Von Angelika Franz
Erst zehn Jahre später spendierte sein Besieger und Nachfolger Heinrich VII. seinen Knochen einen Marmorsarkophag und ihm ein Alabastermonument in dem Greyfriars Kloster. Es gibt jedoch verschiedene Geschichten darüber, was später mit den Knochen des Königs geschah. Im Jahr 1612 zeigte Alderman Herrick Besuchern das Grab - in seinem Garten. Eine andere Version besagt, bei der Auflösung der Klöster habe man die Knochen des Königs ausgegraben und in den Fluss Soar geworfen. Wieder andere behaupteten, den Sarg habe man anschließend als Pferdetränke benutzt.
Schon gleich nach Grabungsbeginn stießen die Archäologen auf Mauerreste. Ob sie zu dem Kloster gehören, ist allerdings noch nicht klar. Sollten die Archäologen unter dem Parkplatz tatsächlich Knochen finden, wollen sie DNA-Tests durchführen.
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