nutztierhalter unterstützt werden. Auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Länder in Sachen Wölfe gab es Punkte.

Wölfe in 13 von 16 Ländern

Mittlerweile leben in sechs Bundesländern wieder insgesamt 25 Wolfsrudel, die aus Elternpaaren mit zwei bis zehn Jungwölfen bestehen - Schwerpunkte sind Sachsen, Brandenburg und jüngst auch Niedersachsen. In 13 der 16 Länder wurden seit 2000 schon wieder zumindest einzelne Tiere gesichtet. "Wölfe sind Langstreckenläufer. Innerhalb weniger Tagesmärsche können sie jeden Punkt in Deutschland erreichen", sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

"Jedes Bundesland muss damit rechnen, dass künftig dauerhaft Wölfe innerhalb seiner Landesgrenzen leben", so Wolfsexperte Markus Bathen. Alle Länder sollten deshalb eng mit Schafs- und Ziegenzüchtern, Naturschutz- und Jagdverbänden zusammenarbeiten. Dabei könnten durch aktive Prävention - also etwa Werbung für den Bau besonderer Schutzzäune in Kombination mit Hütehunden - Herdentiere effektiv geschützt werden. Auch damit vermeintlich gefährliche Wölfe nicht gezielt getötet werden.

"In Sachsen hat sich diese Kombination bestes bewährt", sagt Bathens Kollege Moritz Klose. Zuschüsse für solche Schutzmaßnahmen zahlt das Land. Auch wenn Wölfe Ziegen oder Schafe gerissen haben, sei es sinnvoll, die Nutztierhalter schnell und unkompliziert zu entschädigen.

chs/dpa

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insgesamt 61 Beiträge
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Seite 1
cruiserxl 30.04.2014
1. schön das die Tiere zurückkommen...
...leider befürchte ich dass finanzielle Interessen sich bald wieder melden werden...
weserwasser 30.04.2014
2.
Zitat von sysopREUTERSDurch die Lausitz streifen längst wieder Wölfe - und auch in anderen Teilen Deutschlands sind junge Rudel heimisch. Doch nicht alle Länder managen die Rückkehr der Tiere gut, kritisiert der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in einem aktuellen Überblick. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/woelfe-rueckkehr-der-tier-laeuft-laut-nabu-im-osten-besser-a-966974.html
Wozu will man eigentlich Wölfe wieder heimisch werden lassen ! finde ja für dies Raubtiere sollten wie ein Hund , 4 Monate im Jahr angekettet werden , damit die Brut der Wildtiere nicht gefressen wird und den Jägern was zum jagen bleibt
ice375 30.04.2014
3.
und ich finde leute die so rin schwachsinn schreiben wie weserwasser sollte man in den keller einsperren und nie mehr raus lassen ...... wen ein wolf ein reh faengt ist das ne natürliche sache ... das reh hat ja eine gute chance gegen nen wolf .. wen ein jaeger mit nem gewehr auf ein reh schiesst hat das reh wohl keine chance ..... und was das ganze mit hunden zu tuen hat erschließt sich mir nicht ..... so weit ich informiert bin herrscht ja leinenzwang im wald also wo ist das problem ... die einzigen hunde die im wald frei laufen duerfen sind jagdhunde waeren der jagt und rettungshunde waerend des trainings oder im Einsatz .....erst denken dan schreiben
der.tommy 30.04.2014
4. @weserwasser
wer sind wir dass wir uns anmaßen zu entscheiden, welche spezies wo und unter welchen bedingungen leben darf? dass wölfe wieder in deutschland heimisch werden ist zu begrüßen. zu einem funktionierenden ökosystem gehören nunmal auch raubtiere. es ist vielmehr zu bedauern, dass wölfe so lang eben nicht mehr teil des ökosystems in deutschland waren. das naemlich macht ueberhaupt erst viele einsätze von jägern nötig,die die rehpopulation durch gezieltes töten kontrollieren.
Sacra 30.04.2014
5. lol
Zitat von der.tommywer sind wir dass wir uns anmaßen zu entscheiden, welche spezies wo und unter welchen bedingungen leben darf? dass wölfe wieder in deutschland heimisch werden ist zu begrüßen. zu einem funktionierenden ökosystem gehören nunmal auch raubtiere. es ist vielmehr zu bedauern, dass wölfe so lang eben nicht mehr teil des ökosystems in deutschland waren. das naemlich macht ueberhaupt erst viele einsätze von jägern nötig,die die rehpopulation durch gezieltes töten kontrollieren.
Warum wurden diese Tiere hier wohl quasi ausgerottet? Weil sie einzelne Menschen anfallen. Viel spass. Ich werde in Zukunft mit einer Pfefferspraypistole im Wald joggen gehen. Ich freu mich schon auf den ersten, der rummeckert, weil ich als Mensch im Wald ja nichts zu suchen hätte. *facepalm*
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