London - Hinweise auf angebliche Außerirdische oder fliegende Untertassen werden im britischen Luftraum nicht länger erfasst. Das Londoner Verteidigungsministerium hat die zentrale Ufo-Meldestelle geschlossen. Der letzte verbliebene Mitarbeiter wurde in eine andere Abteilung versetzt, die Hotline und die E-Mail-Adresse abgeschaltet. Dadurch spart das Ministerium jedes Jahr rund 50.000 Euro.
Ein halbes Jahrhundert haben die Ufo-Ermittler nach Ministeriumsangaben 11.000 Berichte über seltsame Himmelsobjekte gesammelt. Zum Ende stellten die Experten nun fest: "Das Verteidigungsministerium hat keine Meinung über die Existenz oder das Leben von Außerirdischen. Jedoch gab es in mehr als 50 Jahren nach keinem Ufo-Bericht einen Beweis auf eine mögliche Bedrohung für das Vereinigte Königreich."
Das Ministerium habe keine speziellen Möglichkeiten, um solche "unidentifizierten Flugobjekte", kurz Ufo, genau zu bestimmen. Für die Verteidigung des Landes habe diese Meldestelle damit keinen Nutzen - und wäre eine Vergeudung militärischer Ressourcen, die etwa in Afghanistan gebraucht würden. Jegliche Bedrohung des Luftraums durch mögliche Ufos, so ein Sprecher des Ministeriums, würde im Radar erfasst und von der Royal Airforce abgefangen werden.
Immer wieder wurden geheime Ufo-Akten veröffentlicht
Dabei stieg die Zahl der Hinweise besorgter Bürger erst im vergangenen Jahr überraschend stark. 26 Seiten lang ist der Bericht. In den Vorjahren passten Einträge wie "ein blauer Lichtball" oder "etwas sehr Seltsames" noch auf zwei Seiten.
"Keine der Tausenden Ufo-Sichtungen, die über die Jahre hinweg gemeldet wurden, hat je einen begründeten Nachweis für die Existenz von Außerirdischen erbracht", sagte ein Sprecher des Ministeriums.
Die Veröffentlichung von Ufo-Berichten auf den Seiten des Nationalarchivs werde jedoch nach Angaben der Behörde weitergehen. In den letzten Jahren hatte die britische Regierung immer wieder einstmals hochgeheime Akten über Ufo-Untersuchungen ins Netz gestellt.
Die Berichte wurden lange geheim gehalten - nicht etwa wegen der Ergebnisse, sondern weil sie nach Angaben des Verteidigungsministeriums Details über die britische Luftverteidigung enthielten. Die britischen Militärs hatten die Ufo-Sichtungen auch nicht erfasst, weil sie Außerirdischen auf die Schliche kommen, sondern um Spionage vorzubeugen.
Die Ufo-Fangemeinde reagierte empört auf die Schließung der Ufo-Meldestelle. "Das ist eine Dummheit, denn es gefährdet die nationale Sicherheit", sagte Roy Lake, der in London eine Ufo-Studiengruppe gegründet hat. Es gebe einfach Phänomene, die nicht als Naturerscheinungen abgetan werden könnten. "Die Regierung weiß verdammt gut, was da oben vor sich geht, und sie wollen es vertuschen."
lub/AFP/dpa/Reuters
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Un wenne jetze morjen der Alien kommen tut? Watt maake ma denn dann? Dann tut der Brite dumm usser Wäsche gugge. Dann heestet wieda: Hätte ma, hätte ma. mehr...
Ich erwähne diese Art von Analogie nur deswegen, weil wir bei der Suche nach Erklärungen für solche Phänomene wie UFOs (im engeren Sinne) immer noch dazu neigen, uns als so etwas wie die Krone der Schöpfung zu betrachten. Wenn [...] mehr...
Tja, jede Analogie hat so ihre Grenzen. Die Erkenntnisfähigkeit des Menschen ist sehr viel größer, als die der Ameise. ---Zitat--- Ein induktiver Fehlschluss könnte dann vorliegen, wenn verfizierte Irrtümer der Wissenschaft [...] mehr...
Ich denke die Existenz der Menschen wird sich dennoch nicht bei den Ameisen "herumgesprochen" haben. :-) Ein induktiver Fehlschluss könnte dann vorliegen, wenn verfizierte Irrtümer der Wissenschaft zu der Annahme [...] mehr...
Ja, wir können mit Ameisen und anderen Insekten so gut kommunizieren, wie es den Insekten möglich ist. Wir wissen inzwischen, dass sie auf bestimmte Düfte und Bewegungen reagieren und können das immitieren. mehr...
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