Blick in den Kuhstall Superkühe im Livestream

Drei Kühe, 30 Tage: Im Livestream können Sie den Alltag von Emma, Connie und Uschi mitverfolgen. Unser Blog erzählt, wie es den drei Milchkühen bislang erging.

Superkühe/WDR


Die Livestreams zeigen das Leben der drei Milchkühe abwechselnd aus der Nähe und in Echtzeit. Am Mittwoch können Sie vormittags bis 10 Uhr die beiden Milchkühe Emma und Uschi im Stall beobachten. Wenn die Webcams kein Livebild senden, sehen Sie das Logo der Superkühe.

Superkuh Uschi lebt mit 65 anderen Milchkühen auf dem Bio-Hof in Altenbeken:

Livestream

Hier übertragen wir Livebilder von Superkuh Emma vom Hof mit 120 Milchkühen in Lohmar:

Livestream

Mehr als 700 Milchkühe leben mit Superkuh Connie auf dem Hof in Kleve:

Livestream

Die wichtigsten Ereignisse aus den vier Wochen mit Emma, Connie und Uschi:

Mittwoch 20.9.

Rechnet sich das?

Ökologisch oder konventionell - welches Modell lohnt sich angesichts von Höfe-Sterben und Milchpreiskrise? Reporter Alexander Preker hat die beiden Superkühe Connie und Uschi auf ihren Höfen besucht und mit den Landwirten über die wirtschaftliche Situation gesprochen. Hier lesen Sie seinen Bericht. Auch auf der Projektseite der Superkühe finden Sie Informationen dazu. Die Milchmädchenrechnung zeigt, wie viel Umsatz an Milchgeld die drei Superkühe jeden Tag erwirtschaften.

Dienstag 19.9.

Besuch aus dem Hörsaal

In Lohmar hat sich Agrarwissenschaftlerin Ute Müller angemeldet. Sie erforscht in Bonn, was Sensoren in der Milchwirtschaft leisten können - und was das für die Kühe bedeutet. Ohne Sensoren wird die Landwirtschaft in Zukunft nicht auskommen, sagt sie im Interview. Und: Das Tierwohl hänge nicht in erster Linie von der Bewirtschaftungsform ab, sondern vom Wissensstand und den Erfahrungen des Milchviehhalters.

Mittwoch 13.9.

Ruhepause für Emma

Superkuh Emma durfte am Mittwoch nicht mit den anderen auf die Weide. Der Grund: Die Sensoren hatten erhöhte Körpertemperatur gemessen, womöglich ein Zeichen für eine Gebärmutterentzündung. Also blieb Emma alleine im Stall. Später lagen die Werte aber schon fast wieder im normalen Bereich. Wie sich Emmas Körpertemperatur weiter entwickelt, können Sie in Echtzeit auf der Projektseite beim WDR verfolgen. Alles ab 40,5 Grad gilt als erhöhte Temperatur.

Montag 11.9.

Hoher Besuch in Altenbeken

Wie geht es Milchkühen in Deutschland? Auf dem Bio-Hof in Altenbeken war am Montag Agrarwissenschaftler und Veterinär Matthias Gauly zu Gast. In diesem Video beantwortet er viele Fragen und erklärt, was ihn persönlich an Milchkühen fasziniert und warum er das Superkühe-Projekt unterstützt.

Samstag 9.9.

Kälbertrennung in Lohmar

Während Superkuh Uschi gemolken wurde, ging es für ihr Kälbchen in die Box. Die Trennung der beiden hat Hofreporterin Anne hier im Video festgehalten. Inzwischen hat das Kälbchen auch einen Namen und heißt Lotta. Entschieden haben das die Zuschauer über den Chat im Facebook-Messenger. Dort können Sie jeden Tag im Dialog erfahren, wie es den drei Superkühen geht und was sie erlebt haben.

Freitag 8.9.

