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07.04.2010
 

"Solar Impulse"

Spektakuläres Solarflugzeug meistert ersten Test

"Solar Impulse": Sonnig segeln
Fotos
AFP

Lautlos in die Luft: Das Solarflugzeug "Solar Impulse" hat seinen ersten Testflug in der Schweiz erfolgreich absolviert. In zwei Jahren soll der Sonnenflieger zur Weltumrundung abheben.

Payerne - Klar, sonnengetriebene Kleinflugzeuge gibt es schon. Aber nicht so eines! Mit 63 Metern Spannweite hat "Solar Impulse" die Spannweite eines Airbus A340 - und wiegt mit 1600 Kilogramm gerade mal so viel wie ein kleiner Geländewagen. Außerdem soll der leise Leichtbauflieger auch nachts fliegen. Im Jahr 2012 soll "Solar Impulse" einmal die Welt umrunden. Ein erster Schritt auf diesem Weg glückte den Erbauern am Mittwoch: Der Solarflieger absolvierte seinen ersten Testflug.

Bei dem mit Spannung erwarteten Jungfernflug über dem Militärstützpunkt in Payerne im Westen der Schweiz saß der deutsche Pilot Markus Scherdel im Cockpit. Er beschleunigte das Flugzeug auf eine Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometer, bevor es lautlos abhob.

Insgesamt 87 Minuten war der Sonnenflieger in der Luft. "Wir sind sehr glücklich, alles hat prima geklappt", sagte eine Sprecherin des Projekts. Die Flughöhe habe 1200 Meter betragen. Im vergangenen Dezember war "Solar Impulse" testweise einen Meter über dem Boden geflogen - und nur etwa 350 Meter weit. Vieles an dem Flieger ist Neuland, so ist die verwendete Struktur achtmal leichter konstruiert als die der modernsten Segelflugzeuge.

Das Hightech-Flugzeug ist ein Projekt des Schweizer Abenteurers Bertrand Piccard. Bei den aktuellen Tests soll das Flugverhalten beobachtet werden. Nach Jahren der Entwicklungsarbeit sei der Jungfernflug ein "sehr wichtiger Moment", sagte der Mitbegründer des Projekts, André Borschberg. Das Vorhaben zeige die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien auf, ergänzte Piccard.

In zwei Jahren soll der Flieger so weit entwickelt sein, dass er in fünf Etappen die Welt umrunden kann. Auf den Flügeln sind 12.000 Photovoltaikzellen angebracht, durch die die vier 10-PS-Elektromotoren mit Energie versorgt und die Batterien aufgeladen werden.

Piccard und Boschberg wollen sich bei ihrer geplanten 20-tägigen Weltumrundung im Cockpit bei einigen Zwischenlandungen abwechseln. Denn aus Gewichtsgründen gibt es in dem Solar-Flieger nur einen Platz.

chs/afp/dpa

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Die neuesten Beiträge:
30.12.2009 von bluaMauritius: Das Erwerben einer DIN-Norm für 59 Euro, Strahlungsleistung Solarzellenmodul?

Hallo Lucky Lordax! Ausser der Überschrift der Norm konnte ich dort nichts finden, auch nicht, wieso dieses Solarpaneel eine Strahlungsleistung hat. Das Modul strahlt doch gar nicht. Meines Erachtens strahlt doch nur die Sonne [...] mehr...

30.12.2009 von Schwabenpower:

Das ist falsch. Staatliche Auftraggeber würden zu rund 25% höheren Kosten führen. Das ist erwiesen. mehr...

30.12.2009 von bluaMauritius: per Dekret und Sippenhaft

Wie ich dem von dir Vorgebrachten entnehme, gibt es hierzulande bzw. von Amerika ausgehend also eine Registerkartei für "aufsässige Erfinder" oder was soll das? Als darin soll stehen, wer gegen Energie protestiert? [...] mehr...

29.12.2009 von kleinjoach: Der Erfinder des Perpetuum mobile heißt: bluaMauritius

Damit wären Sie der Erfinder des Perpetuum mobile! Schade nur, dass das Patentamt aus ideologischen Gründen (oder sollten es Kenntnisse der Thermodynamik sein?) Patente erst gar nicht prüft, wenn Sie die Erfindung eines [...] mehr...

29.12.2009 von grubers:

Nein, keineswegs. Ich halte sogar sehr viel von Physiker. Speziell jene aus dem Bereich der theoretischen Physik haben sehr oft extrem viel Wissen. Aber sind Sie wirklich einer? [...] mehr...

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