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Satellitenbild der Woche: Wie auf Himmelsstraßen

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NASA/ Jeff Schmaltz

Kalter Nordwind bläst vor Amerikas Ostküste über den Atlantik. Bald wälzen sich Wolken um ihre eigene Achse auf parallelen Bahnen - weil die Luft gefangen war.

Auf dem Meer würde man von starkem Wellengang sprechen. Aber die Wellen, die sich auf dem Bild des Nasa-Satelliten "Terra" vom 14. Februar abzeichnen, bestehen aus Wolken.

Sie bildeten über Hunderte Kilometer parallele Bänder. Solche Gebilde entstehen, wenn Wolken bei starkem Wind in einer engen Luftschicht eingeschlossen sind.

An jenem Tag blies ein frostiger Sturm von Nordwest auf den Atlantik. In der Kälte kondensierte aufsteigende milde Meeresluft - Cumuluswolken wuchsen.

Abertausende Wolkenzylinder

Die Wolken stießen in der Höhe an eine Grenze: Dort lag wärmere Luft. Weil kalte Strömungen schwerer sind, dringen sie nicht in wärmere Schichten ein, die über ihnen schweben - die Wolken waren gefangen.

Der kalte Sturm trieb sie vor sich her. Da die Wolken nicht nach oben ausweichen konnten, drehten sie sich um ihre eigene Achse, wie Schneebälle, die einen Hang herunterrollen. Dabei entstanden Abertausende parallele Wolkenzylinder, die sich entlang der Windrichtung bewegten - wie auf Himmelsstraßen.

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Erde von der verrückten Seite

boj

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