Das dritte Kälbchen ist da

Gegen 12 Uhr mittags war es so weit: Emma hat endlich ihr Kalb bekommen - als letzte der drei Superkühe. Es war schon ihre sechste Geburt- diesmal wurde es ein Mutterkalb. Nach fünf gemeinsamen Stunden ging es für Emma in den Stall zum Melken. Und für den Nachwuchs zunächst in die Kälberbox. Allerdings hatte das Kleine später Schwierigkeiten, Emmas Zitzen zu finden. Deshalb gab es vom Bauern Milch aus der Eimer.

Freitag 8.9.

Wotan, Willi oder Walter?

Bei Milchkuh Emma bleibt es spannend: Ob sie heute ihr Kälbchen bekommt? Gestern hat sie sich jedenfalls einen sehr ruhigen Tag im Stall gemacht, wie die Sensordaten zeigen. Gerade mal 413 Schritte ist die trächtige Milchkuh gelaufen, dafür hat sie 564 Minuten im Stroh gelegen. Connies Kalb hat gestern gelernt, aus einem Nuckel zu trinken - ein Video dazu gibt es auf Youtube. Und das Kälbchen von Uschi soll bald einen Namen bekommen: Im Facebook-Messenger können Sie darüber abstimmen, ob der kleine Bulle Wotan, Willi oder Walter heißen soll.

Mittwoch 6.9.

Das zweite Kälbchen ist da

Für Milchkuh Connie in Kleve war die Nacht auf Mittwoch besonders aufregend. Nachdem die Sensoren schon gegen Abend Alarm geschlagen hatten, kam am frühen Morgen ein Mutterkalb zur Welt - also ein weibliches Kälbchen. Inzwischen wurden Superkuh Uschi und ihr Kalb auf dem Bio-Hof in Altenbeken voneinander getrennt, ein Video dazu finden Sie hier. Der kleine Bulle wächst jetzt getrennt von seiner Mutter auf, wie es in der Milchviehhaltung üblich ist. Warum das so ist und welche Alternativen es gibt, beschreibt Uschi in ihrem Tagebuch auf der WDR-Projektseite.

Dienstag 5.9.

Erholung in Altenbeken, pH-Ausreißer in Lohmar

Auf dem Bio-Hof in Altenbeken erholt sich Milchkuh Uschi von der Geburt ihres inzwischen sechsten Kälbchens. Unterdessen haben die Sensoren bei Emma, der Milchkuh auf dem Familienhof in Lohmar, starke Schwankungen des pH-Werts gemessen. Eventuell hat Emma einfach zu wenig gegessen, sodass den Mikroorganismen in ihrem Pansen das Futter fehlte. Also Ruhe bewahren. In Kleve wird Connie auch heute wieder im Abkalbebereich zu sehen sein. Während des Livestreams kam dort am Montag tatsächlich ein Kälbchen zur Welt. Ob das heute auch wieder passiert?

Montag 4.9.

Vier Wochen mit den Superkühen

Es geht los: Von heute an begleiten wir drei Milchkühe auf drei unterschiedlichen Höfen, vier Wochen lang. Das Projekt "Superkühe" nutzt allerlei Technik, um Ihnen Einblicke in das Leben von Connie, Emma und Uschi zu geben. Auf der Projektseite beim WDR können Sie im automatisch generierten Kuh-Tagebuch nachlesen, wie es den drei Milchkühen geht. Oder Sie nehmen via Facebook-Messenger Kontakt mit dem Chatbot der Kühe auf. SPIEGEL ONLINE ist Projektpartner und widmet sich in den kommenden 30 Tagen vielen Fragen rund um Milchkonsum, Tierhaltung und Landwirtschaft.

Sonntag 3.9.

Das erste Kalb ist da

Auf dem Bio-Hof in Altenbeken wurde es schon am Sonntag spannend: Drei Tage vor Termin legte sich Milchkuh Uschi zum Kalben auf die Weide, wenig später kam ein kleiner Bulle auf die Welt. Eigentlich hieß Uschi "Nummer 71", ihren neuen Namen bekam sie per Abstimmung auf Facebook. Weil sie nur ein Horn hat, kann man sie gut von den anderen Milchkühen unterscheiden. Ein Video mit Eindrücken von der Geburt finden Sie hier.

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