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01.12.2009
 

Projekt Wüstenstrom

Superkraftwerk Sonne

Von Jens Lubbadeh

5. Teil: Wie der Strom transportiert wird

Da man den Sonnenschein nicht wie Kohle und Uran transportieren kann, müssen Solarthermie-Kraftwerke dort gebaut werden, wo die Sonne scheint. Bislang baute man Kraftwerke nah am Verbrauchsort. In Zukunft, so meinen Experten, wird man den sauber erzeugten Strom über weite Strecken zum Verbraucher leiten. Das geht nur mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ). Wechselstrom-Leitungen würden zu große Verluste auf diese Distanzen bringen.

Auch diese Technik ist erprobt: Die Firma ABB verlegt seit Jahren sowohl unterseeisch als auch an Land HGÜ-Kabel. "Bei dem Norned-Projekt haben wir in 410 Metern Tiefe ein 580 Kilometer langes Kabel zwischen Norwegen und den Niederlanden gelegt", sagt Günther Stark, Leiter des Fachvertriebs für den Bereich elektrische Netze bei ABB Deutschland. Die Aktion dauerte zwei Wochen und kostete 600 Millionen Euro. Das elf Zentimeter dicke Kabel verbindet seither die Stromnetze beider Länder.

Die größten Landkabel würden laut Stark derzeit in China und Indien verlegt. In China wurde ein Wasserkaftwerk in Xiangjiaba über HGÜ mit dem 2000 Kilometer entfernten Shanghai verbunden. Der Energieübertragungsverluste auf dieser Strecke: sieben Prozent. Und einen weiteren Vorteil hat der Gleichstrom: "Ein neues HGÜ-Netz in Europa könnte zu Teilen auch unterirdisch verlegt sein", sagt Stark.

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insgesamt 3713 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
04.01.2011 von joe-joe:

Sie haben eine Drosselung gefordert?!? Oder doch eher eine Abschaffung des EEG, bzw. völlig eineitig gegen PV gewettert? Ich kann dagegen auf mehrere Beiträge verweisen, in denen ich eine versetzte 1/4 oder 1/2 jährliche [...] mehr...

04.01.2011 von Kindergeburtstag: Demos..

Die Erkundung ist nicht teuer (Man rechne das um auf den Preis pro kWh) und eins finde ich auch: Man sollte (und das waere rechtlich auch schon moeglich) die Kosten der Polizeieinsaetze den Verursachern anlasten! Ganz [...] mehr...

04.01.2011 von Petra:

Als Antwort auf den "Brandbrief" der Öko-Institute et alt bezüglich einer dringend notwendigen Senkung der PV-Vergütung hat sich natürlich der klebrige sfv sofort mit einer Protestnote zu Wort gemeldet - ein Lobby-Verein [...] mehr...

04.01.2011 von Petra:

Lustiger Artikel des photovoltaik-magazins zum Thema: "Die (Solar-)Branche bettelt geradezu um Kürzungen" "Das Bundesumweltministerium und die Solarbranche seien sich einig, dass der Ausbau der Photovoltaik [...] mehr...

03.01.2011 von günter1934:

Soooo toll sind Sie ja auch nicht informiert: "Da können Sie mal sehen, wie vorausschauend das Nobelpreiskomitee schon damals Photovoltaik gegen Atomspaltung abgewogen hat. Und Einstein... " Ihr Beitrag. Zu der [...] mehr...

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Strom aus der Wüste

Sonnenkraft

Die Energie der Sonne bietet ein riesiges Potential: Pro Jahr gehen 630.000 Terawattstunden an ungenutzter Sonnenstrahlen-Energie auf die Wüsten in Nahost und Nordafrika nieder. Zum Vergleich: Ganz Europa verbraucht pro Jahr etwa 4000 Terawattstunden.

Desertec-Konzept

Solarthermie

Versorgungssicherheit

Leitungsnetz

Kosten

Vorteile

Nachteile


Desertec - Das Wüstenstrom-Projekt

Die Idee

Mit dem Großprojekt Desertec will ein Konsortium aus Finanz-, Industrie- und Energiekonzernen Solarstrom aus der Wüste nach Europa bringen. Bis 2050 sollen so rund 15 Prozent des europäischen Energiebedarfs umweltfreundlich mit Hilfe der Wüstensonne gedeckt werden. Die Kosten dafür werden auf rund 400 Milliarden Euro geschätzt. Gewonnen werden soll die Energie dabei durch Solarthermie.

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